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Heizung der Schulanlage Höhe wird im Sommer saniert

Der Gemeinderat hat den Auftrag für die Heizungsinstallation erteilt.

Der Gemeinderat Aarburg hat seinen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern mit der Botschaft zur Referendumsabstimmung vom 4. März 2001 mitgeteilt, dass im Falle der Ablehnung der Holzschnitzelheizung die Heizung der Schulanlage Höhe minimal saniert wird. Um im Winter bösen Überraschungen zuvorzukommen, werden die Arbeiten jetzt ausgeführt.

Die Finanzlage beziehungsweise die Finanzziele (Vorrang haben die Ortskernumfahrung und die Schulraumerweiterung) sind die Gründe, weshalb der Gemeinderat die Heizung der Schulanlage Höhe von Anbeginn weg kostengünstig sanieren wollte. Drei Abstimmungen wurden durchgeführt, ohne dass für die Sanierung der Heizung ein klarer Kredit resultierte. Am 25. Juni 1999 wies die Gemeindeversammlung ein Kreditbegehren von 390 000 Franken für die Heizungssanierung der Schulanlage Höhe auf der Basis der Variante Öl/Gas an den Gemeinderat zurück mit dem Auftrag, eine Holzschnitzelheizung zu prüfen.

Minimale Sanierung
Den Kostenberechnungen und Kostenvergleiche zu Folge fasste der Gemeinderat den Entschluss, die Heizung für rund 190 000 Franken minimal zu sanieren und stellte entsprechend Antrag. Die Gemeindeversammlung sah das anders und bewilligte einen Kredit von 562 700 Franken für eine Holzschnitzelheizung. Der Souverän änderte diesen Beschluss an der Referendumsabstimmung vom 4. März endgültig ab und schickte den Kredit für eine Holzschnitzelheizung bachab.

Im Vorfeld der Referendumsabstimmung musste sich der für den Vollzug verantwortliche Gemeinderat überlegen, was zu tun ist, wenn der Kredit für die Holzschnitzelheizung vom Volk abgelehnt wird. Er hat deshalb den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern mit der Vorlage in Aussicht gestellt, dass in diesem Falle die Heizung im Sinne der Minimalvariante saniert wird. Die Sanierung soll jetzt zügig an die Hand genommen werden. Der Auftrag für die Heizungsinstallation wurde der Firma Eschelbach, Aarburg erteilt. Die Schulkinder danken es, wenn das Schulhaus auch im Winter 2001/2002 tadellos beheizt werden kann.

 

Pensenreduktion beim Sozialdienst

Auf den Sozialen Diensten wird per 1. Juli 2001 eine leichte Pensenreduktion vorgenommen. Die Stellenprozente reduzieren sich von 340 auf neu 320. Der Gemeinderat hat das Stellenvolumen auf zwei Jahre bewilligt.

Die Stellenreduktion erfolgt in Folge der Weiterbildung der Stellvertreterin des Leiters sowie infolge der Veränderungen im Bereich der Arbeitslosenversicherung per 1. April 2001. Für die Anmeldungen der Arbeitslosen auf der Gemeinde fällt weniger Aufwand an.

Betreuungsintensive Fälle
Demgegenüber halten die Sozialen Dienste in ihrem Bericht fest, dass der Aufwand laufend zunimmt. Die Fallzahlen sind rückblickend betrachtet von 186 im Jahre 1990 mittlerweile auf 311 per Jahr 2000 angestiegen. Die Abteilung verzeichnet zunehmend komplexe und zeitintensive Fälle. Positiv zu vermelden ist, dass wieder mehr Klienten in den Arbeitsprozess integriert werden können. Auch der Arbeitsanfall der angegliederten Zweigstelle der Sozialversicherungsanstalt nimmt infolge der 10. AHV-Revision und der Zunahme der Ergänzungsleistungsbezüger zu und beansprucht insgesamt 60 Stellenprozente.

In zwei Jahren neu überprüfen
Trotz der allgemeinen Zunahme der Aufgaben kann eine Stellenreduktion in Betracht gezogen werden. Die Sozialen Dienste konnten die Arbeitsabläufe laufend optimieren und verfügen über eine weitreichende fachliche Kompetenz.

Vor Ablauf der für zwei Jahre bewilligten 320 Stellenprozente soll die Situation neu geprüft und der Gemeindeversammlung ein definitiver Stellenantrag vorgelegt werden.

