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Soll der Vita Parcours in Aarburg saniert werden?

Mindestens 20 000 Franken müssten in die Anlage
investiert werden

Der Aarburger Vita Parcours muss total saniert oder abgebrochen werden. Der Gemeinderat fasst eine Erneuerung der Anlage ins Auge. Er will allerdings wissen, ob ein Bedürfnis der Öffentlichkeit überhaupt besteht. Sportvereine und Schulen sowie angesprochene Benützer des Parcours werden um ein Echo gebeten.

Unter den 513 registrierten Vita Parcours in der Schweiz befindet sich auch jener im Säliwald in Aarburg mit Start beim Parkplatz des Friedhofs Tiefelach. Unter dem Patronat der Stiftung Vita Parcours wurden im Rahmen eines Umbauprojektes seit 1998 388 alte Anlagen erneuert. "Vita Parcours à la carte" nennt sich das neue Konzept und soll nach der Stiftung auch bei den restlichen Anlagen noch eingeführt werden.

Schlechter Zustand
Nach starken Regenfällen befindet sich die Fitnessanlage seit Mai 1999 in einem schlechten Zustand. Die Laufstrecke ist zum Teil ausgewaschen und weist Löcher auf. Treppenstufen sind abfallend. Einige Geräte sind defekt oder mangelhaft. Für die Läuferinnen und Läufer beherbergt der Parcours Verletzungsgefahren. Unter diesen Umständen muss der Parcours nach Ansicht des Gemeinderates - die Einwohnergemeinde ist Trägerin der Anlage - und der Stiftung Vita Parcours saniert oder ausser Betrieb genommen werden.

Stiftung Vita Parcours hilft
Die Sanierung des Parcours ist nicht billig. Mindestens 20 000 Franken müssen für den Umbau mit einer freundlich-farbigen und nach den neuesten Erkenntnissen gestalteten Beschilderung, für das Material, für die Geräte und die Arbeit aufgewendet werden. Die Stiftung Vita Parcours stellt im Rahmen des Umbauprojektes das neue Tafel- und Wegweisungsmaterial im Betrag von 2 500 Franken zur Verfügung und leistet einen Beitrag von 4 000 Franken an die Umbau- und Materialkosten. Die Beiträge werden nur noch in diesem Jahr zur Verfügung gestellt. Nebst den Nettokosten, die der Gemeinde für die Sanierung anfallen, muss jährlich ein Kredit für den Unterhalt ins Budget aufgenommen werden. Ohne die Durchführung regelmässiger Unterhaltsarbeiten leidet der Parcours unter den Einflüssen der Witterung stark.

Sportvereine, Schulen und Fitnesssuchende werden um Antwort gebeten
Bevor der Gemeinderat die Umbauarbeiten in Auftrag gibt, will er zuerst wissen, ob das Bedürfnis nach einem Vita Parcours überhaupt gegeben ist. Diese Frage richtet der Gemeinderat primär an die Sportvereine und die Schulen. Und er scheut die Anschlussfrage nicht, ob die Benützer auch bereit sind, in Form von Frondienst einen Beitrag an die Anlage zu leisten. Gefragt ist allerdings auch die Meinung von Benützern, die nicht in einem Sportverein mittun. Ihnen stehen alle Mitteilungswege offen, um den Gemeinderat wissen zu lassen, dass die Anlage gut frequentiert ist, zum Beispiel mit einem E-Mail an verwaltung@aarburg.ch

Der Gemeinderat wird vorerst einmal die Rückmeldungen abwarten und wird dann aufgrund des Echos entscheiden, ob die Anlage erneuert oder abgebrochen wird. Der Zeitpunkt einer möglichen Sanierung ist ebenso offen.

 

Nutzungsvereinbarung für Beachvolleyball-Anlage

Der Gemeinderat hat die Baubewilligung für 3 Beachvolley-Felder bei der Badi bewilligt und gleichzeitig eine Nutzungsvereinbarung mit dem Beach Volleyball Club Wiggertal und der Volley Aarburg/Zofingen unterzeichnet.

Nach der Vereinbarung stellt die Einwohnergemeinde Aarburg zirka 29 Aren der Parzelle 929 Wiggerspitz Aarburg den Berechtigten zur unentgeltlichen Nutzung für den Bau und den Betrieb einer Drei-Feld-Beachvolleyball-Anlage zur Verfügung. Der Unterhalt der Anlage obliegt ebenfalls den Nutzungsberechtigten. Das Rasenmähen und der Strauchschnitt um die Anlage werden durch den Werkhof ausgeführt. Die Baubewilligung und die Nutzungsvereinbarung bilden die Voraussetzung, um jetzt den Bau der Anlage in Angriff nehmen zu können. Gemäss Beachvolley Club soll im Februar angefangen werden. Die Investitionskosten von 30 000 - 40 000 Franken tragen vollumfänglich der Beachvolley-Club Wiggertal und der Verein Volley Aarburg/Zofingen mit Sponsorenhilfe und einem Sport-Toto Beitrag des Kantons.

 

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