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Urnenlokale halten im bisherigen Rahmen offen

Aarburg verkürzt die Urnen-Öffnungszeiten trotz zunehmender brieflicher Stimmabgabe nicht. Im Rahmen eines Neudruckes des Stimmmaterials hat sich dem Gemeinderat die Frage gestellt, ob die Urnendienste reduziert werden können. Der Gemeinderat hat sich trotz rückläufiger Benützerfrequenz zu Gunsten der Minderheit, die die Stimmabgabe an der Urne bevorzugt, entschieden.

Seit dem 1.1.1999 stehen den Stimmberechtigten am Freitag von 18 - 19 Uhr die Urnenlokale an der Rotelstrasse, an der Alten Zofingerstrasse und der Rathaushalle zur Verfügung. Die Rathaushalle ist zudem am Samstag von 9 - 10 Uhr und 18 - 19 Uhr und am Sonntag von 9 - 10 Uhr jeweils offen. Weil die vorhandenen Stimmrechts-Ausweise nur noch für den nächsten Urnengang ausreichen, hat sich dem Gemeinderat im Zusammenhang mit einem Neudruck die Frage der Urnenlokale und der Urnenöffnungszeiten gestellt.

77,5% briefliche Stimmen
Die briefliche Stimmabgabe hat seit deren Einführung im Jahre 1993 stets zugenommen. Bei den letzten sechs Urnengängen haben im Durchschnitt 70 % der Stimmenden brieflich abgestimmt. Die Tendenz ist nach wie vor steigend. Bei der Grossrats-Wahl vom 4.3.2001 wurden sogar 77,5 % briefliche Stimmen verzeichnet.

Von den drei bestehenden Urnenlokalen weist die Ratshaushalle die grösste Frequenz auf, wobei der Freitagabend im Durchschnitt der letzten sechs Urnengänge lediglich von 29 Personen und der Samstagvormittag lediglich von 45 Personen benützt wurde. Die beiden Aussenstationen Rotelstrasse und Alte Zofingerstrasse wurden bei den letzten sechs Urnengängen im Durchschnitt von 90 Personen benützt.

Auf Grund der stets noch sinkenden Benützungsfrequenz, der zunehmenden brieflichen Stimmabgabe und der möglichen Einsparungen im personellen Bereich (Stimmenzähler/Hauswart) musste die Reduktion der Urnenöffnungszeiten bis hin zur Schliessung der Urnenlokale Rotelstrasse und "Alte Zofingerstrasse ernsthaft in Betracht gezogen werden.

Kundenfreundliche Lösung
Der Gemeinderat hat sich für die Beibehaltung der bestehenden Urnenöffnungszeiten und -lokale entschieden. Die Kosteneinsparungen für eine Reduktion der Öffnungszeiten sind minim. Wird die briefliche Stimmabgabe nicht sorgfältig vorgenommen, kommt es zu ungültigen Stimmabgaben (oft fehlen die Unterschriften auf den Stimmrechtsausweisen oder das amtliche Zustellcouvert oder das amtliche Stimmzettelcouvert wird nicht benützt). Für jene, die sicher sein wollen und den traditionellen Urnengang aus verschiedenen Gründen schätzen, ändert sich demnach bis auf weiteres nichts. Die Entwicklung wird allerdings im Auge behalten. Sollten sich die Benützerfrequenzen weiter verschieben, werden die Urnenöffnungszeiten neu überprüft. Das Stimmmaterial wird deshalb vorerst für etwa zwei Jahre gedruckt.

 

Vita Parcours wird zurückgebaut

Der Vita Parcours muss vollständig saniert werden, soll er weiterhin zur Benützung freigehalten werden. Gemäss der Stiftung Vita Parcours ist das Jahr 2001 das letzte Umbaujahr der "alten" Vita Parcours. Die Stiftung will bis Mitte dieses Jahres Klarheit über die Zukunft des Vita Parcours Aarburg (Umbau oder Abbruch). Das neue Tafel- und Wegweisungsmaterial im Wert von rund 2'500 Franken und der Beitrag an die Umbau- und Materialkosten von 4'000 Franken werden nur noch im Jahr 2001 ausbezahlt. Die Kosten für eine Totalsanierung des Parcours belaufen sich auf mindestens 20'000 Franken.

Interesse gering
Der Gemeinderat führte eine breit abgestützte Umfrage bei der Bevölkerung, den Vereinen und bei der Schule durch. Das Interesse an einer Erneuerung des Vita Parcours ist äusserst gering. Der Gemeinderat hat sich deshalb entschieden, auf eine Totalsanierung des Parcours zu verzichten und den Parcours abzubrechen beziehungsweise zurück zu bauen. Das relativ geringe Interesse ist vermutlich auf das veränderte Trainings- und Fitnessverhalten zurück zu führen. Mit dem Rückbau der Anlage wurde der Forstbetrieb beauftragt.

 

Online-Postkarten

Die Aarburger Gemeindeverwaltung sorgt für eine weitere gute "Note" auf der sehr gut frequentierten Aarburger Homepage. Ab sofort ist es möglich, auf www.aarburg.ch, unter Tourismus, eine Wunschpostkarte auszulesen und via E-Mail an Familie, Freunde und Bekannte in alle Welt zu versenden.

Die Postkarten zeigen die heutige typische Kulisse von Aarburg wie auch nostalgische Ansichten. Durch Anklicken können die Bilder vergrössert werden. Die Online-Postkarten wurden unter "Tourismus" integriert. So erhält auch der auswärtige Besucher der Homepage rasch einen Eindruck von der Schönheit des sympathischen Aarestädtchens. Die Postkarten sind somit nicht nur als kostenloser Dienst für die einheimische Bevölkerung, sondern auch als Beitrag an den und zur Förderung des Tourismus zu verstehen.

 

Sanierung Dienstgebäude Friedhof Tiefelach

Im Zusammenhang mit der Sanierung des Dienstgebäudes Friedhof Tiefelach hat der Gemeinderat die Flachdach-, Spengler- und Blitzschutzarbeiten der Bär Haustechnik AG, Aarburg und die Baumeisterarbeiten der Arbeitsgemeinschaft Fritschi + Hasan, Aarburg vergeben.

 

Baubewilligungen

Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: An die Einwohnergemeinde Aarburg für ein 4-Klassen-Schulpavillon auf dem Schulareal Höhe und an den Schweizerischen gemeinnützigen Frauenverein SGF für 2 Wegweiser 1. Position an der Kreuzung Grabenstrasse/Dürrbergstrasse und 2. Position an der Kreuzung Bärengasse/Dürrbergstrasse.

 

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