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Schulbeginn nach den Sommerferien: Gemeinsam für einen sicheren Schulweg

6. August 2026

Medienmitteilung Repol Aargau 

Nach den Sommerferien beginnt im Kanton Aargau für tausende Kinder wieder der Schulalltag. Besonders für die jüngsten Schülerinnen und Schüler ist der Schulstart ein bedeutender Meilenstein. Viele von ihnen legen ihren Schulweg erstmals selbstständig zurück und sammeln dabei wichtige Erfahrungen im Strassenverkehr.

Die Regionalpolizeien im Kanton Aargau werden den Schulbeginn mit einer erhöhten Präsenz begleiten. Rund um Schulhäuser und weitere Bildungsstätten finden verstärkte Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen statt. Gleichzeitig unterstützen die Polizistinnen und Polizisten mit Präventionsaktionen sowie einer sichtbaren Präsenz vor Ort die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg.

Die Repol Aargau appelliert in ihrer MedienmitteilungExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. an alle Verkehrsteilnehmenden, in den kommenden Wochen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs zu sein. Gerade in der Nähe von Schulhäusern ist die Geschwindigkeit den Verhältnissen anzupassen und jederzeit mit unerwarteten Reaktionen von Kindern zu rechnen. Kinder verfügen noch nicht über die gleichen Fähigkeiten wie Erwachsene, um Gefahren richtig einzuschätzen. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann deshalb schwerwiegende Folgen haben.

Auch die Eltern leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit ihrer Kinder. Der Schulweg ist weit mehr als der Weg von zu Hause in die Schule. Er ist ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Entwicklung. Kinder lernen dabei, sich im Strassenverkehr richtig zu verhalten, Verantwortung zu übernehmen und Selbstvertrauen zu gewinnen. Die Repol Aargau empfiehlt deshalb, auf das tägliche Elterntaxi möglichst zu verzichten. Wenn ein Begleiten notwendig ist, sollten die Kinder den Schulweg möglichst zu Fuss zurücklegen oder gemeinsam mit anderen Kindern in einer begleiteten Gruppe unterwegs sein.

Die Regionalpolizeien informieren die Bevölkerung gemeinsam mit dem Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) sowie dem TCS über verschiedene Informationskanäle zum sicheren Schulbeginn. Ziel ist es, Eltern, Fahrzeuglenkende und die Bevölkerung gleichermassen für die besondere Situation der Kinder zu sensibilisieren.

Die Repol Aargau dankt allen Verkehrsteilnehmenden für ihre Rücksichtnahme und ihren Beitrag zu einem sicheren Schulbeginn. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass unsere Kinder sicher in das neue Schuljahr starten können.

 

TCS-Kampagne Luege | Brämse | HalteExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
 



 

 

 

 

 







 
Die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg hat höchste Priorität. Die aktuellen Zahlen des TCS und des Fonds für Verkehrssicherheit zeigen eine erfreuliche Entwicklung: Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden auf Schulwegen ist 2025 schweizweit weiter zurückgegangen. Mit gezielter Sensibilisierung und gegenseitiger Rücksichtnahme engagierten sich Behörden, Schulen, Eltern und Verkehrsteilnehmende gemeinsam für einen sicheren Schulweg.

Im Rahmen der nationalen Schulwegkampagne des TCS steht 2026 das Thema Geschwindigkeit anpassen im Mittelpunkt. Besonders in der Nähe von Schulen, Fussgängerstreifen und Wohnquartier trägt angepasstes und rücksichtsvolles Fahren wesentlich zur Sicherheit der Kinder bei. Langsameres Fahren schafft mehr Reaktionszeit und erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden.

Unter dem Motto «Luege Brämse Halte» setzt die TCS-KampagneExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. über drei Jahre hinweg wichtige Impulse für mehr Sicherheit im Strassenverkehr – zum Wohl der Bevölkerung und insbesondere der Kinder. Im ersten Jahr, 2025, lag der Schwerpunkt auf dem Beobachten. Für Fahrzeuglenkerinnen und -lenker bedeutete dies, ihre Umgebung aufmerksam wahrzunehmen, die Anwesenheit von Kindern rechtzeitig zu erkennen – insbesondere in der Nähe von Schulen, Fussgängerstreifen oder zwischen parkierenden Fahrzeugen – und jegliche Ablenkung zu vermeiden. Im Jahr 2026 bleibt dieses erste Prinzip bestehen, während der Schwerpunkt im zweiten Jahr auf dem Verlangsamen liegt. Fahrzeuglenkerinnen und -lenker passen ihre Geschwindigkeit noch zu oft eher an die Signalisation als an die tatsächlichen Bedingungen an. Dabei ermöglicht das Verlangsamen, besser mit Unvorhergesehenem umzugehen und über die notwendige Zeit zu verfügen, um zu reagieren. In der Nähe von Schulen, in Wohnquartieren oder in Bereichen mit eingeschränkter Sicht ist die Anpassung der Geschwindigkeit für die Sicherheit entscheidend. 2027 wird die Kampagne den Schwerpunkt auf das Anhalten legen. Anhalten ist entscheidend: Kinder sind noch nicht in der Lage, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen richtig einzuschätzen. Sie können die Strasse nur dann sicher überqueren, wenn die Fahrzeuge vollständig zum Stillstand gekommen sind.

Kinder lernen auf dem Schulweg wichtige Schritte zur Selbständigkeit. Damit sie sich sicher im Verkehr bewegen können, braucht es Zusammenspiel von Eltern, Schulen, Behörden, Polizei und Verkehrsteilnehmenden. Der Stadtrat Aarburg unterstützt deshalb Massnahmen zur Sensibilisierung und bedankt sich bei allen, die mit Aufmerksamkeit und Rücksicht zu einem sicheren Schulweg beitragen.
 

 

Bild Schulweg