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Stefan Hochuli erhält die Kaminfegerkonzession für das Gemeindegebiet Aarburg für die nächsten vier Jahre

Auch die Baukontrollen für Feuerungsanlagen, die Feuerschau und die Rauchgaskontrolle bleiben beim Aarburger Gewerbebetrieb.

Der seit Jahren auf dem Aarburger Gemeindegebiet sowie in Murgenthal und Rothrist tätige Kaminfegerbetrieb Hochuli russt auch für die nächsten vier Jahre die Kamine der Liegenschaften im Aarestädtchen. Konzessionär wird Stefan Hochuli, der Sohn von Betriebsinhaber Gustav Hochuli.

Der Kaminfegerdienst bezweckt die fachmännische und vorschriftsgemässe Reinigung der Feuerungseinrichtungen im Interesse eines umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Betriebes und zum Unterhalt der Anlagen, die Verhütung von Brandschäden und die Beratung im Zusammenhang mit Feuerungsanlagen, so steht es im kantonalen Brandschutzgesetz in Paragraph 17 geschrieben. Die Aufsicht obliegt dem Gemeinderat. Die Ausübung des Kaminfegerberufes im Gemeindegebiet bedarf einer Konzession des Gemeinderates, heisst es weiter.

Öffentlich ausgeschrieben
Seit Jahren versieht der Betrieb Hochuli mit grosser Fachkompetenz und Ortskenntnis und langjährigen Mitarbeitern den Kaminfegerdienst in der Gemeinde Aarburg. Die Konzession läuft per Ende Jahr 2001 ab. Der Gemeinderat erteilt die Konzession zur Berufsausübung für das ganze Gemeindegebiet einem Bewerber für die Dauer von vier Jahren.

Die Zufriedenheit mit dem Betrieb Hochuli hat die Aarburger Exekutive aber nicht davon abgehalten, die Vergabe der Konzession öffentlich auszuschreiben und dem Wettbewerb zu unterstellen.

Konkurrenzfähige Preise
Der Gemeinderat kann die Erteilung der Konzession abhängig machen von der Bereitschaft, Kontrollaufgaben gemäss der Brandschutz- und der Umweltschutzgesetzgebung zu übernehmen, besonders im Bereich des baulichen Brandschutzes, der Feuerschau und der Rauchgaskontrolle. Die Offerten hatten demnach auch die Tarife für die zusätzlich zur Kaminfegertätigkeit ausgeübten Funktionen zu enthalten. Die Aarburger Exekutive konnte sich davon überzeugen, dass der Konzessionsbewerber konkurrenzfähige Preise anwendet. Aufgrund des Offertvergleichs wurde die Konzessionserteilung bis und mit dem Jahr 2005 an Stefan Hochuli, Aarburg, erteilt. Er wurde gleichzeitig als Baukontrolleur für Feuerungsanlagen, Feuerschauer und Rauchgaskontrolleur gewählt. Für die Kaminfegerarbeiten gelangt der kantonale Tarif vom 1. August 2001 zur Anwendung. Der Stundenansatz beträgt Fr. 70.50 exklusive Mehrwertsteuer.

 

Keine Änderung für Wiggertalstrasse
ohne Wigger Village

Der Gemeinderat Aarburg hält auch nach der Einstellung des Projektes Wigger Village an der Wiggertalstrasse fest, unter den bisher genannten Bedingungen, dass das Strassenbauvorhaben einen neuen Aareübergang beinhaltet und die Ortskernumfahrung in Betrieb sein muss. Der Gemeindeversammlung soll zu gegebener Zeit der Planungskredit unterbreitet werden, wie an der Gemeindeversammlung vom 30.11.2001 mitgeteilt wurde. Das Trassee der Wiggertalstrasse und das neue Siedlungsgebiet in Aarburg wurde mit Richtplanbeschluss des Grossen Rates im September 2000 festgelegt.

 

Baubewilligungen

Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: An die Papeteristen-Einkaufs-Genossenschaft für den Anbau eines Transportschachtes (Lift) an der Feldstr. 23; an René Waldner für einen Carport mit Velounterstand am Titlisweg; an Christian Pedrossi für ein Gartenhaus, ein Vogelhaus und eine Freiflugvoliere an der Zimmerlistr. 10; an Eva Fischer für einen PW-Parkplatz an der Turnhallestrasse; an die Elektrizitäts- und Wasserversorgung für die Neuerstellung einer Trafostation an der Grabenstrasse; an den Moonwalker Music Club für eine Reklametafel an der Bahnhofstr. 50; an Armin Humm für ein Gartengerätehaus am Titlisweg 12; an Pasquale Mirarchi für die Renovationen, Um-, An- und Aufbauten am Gebäude 703 an der Sägestr. 11 und an Heiner Hoerni für die Umnutzung des Ladens in ein Versammlungslokal am Damm 6 / Kirchgasse / Torgasse.

 

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