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Ausbau touristischer Aktivitäten

Die touristische Aktivitäten in Aarburg werden schrittweise auf- und ausgebaut. Die vom Gemeinderat eingesetzte Arbeitsgruppe kommt in ihrer Prüfung des Tourismuskonzeptes der Fachhochschule Solothurn-Nordwestschweiz zum Schluss, dass das touristische Potential in Aarburg absolut vorhanden ist. Es gilt, in einem ersten Schritt, die Infrastruktur bzw. die Anlaufstelle zu schaffen, die Vermarktung an die Hand zu nehmen und die kurzfristig umsetzbaren touristischen Attraktivitäten zu initieren sowie die regionalen Anziehungspunkte Wigger Village und Festung zu unterstützen bzw. notwendige Abklärungen zu treffen.

Dass es der Arbeitsgruppe Tourismus an Kreativität und Ideen nicht mangelt, haben die fünf Mitglieder dem Gemeinderat anlässlich ihrer Präsentation des konzentrierten Berichtes unter Beweis gestellt, indem sie mit einem bedruckten Aarburger Leibchen mit der Aufschrift "Die Perle an der Aare" aufmarschiert sind. In verdankenswerter und sympathischer Weise finanzieren sie diese ersten Kostproben mit ihrem Sitzungsgeld.

Tourismusorganisation schaffen
Die Arbeitsgruppe hat sich darauf konzentriert, auftragsgemäss die Realisierbarkeit der vorgeschlagenen touristischen Massnahmen des Tourismuskonzeptes zu prüfen. Einige Aktivitäten wie Bootsfahrten, Festungsführungen, Festungsfest und andere Veranstaltungen auf der Festung, kreative Ferienwoche, Märkte und anderes mehr können kurzfristig umgesetzt werden oder sind bereits im Gange. Als erster Schritt sieht die Arbeitsgruppe indes eine Anlaufstelle, welche die touristischen Aktivitäten vermitteln kann, vor. Entsprechende Kontakte mit Tourismusorganisationen der nahen und fernen Umgebung sind bereits getroffen worden. Sämtliche Angefragten haben sich positiv zu erkennen gegeben und ihr Interesse an einer Einbindung der touristischen Attraktionen von Aarburg bekundet. Für die Schaffung einer Tourismus-Organisation werden diese geknüpften Beziehungen weiter gepflegt und die Arbeitsgruppe wird im Sinne eines Folgeauftrages eine für Aarburg sinnvolle Organisation dem Gemeinderat samt dem notwendigen Budget für das Jahr 2002 vorschlagen.

Langfristige Strategie: Regionale Anziehungspunkte
Interessanterweise gelangt die Arbeitsgruppe ebenfalls zur Auffassung, dass es längerfristig für einen Durchbruch des Tourismus in Aarburg eines überregionalen Anziehungspunktes bedarf. Mit der einzigartigen Festungsanlage verfügt Aarburg bereits über einen solchen Anziehungspunkt, den es aber touristisch zu vermarkten gilt, obwohl von der Heimleitung des Jugendheims bereits heute zahlreiche Führungen und Veranstaltungen angeboten werden. Das Projekt Wigger Village sei mit aller Kraft zu unterstützen. Ein solches Projekt würde nach Meinung der Berichterstatter als weiterer regionaler Anziehungspunkt wesentlich zum Gelingen des Tourismus-Städtli Aarburg beitragen und würde der Region wertvolle Impulse liefern.

Aufbau braucht Zeit
Der Aufbau des Tourismus in Aarburg braucht Zeit, da sind sich Arbeitsgruppe und Gemeinderat einig. Schritt um Schritt soll aber jetzt Umsetzungsarbeit geleistet werden. Jüngste Beispiele touristischer Attraktivitäten sind die bevorstehende Eröffnung des Restaurants "Agua" direkt an der Aare sowie des Events Snow & Fire und weitere Veranstaltungen, die sich etablieren.

Der Gemeinderat ist mit der Arbeit der Arbeitsgruppe sehr zufrieden und verdankt diese bestens. Er erwartet nun in einem zweiten Schritt das Ergebnis des Folgeauftrages, einen Vorschlag für die Tourismus-Organisation in Aarburg samt einem Budget für das Jahr 2002.

 

OKUA: Zustimmung zu den Projektänderungen Dürrberg und Bornstrasse

Das Baudepartement hat dem Gemeinderat die Projektunterlagen zu den Änderungen Dürrberg und Bornstrasse sowie der überarbeitete Bericht über die flankierenden Massnahmen zur Stellungnahme vorgelegt. Die Unterlagen, bestehend aus drei Projektmappen wurden gutgeheissen. Das Baudepartement wird jetzt dem Regierungsrat die Projektänderungen zur Genehmigung und zur Freigabe für die öffentliche Auflage vorlegen. Geplant ist nach wie vor die Durchführung der Auflage vor den Sommerferien, vorbehältlich der nun zügigen Behandlung im Regierungsrat. Vor der Auflage der Projektunterlagen wird der Gemeinderat mit den Gewerbebetrieben, die gegen die flankierenden Massnahmen Einsprache erhoben, die überarbeiteten Projektunterlagen besprechen in der Hoffnung, dass die Einsprachen definitiv zurückgezogen werden können.

 

Traktanden Gemeindeversammlung
vom 21. Juni 2001

Der Gemeinderat hat die Traktandenliste für die Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 21. Juni 2001 wie folgt festgelegt:

1. Protokoll vom 24. November 2000
2. Rechenschaftsbericht 2000
3. Rechnung 2000
4. Kreditabrechnungen

  • 4.1 Erweiterung und Sanierung Sportplatz Längacker
  • 4.2 Betriebsneubau Stadtomnibus Olten AG (SOO)
  • 4.3 Sanierung Kanalisation Alte Zofingerstrasse
    (Teilstück Bachweg - Frohburgstrasse)
  • 4.4 Regenbecken Wiggermatte
  • 4.5 Ersatz Schulmobiliar (1. Etappe)
  • 4.6 Sanierung Schulhaus Paradiesli (1. Etappe)

5. Teilrevision Ortsplanung
6. Baugebühren-Reglement
7. Orientierung und Umfrage

Aktenauflage
Die Akten zu den vorstehenden Traktanden liegen ab Donnerstag, 7. Juni bis Mittwoch, 20. Juni 2001 während den ordentlichen Schalterstunden auf. Die Akten zur Teilrevision Ortsplanung mit Plänen und zum Baugebühren-Reglement sind auf der Bauverwaltung einzusehen, die Akten zur Rechnung und zur Kreditabrechnung auf der Finanzverwaltung und der Rest auf der Gemeindekanzlei. Die GV-Vorlage wird den Stimmbürgern rechtzeitig zugestellt.

 

Baubewilligungen

Es wurde folgende Baubewilligung erteilt: An Urs Zubler und Heinz Berz für die Sitzplatzüberdachung am Tunnelweg 18 und 20.

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