 

Elektronische Ausleihe für die Stadtbibliothek

Der Gemeinderat hat der elektronischen Ausleihe der Stadtbibliothek grundsätzlich zugestimmt. Die Stadtbibliothek kann jetzt die Vorbereitungsarbeiten in Angriff nehmen, damit im Jubiläumsjahr 2002 (dann wird die Aarburger Stadtbibliothek 100 Jahre alt) die elektronische Ausleihe realisiert ist.

Im Zeitalter der elektronischen Datenverarbeitung ist es begründet, wenn der umfangreiche Bestand von rund 7000 Medien mit Hilfe des Computers erfasst und bewirtschaftet wird. Die Kosten für die Rekatalogisierung werden im Budget 2002 eingestellt. Die EDV-Hard- und Software kann dank Unterstützung der Byland-Cadieli-Stiftung in diesem Jahr bereits angeschafft und installiert werden. Den Bibliothekarinnen gebührt an dieser Stelle der beste Dank für die Initiative.

 

Gestaltungsplan «Säge» abgeändert

Der Gemeinderat hat den Gestaltungsplan "Säge" abgeändert. Verschiedene Gebäude im Perimeter West des Planes werden von der Substanz- in die Volumenerhaltung eingestuft. Es handelt sich um die Liegenschaften 283 A und B, 285 und 286. Das Gebäude 285 soll ferner durch eine Baulinie im Hinterhof etwas vergrössert werden können.

Die Bestimmung über die Substanzerhaltung erwies sich als zu einschneidend. Die betroffenen Gebäude wurden überdies anlässlich der Ortsbild-Inventarisation als nicht besonders erhaltungswürdig eingestuft, da die ursprüngliche Substanz kaum noch vorhanden ist. Hingegen entsprechen ihre Volumen und Stellungen dem Vorstadtcharakter des Sägequartiers. Aus diesem Grunde unterstützt auch die Bau- und Planungskommission eine Umstufung von der Substanz- in die Volumenerhaltung.

Mit der Änderung des Gestaltungsplanes "Säge" wird ein zeitgemässes Planwerk realisiert. Nach der Vorprüfung durch das Baudepartement wird die Änderung zur Einsichtnahme öffentlich aufgelegt.

 

Schulpavillon Höhe steht

Innert kürzester Zeit wurde der neue Schulpavillon bei der Schulanlage Höhe aufgestellt. Zur Zeit sind verschiedene Handwerker daran, dem in elementbauweise angelieferten Pavillon den letzten Schliff zu geben. Anlässlich eines Augenscheins konnte sich der Gemeinderat von der Qualität, der Geräumigkeit, der vorhandenen Einrichtungen und der ansprechenden Ästhetik des neuen Schulgebäudes mit insgesamt vier Schulzimmern überzeugen.

 

Wahl verschiedener Musikschullehrkräfte

Gemeinderat und Schulpflege haben folgende Musikschullehrkräfte für das Schuljahr 2001/2002 gewählt: Berger Stefan, Klavier; Brunner Christian, Klavier; Buicà Nicolas, Violine; Härdi Beata, Musikgrundschule; Kocher Thomas, Klarinette; Kopp Beatrice, Blockflöte; Lindenmann Christoph, Schlagzeug; Meier Beat, Saxophon; Scherer August, Querflöte; Schönenberger Heinz, Trompete; Vonwiller Elisabeth, Blockflöte und Widmer Marianne, Gitarre.

 

Unentgeltliche Rechtsauskunft

Die unentgeltliche Rechtsauskunftsstelle des aargauischen Anwaltsverbandes, welche in Aarburg durch Hans B. Diriwächter, Fürsprecher und Notar, Aarburg, jeweils am ersten Mittwoch des Monats von 17 bis 18.30 Uhr im Sitzungszimmer Winkelgebäude (beim Rathaus) erteilt wird, fällt am Mittwoch, 1. August 2001 aus und wird verschoben auf Mittwoch, 8. August 2001.

 

Sommerpause

Während der Sommerferien wechselt der Gemeinderat vom wöchentlichen zum zweiwöchentlichen Sitzungsrhythmus und läutet damit eine kleine Sommerpause ein, die den Behördemitgliedern auf Grund der intensiven Ratstätigkeit zu gönnen ist. Nach den Sommerferien finden die Sitzungen der Exekutive wieder jeden Montag statt. Der Gemeinderat wünscht der Bevölkerung an dieser Stelle ebenfalls schöne Sommerferien und gute Erholung.

 

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