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Budget 2001 - das Wichtigste in Kürze.

Einwohnergemeinde
Der Voranschlag 2001 weist mit einem Steuerfuss von 125 % einen Aufwandüberschuss von Fr. 366'250.-- auf.

1. Ausgangslage
Der Gemeinderat hat die Budgetziele 2001 wie folgt festgelegt:

  • Ausgeglichene Rechnung bei gleichbleibendem
    Steuerfuss von 125 %.
  • Senkung des Nettoaufwandes auf Fr. 8'540'000.--.
  • Maximalinvestitionen von Fr. 1'500'000.--.

2. Vorliegendes Budget

  • Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 125 %.
  • Der Voranschlag weist einen Aufwandüberschuss
    von Fr. 366'250.-- auf.
  • Der Nettoaufwand beträgt Fr. 8'704'400.--.
  • Es sind Nettoinvestitionen von Fr. 1'328'400.-- vorgesehen.

3. Abweichungen
Jeder Dienststelle wurde der maximale Nettoaufwand vorgegeben. Der gesamte Nettoaufwand konnte jedoch gegenüber dem Vorjahr nicht gesenkt werden, da die nicht beeinflussbaren Fixkosten um rund Fr. 250'000.-- gestiegen sind
.

4. Entwicklung von Personal- und Sachaufwand
Die Entwicklung des Personalaufwandes pro Einwohner zeigt auf, dass dieser durch Personalreduktionen sinken wird, dies trotz einer Teuerungszulage von 0.4 % für das Jahr 2001. Hingegen steigt der Sachaufwand durch die nichtbeeinflussbaren Fixkosten und als Folge von Auslagerungen verschiedener Arbeiten an das Gewerbe.

5. Entwicklung der Steuererträge
Bereits im Jahr 2000 ist mit einem kleineren Steuerertrag zu rechnen. Durch den Bundesgerichtsentscheid betreffend Wegfall der Grundsteuern für Vorsorgestiftungen vermindert sich der Gemeindesteuerertrag um jährlich ca. Fr. 170'000.--. Mit dem neuen Steuergesetz, das per 1.1.2001 in Kraft tritt, ist in den Jahren 2001 und 2002 mit einem Steuerausfall von ca. 3 % zu rechnen.

6. Investitionsrechnung
Es wurden bei der Einwohnergemeinde und auch bei den Eigenwirtschaftsbetrieben nur soviel Investitionen budgetiert, dass die Schulden von voraussichtlich Fr. 19 Mio. nicht noch höher ansteigen. Der Selbstfinanzierungsgrad bei Einwohnergemeinde und Eigenwirtschaftsbetrieben ist somit mindestens 100 %.

Die Investitionsvorhaben der Eigenwirtschaftsbetriebe setzen sich wie folgt zusammen:

7. Eigenwirtschaftsbetriebe

7.1 Abfallbeseitigung/Wertstoffe
Trotz der Grundgebühr für die Wertstoffentsorgung, welche am 26.11.1999 für 2 Jahre provisorisch beschlossen wurde, beträgt der Zuschuss der Einwohnergemeinde immer noch Fr. 96'600.--. Dem gegenüber präsentiert sich die Rechnung beim Hauskehricht/Siedlungsabfall ausgeglichen.

7.2 Abwasserbeseitigung
Nachdem bei der Abwasserbeseitigung die Grundgebühr abgelehnt wurde, können trotz hohem Investitionsbedarf lediglich Fr. 280'000.-- investiert werden. (Für die Anpassungen im Zusammenhang mit der OKUA werden 3.3 Mio. Franken benötigt !). Mit der Minimalinvestition (von Fr. 280'000.--) kann die Schuld bei der Einwohnergemeinde kurzfristig um Fr. 77'150.-- auf ca. Fr. 2'250'000.-- reduziert werden.

7.3 Wasserversorgung
Bei der Wasserversorgung sind für die vorgeschriebenen Vorschussabtragungen Fr. 111'400.-- vorgesehen. Zusätzlich können
Fr. 227'100.-- an der Schuld abgetragen werden. Die Schuld der Wasserversorgung wird Ende 2001 voraussichtlich Fr. 775'450.-- betragen.

7.4 Elektrizitätsversorgung
Die Einlage in den Spezialfonds beträgt Fr. 890'300.--. Dieser Betrag wird in den kommenden Jahren für die Netzerweiterung benötigt.

8. Schlussfolgerung
Mit Sparen allein ist ein ausgeglichenes Budget unmöglich zu erreichen. In diesem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass die Attraktivität von Aarburg durch den weiteren Abbau von Dienstleistungen nicht geschmälert werden darf. Zur Kompensation der fehlenden Steuereinnahmen sind andere bzw. neue Wege zu suchen.

Im Zuge des allgemeinen Wirtschaftsaufschwunges und im Hinblick auf den eher vorsichtig budgetierten Steuerertrag kann jedoch damit gerechnet werden, dass der budgetierte Aufwandüberschuss nicht ganz so hoch wie veranschlagt ausfallen wird.

Ortsbürgergemeinde
Das Budget der Ortsbürgerverwaltung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 32'250.-- ab. Dieser Betrag wird dem Forstbetrieb zugeschossen. Das Budget des Forstbetriebes schliesst dennoch aufgrund des rückläufigen Holzerlöses mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 15'050.-- ab.

 

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