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Wigger Village und Wiggertalstrasse:
Die Flugkosten sind zurückbezahlt

Der Gemeinde Aarburg sind bis heute nur minime Kosten entstanden.

An der Gemeindeversammlung vom 30.11.2001 will der Gemeinderat Aarburg über die Kosten und Folgekosten im Zusammenhang mit den Projekten Wigger Village und Wiggertalstrasse unter dem Traktandum "Orientierung und Umfrage" ausführlich informieren. Der Souverän hat ihm dazu an der letzten Gemeindeversammlung den Auftrag erteilt.

Der Gemeinderat hat 6'120 Franken an Flugkosten der Firma Franke zurückvergüten lassen. Dazu angewiesen wurde er an der letzten Gemeindeversammlung vom 21.6.2001. Der Souverän teilte die Bedenken eines mahnenden Stimmbürgers, die Behörde sei nicht mehr frei, wenn sie die Flugkosten nicht selber bezahlen würde. Der Gemeinderat müsse deshalb "losgekauft" werden, und er beauftragte den Gemeinderat, die Flugtickets für drei Behördemitglieder und einen Vertreter der Bauverwaltung zurückzuzahlen, die ein analoges Projekt in England besuchten, um sich eine erste Vorstellung davon machen zu können. Zudem verlangte der Souverän eine Kostenabrechnung über das in Auftrag gegebene Grobkonzept zur Richtplananpassung samt Ausweisung der Folgekosten.

Keine Kosten für Konzeptstudie
Obwohl der Gemeinderat an der letzten Gemeindeversammlung auf das Votum hin erklärt hatte, dass der Gemeinde keine Kosten für das Grobkonzept entstanden seien, hat er die Zahlen zur Information der Bevölkerung beschafft. Den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern wird vorgelegt, dass insgesamt rund 49 000 Franken für die Konzeptstudie bezahlt wurden. Den Bärenanteil übernahm die Bauherrschaft Wigger Village. Der Kanton und der Regionalplanungsverband Wiggertal-Suhrental RVWS partizipierten ebenfalls an den Aufwendungen für die Grundlage der Richtplananpassungen Festsetzung des Bauvorhaben Wiggertalstrasse, Änderung des festgesetzten Siedlungstrenngürtels in Aarburg, Festsetzung von neuem Siedlungsgebiet in Aarburg und Reduktion von Fruchtfolgeflächen in Aarburg.

Der Gemeinde Aarburg sind keine Kosten für diese Arbeiten entstanden. Der Auftrag wurde vom Gemeinderat erteilt, weil der Regierungsrat des Kantons Aargau diesen mit der Federführung beauftragte - schliesslich lag das Projekt Wigger Village auf Aarburger Boden.

Wiggertalstrasse wird vom Kanton geplant
Auch die direkten Folgekosten sind für die Gemeinde bislang minimal ausgefallen. Für die Vorbereitungsarbeiten zur Anpassung der kommunalen Nutzungsplanung Wigger Village werden rund 2'200 Franken vom Planungsbüro Schibli in Rechnung gestellt. Anders wird es bei der Kostenfolge rund um die Planung der Wiggertalstrasse aussehen. Das Projekt, das nach Kantonsstrassendekret in den Händen der Aargauer Regierung liegt, ist bereits vorangeschritten und generiert Aufwendungen von rund 350'000 Franken. Erarbeitet werden das generelle Projekt und der kantonale Nutzungsplan. Die Gemeinde Aarburg wird entsprechend ihrem Interesse an der Wiggertalstrasse wie die übrigen beteiligten Gemeinden einen Anteil bezahlen müssen. Ein Kostenverteiler liegt aber bis heute nicht vor, wird jedoch bis Ende Jahr erwartet.

Der Aarburger Souverän wird vom Gemeinderat an der Gemeindeversammlung vom 30.11.2001 über den aktuellen Stand der Dinge ausführlich informiert. Der Gemeinderat hält ein weiteres Mal unzweifelhaft fest, dass das Strassenprojekt Ortskernumfahrung absolute Priorität geniesst.

