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Wirtschaftsförderung als Legislaturziel aufgenommen.

Der Gemeinderat Aarburg will noch in diesem Jahr Schritte einleiten.

Die Schwerpunkte des letzten Amtsjahres des Gemeinderates Aarburg sind die Ortskernumfahrung, die Tourismusförderung, das Projekt Wigger Village und zusätzlich die Wirtschaftsförderung.

Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung die Legislaturziele 1998/2001 überarbeitet und die Weiterentwicklung verschiedener Themen über die Amtsperiode hinaus aufgezeichnet. Die gewichtigsten Ziele sind die definitive Genehmigung des Ortskernumfahrungs-Projektes durch den Regierungsrat, die ersten konkreten Umsetzungen im Zusammenhang mit der Tourismusförderung, die Erarbeitung der verschiedenen Planungsgrundlagen für den Entscheid Wigger Village und neu die Einleitung erster Schritte für eine allgemeine Wirtschaftsförderung. Daneben wird die Revision des Dienst- und Besoldungsreglementes in Angriff genommen und im Weiteren steht der Übergang zur neuen Leitung der Elektrizitäts- und Wasserversorgung (EVA) auf dem Programm. Die Prüfung einer neuen Rechtsform für die EVA wird im 2001 nicht mehr in Angriff genommen. Der Finanzhaushalt muss weiterhin mit einem Steuerfuss von 125 % rechnen. Im Bereich Soziales steht nach wie vor die Senkung der Nettokosten der Sozialhilfe im Vordergrund. Im Bereich Abfall muss die befristete Grundgebühr für Wertstoffe vom Souverän neu entschieden werden.

 

Neuer Betriebsleiter EVA gewählt

Der 34-jährige Claus Jörg wurde als neuer Betriebsleiter EVA gewählt. Claus Jörg hat nach einer Lehre als Elektromonteur die Ausbildungsgänge zum Diplome Elektroniker und Nachrichtentechniker sowie das Nachdiplomstudium Betriebs­techniker TS erfolgreich abgeschlossen. Derzeit bildet er sich in einem Führungslehrgang weiter. Seine berufliche Erfahrung hat er unter anderem in den vergangenen sieben Jahren beim Elektrizitätswerk Ursern in Andermatt erworben, wo er bis zum Stellenantritt am 1. Juni 2001 als Betriebsleiter-Stellvertreter wirkt. Claus Jörg wird in Aarburg Wohnsitz nehmen.

 

Öffentliche Auflage der Ortsplanung vom 22. Februar bis 23. März.

Der Gemeinderat hat die Revision Ortsplanung Aarburg zur öffentlichen Auflage freigegeben. Es betrifft dies den Bauzonenplan, den Kulturlandplan, die Bau- und Nutzungsordnung sowie das Reglement für das Bauen in der Altstadt. Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Ent­würfe gemäss § 24 Abs. 1 Baugesetz (BauG) öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 22. Februar 2001 bis am 23. März 2001 auf der Gemeindeverwaltung (Bauverwaltung) auf und können wäh­rend der Bürozeit eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einsprache erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einsprache zu erheben. Einsprachen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Nicht Bestandteil dieser Revision ist das Projekt Wigger Village.

 

Wiederwahl der Lehrkräfte.

In gemeinsamer Sitzung haben Gemeinderat und Schulpflege sämtliche 41 Hauptlehrkräfte und 7 Kindergärtnerinnen auf eine beschränkte Dauer bis zum Inkrafttreten des Gesetzes über die Anstellung von Lehrpersonen (GAL), längstens jedoch bis zum 31. Juli 2005, wiedergewählt. Die Wahlbeschlüsse unterliegen dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist läuft am Montag, 19. März 2001 ab.

 

Verkehrsunterricht wird beibehalten.

Bekanntlich müssen die Gemeinden für den von der Kantonspolizei durchgeführten Verkehrsunterricht 100 Franken je Stunde bezahlen. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Verkehrsunterricht im bisherigen Rahmen beizubehalten. Für den Unterricht der 1. - 5. Klasse der Primarschule (theoretische Ausbildung) und die Fahrschulen der 4. und 5. Klassen (praktische Fahrausbildung) und die Durchführung der Fahrradprüfungen, ist mit Kosten von rund 3 800.-- Franken zu rechnen.

 

Baubewilligungen

Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: An Stephan und Brigitte Hess für den Einbau von drei Dachfenstern und die Nutzung von Estrich in Büroraum an der Weidstrasse 11; an die Schweizerischen Bundesbahnen AG Bewilligung zur Benützung von 30 m2 öffentlichem Grund vom 15.1. bis Mitte Juni 2001 beim Bahnhof; an Josef Amberg für den Anbau an die bestehende Scheune und die Nutzung der Scheune als Garage an der Alten Zofingerstrasse 3; an die Einwohnergemeinde Aarburg für drei Beachvolley-Felder und ein Gerätehaus im Wiggerspitz; an Kurt Dubach für das Abstellen und dauernde Bewohnen eines Wohnwagens an der Längackerstrasse 12; an Karl Grob für einen angebauten, gedeckten Sitzplatz an der Eggenacherstrasse 32; an Andreas Fritschi für die Nutzung vom Garagenestrich (Dachgeschoss) als 3-Zimmerwohnung an der Brodheiteristrasse 30; an Jörg Villiger für die Nutzung vom Obergeschoss der Scheune als Wohnraum im Aecherli; an die Bethge AG für den Abbruch des Gebäudes 826 an der Brodheiteristrasse 21; an Manfred Jenni für den Einbau eines Schwedenofens mit Kamin am Tunnelweg 21; an die Tamoil SA für vier freistehende Plakatanschlagstellen an der Ruttigerstrasse/ Schulstrasse 3 und an die Franke Schweiz AG für den Abbruch der Gebäude 378, 382, 1299 und 1545 an der Dorfbachstrasse.

 

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