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Der Gemeinderat will für die Ortskernumfahrung erste Priorität erreichen.

Eine Hinweistafel macht darauf aufmerksam, dass derzeit noch 29 Einsprachen gegen die Ortskernumfahrung hängig sind. Diese Zahl wird bis Ende Jahr ziemlich sicher unverändert bleiben. Nichtsdestotrotz will der Gemeinderat mit Hilfe der Grossräte im Bezirk die absolute Priorität für die Umfahrung erreichen.

Der Gemeinderat Aarburg hat sich kürzlich von der Projektleitung des Baudepartementes über den Stand der Einsprachen informieren lassen. Die Zahl der Einsprachen wird bis Ende Jahr kaum reduziert werden können. Das Baudepartement ist daran, die Stellungnahmen an die Einsprecher zu verfassen. Zum Teil sind aufwendige Abklärungen zu treffen, teils durch beauftragte externe Stellen, teils durch interne Abteilungen im Baudepartement.

Drastische Senkung der Einsprachen nach Neujahr
Der Gemeinderat und die Projektleitung sind aber zuversichtlich, dass nach dem Neujahr die Einsprachen drastisch reduziert werden können. Es gilt nach wie vor das Motto "Konferieren statt Prozessieren". Deshalb sucht der Gemeinderat in jedem Falle Lösungen über das Gespräch mit den Einsprechern. Sicher ist heute, dass das Umfahrungsprojekt im Gebiet Dürrberg (Linienführung wird "gestreckt") und im Gebiet Bornstrasse (Verschiebung der Strassenführung um zwei Meter innerhalb der projektierten Baulinien) abgeändert wird. Die öffentliche Auflage wird anfangs nächstes Jahr erfolgen. An der Gemeindeversammlung vom 24. November orientiert der Gemeinderat unter dem Traktandum Verschiedenes anschaulich über diese Änderungen.

Noch keine verbindliche Aussage über die Priorität
Bis heute weiss der Gemeinderat nicht, ob die Ortskernumfahrung nach den notwendigen Verfahren - Ziel ist nach wie vor, dass der Regierungsrat das Projekt Mitte 2001 genehmigen kann - ohne Verzug in Angriff genommen werden kann. Bekanntlich liegt das Umfahrungsprojekt gemäss der im letzen Jahr vorgenommenen Prioritäteneinstufung des Baudepartementes in der Prioritätenstufe III. Mit Kosten von 126 Mio. Franken gehört das Umfahrungsprojekt Aarburg zu den teuersten. Der Gemeinderat Aarburg ist überzeugt, dass die Umfahrung Aarburg insbesondere volkswirtschaftlich für die ganze Region von grossem Nutzen ist. Er will raschmöglichst wissen, woran die Bevölkerung von Aarburg und Region ist. Die Priorität soll deshalb mit den Grossräten im Bezirk Zofingen abgestimmt und der politische Druck soweit nötig erhöht werden.

Zeitpunkt für die Inangriffnahme würde Klarheit schaffen
Vorbehältlich aller abzuschliessenden Verfahren wie das Einsprache- und Genehmigungsverfahren und in nächsten Schritten das Enteignungs- und Entschädigungsverfahren sowie das Submissionsverfahren sollte sich die Regierung rasch auf einen Baubeginn der Ortskernumfahrung Aarburg festlegen können. Damit würde Klarheit geschafft und der lang andauernden Verunsicherung über den Realisierungszeitpunkt der Ortskernumfahrung ein Ende gesetzt. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer, Unternehmer der nahen und weiten Region und die Einwohner von Aarburg würden einen solchen Schritt begrüssen. Am 4. Dezember findet im Aarburger Kurthhaus das Treffen mit den Grossräten des Bezirks Zofingen statt. Von diesem Treffen erhofft sich der Gemeinderat eine gemeinsame Forderung für die Festlegung des Baubeginns.