 

Konservator gewählt

Zum Nachfolger des verstorbenen Edi Wanitsch und neuen Konservator des Heimatmuseums Aarburg wählte der Gemeinderat auf Antrag der Museumskommission den einheimischen Max Roth. Da er die hiesige Bevölkerung und Probleme kennt, geschichtlich interessiert ist und durch seine Sammlertätigkeit das notwendige Fachwissen mitbringt und als Festungsführer Erfahrung mit dem Publikum hat, ist er die geeignete Person für das Amt des Konservators. Max Roth wird seine nebenamtliche Tätigkeit am 3.1.2002 beginnen. Der Museumskommission und ihrem Präsidenten Dr. Manfred Frey, der interimistisch die Tätigkeit als Konservator ausführt, wird an dieser Stelle herzlich gedankt. Die Türen des Museums sind wie folgt offen: Immer am zweiten und letzten Sonntag des Monats von 10.30 bis 12 Uhr. Nebst Geschichte von Stadt und Festung sowie einer reichhaltigen Waffensammlung kann noch bis Ende Dezember 2001 eine Sonderausstellung zum Thema "Aarburg 1901 - 2001" besichtigt werden.

 

Zivilstandsämter: Bedingungen des Bundes
frei anwenden

Der Gemeinderat Aarburg spricht sich in seiner Vernehmlassung zur Reorganisation des Zivilstandswesens gegen das Modell des Kantons mit vier Zivilstandskreisen aus. Nach Ansicht der Aarburger Behörde hat der Bund den minimalen Beschäftigungsgrad eines Zivilstandsbeamten bereits vorgegeben. Das Zivilstandswesen kann weiterhin im Sinne einer Kooperationslösung von den Gemeinden (und nicht vom Kanton) ausgeführt werden. Der Handlungsspielraum der Gemeinden für die von den Bürgerinnen und Bürgern erwarteten Kundenfreundlichkeit wird so gewahrt.

 

Bauverwaltung Rothrist übernimmt Arbeiten

Für die Baugesuchsprüfungen und die Vorbereitung der Baubewilligungen konnte die Bauverwaltung Rothrist für die nächsten rund zwei bis vier Monate, in welche die Rekonvaleszenz des Bauverwalters fällt, beauftragt werden. Über die Bauverwaltung Rothrist werden zudem Arbeiten wie Baukontrollen, die Erfassung der Statistik und weitere unterstützende Arbeiten übernommen. Der Nachbarbehörde und -verwaltung von Rothrist wird an dieser Stelle für die spontane Bereitschaft herzlich gedankt. Mit der Interimslösung sollten bauwillige Kunden trotz reduzierter Besetzung der Bauverwaltung zeit- und fachgerecht bedient werden können.

 

Abfräsung einer Belagskante

Die IG Velo Aarburg hat den Gemeinderat darauf hingewiesen, dass bei der sanierten Bushaltestelle Kloosmatt der trennende Absatz zwischen Bushaltestelle und Radstreifen aus Sicherheitsgründen abgefräst werden soll. Der Gemeinderat unterstützt dieses Begehren und ersucht das Baudepartement, die Arbeiten demnächst vorzunehmen.

 

Feuerwehrbeförderungen

Der Gemeinderat hat Micha Marti zum Oberleutnant und Valentin Bosshart zum Feldweibel auf den 1.1.2002 befördert. Den beiden Beförderten wird für ihren Einsatz bestens gedankt und für das kommende Feuerwehrjahr viel Erfolg gewünscht.

 

Hubeli Siegerin in Lausanne

Der Gemeinderat hat der erfolgreichen Inline-Skaterin Sabrina Hubeli aus Aarburg für ihren Sieg beim Lausanner Halbmarathon herzlich gratuliert. Der Gemeinderat freut sich immer wieder auf tolle Leistungen der aufstrebenden Jungsportlerin.

 

Baubewilligung

Es wurde folgende Baubewilligung erteilt: An Adolf Bär und Heinz Bigler für zwei Einfamilienhäuser an der Alten Zofingerstrasse 18/20.

 

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