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Leistungsorientiertes Gehaltskonzept
in Auftrag gegeben

Das Dienst- und Besoldungsreglement (DBR) in Aarburg wird überarbeitet. Die Änderungen des kantonalen Personalrechts geben den Ausschlag für die Revision des Aarburger DBR. Das bisherige Reglement lehnt sich in einigen Artikeln an die kantonale Regelung. Die Gemeinde will jetzt eine unabhängige Lösung.

Das Dienst- und Besoldungsreglement der Gemeinde Aarburg vom 1.1.1990 ist nicht so alt, als dass es überarbeitet werden müsste, hätte sich in den öffentlichen Verwaltungen das Leistungslohnprinzip, wie es unlängst in der Privatwirtschaft angewendet wird, nicht geradezu aufgedrängt.

Von Erfahrungen profitieren
Diese allgemeine Entwicklung kann auch die Gemeinde Aarburg nicht verkennen. Obwohl das derzeit noch gültige Dienst- und Besoldungsreglement Handlungsspielraum für eine leistungsbezogene Entlöhnung offen lässt, - der Stufenanstieg durch die Dienstalterszulagen kann verzögert oder beschleunigt werden -, wirkt der Lohnautomatismus heute störend und ist zudem nicht mehr zeitgemäss. Dazu kommt, dass sich das DBR in einigen Artikeln an die kantonale Regelung anlehnt. Insbesondere betreffend Anspruchsberechtigung der Teuerungs-, Familien- und Kinderzulagen sowie der Reallohnerhöhung. Durch die Schaffung des neuen Personalrechtes im Kanton, kann diese Regelung nicht mehr 1:1 angewendet werden. Der Gemeinderat will sich nun an bestehenden neuen Rechtsgrundlagen von Gemeinden, die die Revision bereits vorgenommen haben, orientieren und von diesen Erfahrungen profitieren.

Start noch in diesem Jahr
Der Gemeinderat hat den Auftrag für das neue DBR einer erfahrenen Projektleitung, die Firma IPM Consulting Zürich, übertragen. Das Beratungsbüro hat bereits für die Gemeinden Oftringen, Zofingen, Buchs, Gränichen und andere Gemeinden ein leistungsorientiertes Gehaltskonzept vorgeschlagen und die Arbeit bis zur Beschlussfassung begleitet. Das Konzept beinhaltet eine neue Stellenstruktur und das neue Gehaltskonzept sowie ein Personalreglement, ein Qualifikationssystem, die Software für die Gehaltsberechnungen sowie die Schulung. Die Kosten belaufen sich auf insgesamt rund 36'000 Franken. Geplant ist, das neue DBR auf den 1.1.2003 in Kraft zu setzen.

 

Korporal der Kantonspolizei wird
neu Korporal der Stadtpolizei Aarburg

Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung den 38-jährigen Christian Pedrossi als Stadtpolizei-Korporal von Aarburg gewählt. Er tritt die Nachfolge von Polizei-Wachtmeister Willi Theiler auf den 01.12.2001 an. Der Stellenantritt erfolgt bereits auf den 01.10.2001.

Korporal Christian Pedrossi ist derzeit bei der Kantonspolizei auf dem Bezirksposten Zofingen tätig und bringt das nötige Fachwissen und die Erfahrung im Polizeiwesen mit, um die Polizeiaufgaben in Aarburg zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger zu bewältigen. Dem Neugewählten ist auch der Begriff Sicherheitsarchitektur Aargau kein Fremdwort und wird sich auf die sich verändernde Situation im Polizeiwesen bestens einstellen können. Die Hauptaufgabe des neuen Stadtpolizei-Korporals liegt nach wie vor in der Wahrung der öffentlichen Ruhe, Ordnung und Sicherheit in der Gemeinde.


Baubewilligungen

Es wurde folgende Rückbaubewilligung erteilt: An die Arnet Automobil AG für den Abbruch des Wohnhauses am Feldhofweg 8.

 

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