News zurück

Die Umfahrung Aarburg steht so gut da wie
noch nie!

Der Regierungsrat hat das Projekt definitiv genehmigt.
Seit Monaten wurde auf die definitive Genehmigung des Projektes durch den aargauischen Regierungsrat hingearbeitet. Das erreichte Etappenziel gibt berechtigten Anlass zur Freude, obwohl bis zum Spatenstich noch einige Hürden zu nehmen sind.

Zahlreiche Einsprachen gegen das Projekt, eine hintere Rangierung in der Prioritätenordnung im Strassenbau sowie der politische Druck von allen Seiten für andere baureife Strassenbauprojekte mussten in den letzten Monaten bis zur Gutheissung des Umfahrungsprojektes durch den Aargauer Regierungsrat überwunden werden.

Berechtigte Freude
Nicht unbegründet darf man sich deshalb über das erreichte Etappenziel freuen. Die Einsprachen sind behandelt. In der Prioritätenordnung ist das Projekt an die oberste Stelle geklettert und auch auf dem politischen Parkett ist die absolute Dringlichkeit und Wichtigkeit der Ortskernumfahrung Aarburg heute nicht mehr bestritten.

Öffentliche Auflage während 30 Tagen
Das definitive Projekt mit den dazugehörigen Unterlagen liegt seit dem 18. Februar 2002 während 30 Tagen im Rathaus, 2. Stock öffentlich auf. Das Baudepartement hat in verschiedenen Publikationen den Beschluss mit Auflagen und Bedingungen veröffentlicht.

Der Gemeinderat hofft, dass keine neuen Beschwerden beim Verwaltungsgericht eingereicht werden. Nach den weitgehend einvernehmlichen Lösungen mit den bisherigen Einsprechern werden Beschwerden kaum mehr Einfluss auf das Projekt haben. Bekanntlich ist der Baubeginn im Jahr 2003 vorgesehen.

Grosser Rat beschliesst Nutzungsplan
Gleichzeitig mit der Projektgutheissung hat der Regierungsrat die Botschaft zum kantonalen Nutzungsplan Ortskernumfahrung zu Handen des Grossen Rates verabschiedet. Der Nutzungsplan ist Bestandteil der ganzen Planung und muss vom Grossen Rat noch gutgeheissen werden. Der Gemeinderat ist überzeugt, das die Grossräte im Bezirk mithelfen, rasch zu einem positiven Entscheid zu gelangen und das Planwerk zu vervollständigen.

Nächste Schritte terminieren
Der Gemeinderat wird demnächst mit dem Baudepartement den Arbeits- und Terminplan beraten. Unter dem Vorbehalt des Ergebnisses der öffentlichen Auflagen dürften als nächstes die Enteignungsauflage beziehungsweise die Landerwerbsverhandlungen stattfinden. Entscheide darüber trifft dann die kantonale Schätzungskommission.

 

Personelles aus der Gemeinde

Silvia Studer, kaufmännische Angestellte, Aarburg wurde als neue Sekretärin der Bauverwaltung gewählt. Sie tritt ihre Stelle am 1. Juni 2002 an. Im Forstbetrieb wurde das Anstellungsverhältnis mit Forstwart Marc Nussbaumer bis Ende 2002 verlängert. Der Hilfspolizeidienst wurde von einem 10 % auf ein 20 % Pensum leicht erhöht. Die Tätigkeit obliegt Roland Stauffer, der vermehrt bei Patrouillen und Verkehrskontrollen eingesetzt wird. Das Hauptpensum leistet er als Hauswart verschiedener Gemeindeliegenschaften.

Bademeisterstelle noch offen
Die Bademeisterstelle für die Saison 2002 ist nach wie vor unbesetzt. Der Gemeinderat nimmt Bewerbungen von Interessenten gerne entgegen. Ein Bademeister muss insbesondere über handwerkliches Flair, gute Umgangsformen und das Lebensrettungs-Brevet verfügen. Die Stelle ist interessant und verantwortungsvoll.

Kantonalisierung des Zivilstandsamtes
Der kantonale Zivilstandsinspektor hat die Arbeiten des Zivilstandsamtes Aarburg inspiziert. Die Führung des Zivilstandsamtes Aarburg ist mit Corinne Pippi und Stellvertreterin Lisbeth Grosse in guten Händen. Ihnen wird eine saubere, pflichtbewusste und fachkompetente Führung attestiert.

Bekanntlich sollen die Zivilstandsämter jedoch kantonalisiert werden. Der Gemeinderat hat sich in seiner damaligen Vernehmlassung deutlich für die Zuständigkeit der Gemeinden ausgesprochen, die ohne Weiteres in Eigenverantwortung in der Lage sind, notwendige Zusammenlegungen im Rahmen der Bundesvorgaben, die für die Tätigkeit der Zivilstandsbeamten mindestens ein Pensum von 40 % vorsehen, vorzunehmen.

Auch Betreibungsämter
Gleichzeitig mit der Kantonalisierung der Zivilstandsämter ist auch diejenige der Betreibungsämter vorgesehen. Diese Entwicklung der Kantonalisierung von bisher auf Gemeindeebene gewissenhaft und mit gutem Erfolg ausgeführten Tätigkeiten muss kritisch hinterfragt werden. In der Praxis zeigt sich, dass die Gemeindeangestellten mit den örtlichen Verhältnissen (zum Beispiel Schuldner) am besten vertraut sind. Eine sukzessive Aushöhlung der grundsätzlich gut funktionierenden Verwaltungsorganisationen ist nicht erstrebenswert. Vor allem auch dann, wenn die Leistungen nicht deutlich günstiger erstellt werden können. Die vorgesehenen Änderungen im Zivilstands- und Betreibungswesen sind auch Elemente der neuen Aufgabenteilung Kanton - Gemeinden.

 

Neue Telefonnummern für die Verwaltung

Die veraltete und nicht mehr erweiterbare Telefonanlage im Rathaus wird in diesen Tagen ersetzt. Die Gemeindeversammlung hat den dafür notwendigen Budgetkredit letzten Herbst bewilligt. Mit der Umstellung sind gezwungenermassen neue Telefon-Nummern verbunden.

Die neuen Nummern gelten ab 26. Februar 2002, wobei Anrufe auf die bisherigen Nummern noch einige Wochen parallel geschaltet werden.

Die Gemeindeverwaltung ist neu über die Zentrale 062 787 14 14 erreichbar. Die Fax Nummer lautet neu 062 787 14 10. Die Abteilungen und Sachbearbeiter sind über weitere Nummern direkt erreichbar. Alle neuen Direkt-Nummern werden im Allgemeinen Anzeiger unter "Amtlich" publiziert sowie auf der Homepage aktualisiert.

 

Baubewilligungen

Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: An Elisabeth und Roland Arnet-Gysin für ein Gartengerätehaus und Autoabstellplatz an der Pilatusstrasse 30 und an Markus und Jeannine Weilenmann für den Ausbau des Dachgeschosses mit Lukarne zu Wohnzwecken am Juraweg 15.

 

zurück