Wettersäule

Die Wettersäule am Aarequai wurde der Gemeinde im Jahr 1911 durch Textil-Fabrikant Charles Weber geschenkt. Sie steht seither auf dem Wetterkänzeli, welches erst 3 Jahre nach dem Bau des Aarequais (im Jahr 1908) erstellt worden ist.



Postkarte aus dem Jahr 1928


Wetterkänzeli: Beliebter Treffpunkt.
Alte Ansicht des Aarequais 1908,
noch ohne Känzeli, siehe
>> hier


Die Wetterkunde wurde ab dem 19. Jahrhundert zusehends populär. Eine wichtige Rolle spielten dabei Schweizer Naturforscher. Ein "Kind" aus dieser Zeit sind die noch heute in weiten Teilen Europas in Betrieb stehenden Wettersäulen, oft auch Wetterhäuschen genannt. Vorab Kur- und Verkehrsvereine sorgten in der Folge dafür, dass Wettersäulen landauf landab in Parkanlagen, Seepromenaden, vor Hotels, bei öffentlichen Gebäuden oder auf anderen wichtigen Plätzen aufgestellt wurden.

In der Schweiz wurden bis im Jahr 2004 rund 140 Standorte alter Wettersäulen gefunden, von welchen deren gut 80 noch stehen, so wie diejenige in Aarburg, aus dem Jahre 1911, welche in Beromünster LU noch in selber Ausführung eine "Schwestern-Uhr" stehen haben soll.


Aarburg im weltweiten digitalen Wettersäulen-Museum
Die Wettersäulen-Freunde ist eine Bewegung, die sich über halb Europa ausdehnt. Im weltweiten digitalen Museum der Wettersäulen ist natürlich auch diejenige auf dem Aarburger Känzeli aufgeführt, mit verschiedenen Postkarten und wunderschönen Ansichten.

Link-Tipp:
www.wettersaeulen-in-europa.de

Literatur-Tipp:
Von Wettersäulen und Wetterfröschen
Schweizer Heimatschutz
Heft Ausgabe 3/04   (August 2004)




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