 

Elektrizitäts- und Wasserversorgung
(EVA) ISO-zertifiziert

Die Elektrizitäts- und Wasserversorgung Aarburg kann seit neuestem ausweisen, dass sie über ein zweckmässiges Management-System verfügt, welches den Anforderungen der internationalen Norm für Qualitäts-Management und Qualitäts-Sicherung (ISO 9001) entspricht. Die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Managemtens-Systeme (SQS) hat dem Gemeindebetrieb am 1. November 2000 das Zertifikat überreichen können.

Die Einwohner als Kunden der Elektrizitäts- und Wasserversorgung Aarburg sind mit den Leistungen "ihres" Werkes zufrieden. Sie vertrauen auf die Qualität der Produkte elektrische Energie und Wasser. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen erfordern allerdings verstärkte Anstrengungen für die Erbringung des Qualitätsnachweises.

Zertifizierung notwendig
Die Starkstromverordnung schreibt unter anderem vor, dass für Starkstromanlagen Sicherheits- und Unterhaltskonzepte auszuarbeiten sind und dass das Personal regelmässig aus- und weitergebildet werden muss. Im Lebensmittelgesetz sind Qualitätsstandard und Grenzwerte festgehalten, die von den Wasserlieferanten eingehalten und überwacht werden müssen. Die Messwerte müssen dokumentiert und dem kantonalen Lebensmittelinspektor jederzeit zugänglich sein. Eine stetige und umfassende Überwachung der Wasserqualität in Anbetracht der täglichen Mengen Wasser, die bereit gestellt werden müssen, ist von zentraler Bedeutung.

Produktehaftung
Das Bundesgesetz über die Produktehaftpflicht schützt im Schadenfall den Kunden vor fehlerhaften Produkten. Das Gesetz zwingt die Hersteller zu einer umfassenden Überwachung der Qualität während der Produktherstellung und Verteilung mit dokumentierten Abläufen und Qualitätsnachweisen. Bei vermeidbaren Lieferunterbrüchen oder Lieferung eines fehlerhaften Produktes, muss in Zukunft nachgewiesen werden können, dass der Lieferant alles zumutbare getan hat um die Lieferung eines fehlerhaften Produktes zu verhindern. Ansonsten wird es für diesen schwierig werden eine Haftung abzuweisen.

Strommarktöffnung erfordert "Qualitätssiegel"
Mit der Liberalisierung des Strommarktes wird der Kunde künftig den Energielieferanten auswählen können. Das gute Preis-/Leistungsverhältnis und die hohe Qualität werden bei der Wahl des Lieferanten ausschlaggebend sein. Mit der Zertifizierung des übersichtlichen und praktischen Qualitäts-Management-Systems haben sich die Mitarbeiter der Elektrizitäts- und Wasserversorgung auf die Anforderungen der Strommarktöffnung vorbereitet.

Wiederkehrende Überprüfungen
Das Zertifikat ist gültig bis am 4. Oktober 2003. Innerhalb der nächsten drei Jahren wird die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme zwei Routineüberprüfungen und ein Wiederhol-Audit durchführen. Die Fremdkosten für die Zertifizierung des Qualitäts-Management-Systems beliefen sich auf 15600 Franken. Budgetiert waren 18000 Franken.

 

Baubewilligungen

Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: An die Kurt W. Friedrich AG für die Umnutzung von einem Ladenlokal in einen Spielsalon im Städtli 10 bzw. Bärengasse 9; Cardoso Paulo und Hegi Bau AG für zwei Einfamilienhäuser an der Pilatusstrasse 49 a und 49 b; Krähemann-Jurt Peter für einen Parkplatz mit Überdachung an der Oltnerstrasse 104 und an die Realit Bautreuhand AG Verlängerung der befristeten Baubewilligung für eine Werbetafel an der Bahnhofstrasse, beim Abzweiger Weberstrasse.

 

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