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Alters- und Pflegeheim Falkenhof
wünscht einen Anschluss an den öffentlichen Verkehr

Gespräch des Gemeinderates Aarburg
mit dem Stiftungsrat und der Heimleitung

Der "Falkenhof" hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beachteten Kompetenzzentrum entwickelt. Was heute fehlt ist der Anschluss an Bus und Bahn.

Seit Jahren will das Alters- und Pflegeheim Falkenhof einen Anschluss an den öffentlichen Verkehr. Nachdem der "Falkenhof" weiter ausgebaut wird (nebst dem Alters- und Pflegeheim und den Seniorenwohnungen kann im Frühjahr eine Wohngemeinschaft für demente Betagte eröffnet werden) und sich zu einem qualitätszertifizierten Kompetenzzentrum entwickelt hat, sahen sich der Stiftungsrat und die Heimleitung erneut veranlasst, dem Gemeinderat das Begehren um Realisierung eines Anschlusses des Südquartiers an den öffentlichen Verkehr einzureichen.

Zu hohe Kosten
Das Gespräch mit einer Delegation des Stiftungsrates und der Heimleitung hat deutlich gezeigt, dass ein Rundkurs nach den Vorstellungen des "Falkenhofs" wegen der zu hohen Kosten zum Vornherein scheitert. Die Anbindung an die öffentlichen Bus- und Bahnbetriebe müsste mit erheblichen Mitteln der öffentlichen Hand finanziert werden.
Aus technischen (Tychbrücke und Quartierstrassenverhältnisse) und ökonomischen Gründen kommt ein normaler Postautokurs nicht in Frage.

Privates Unternehmen
Der Gemeinderat hat den Verantwortlichen die Empfehlung abgegeben, den Anschluss an den öffentlichen Verkehr durch einen privat organisierten Personentransport zu ermöglichen. Bereits heute steht ein eigener Bus des Alters- und Pflegeheims für Spezialfahrten zur Verfügung. Das Burg-Taxi, die Schulbusbetriebe in der Region oder ein Ruf-Bus, wie dieser bereits vom Regionalverband Wiggertal Suhrental angeboten wird, könnte nach eingehender Prüfung zu einer finanziell tragbaren Lösung führen.

Gut vorstellen kann sich der Gemeinderat Aarburg eine Erschliessung des Südquartiers mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Zuge des Projektes Wigger Village. Dieses Projekt sieht einen Anschluss vor.

Zur Zeit muss aus Kostengründen auf die Bedienung des Südquartiers und insbesondere des "Falkenhofs" mit öffentlichen Verkehrsmitteln verzichtet werden. Die Gesprächspartner sind übereingekommen, dass das Alters- und Pflegeheim einen privat organisierten Personentransport prüft, um den Bewohnerinnen und Bewohnern des "Falkenhofs" auch in dieser Beziehung einen qualifizierten Dienst anbieten zu können.

 

Verschiedenes

Für das 10. Open Air am Freitag, 03.08.2001 hat der Gemeinderat die Durchführung auf dem Landhausplatz mit Wirtschafts-Betrieb bis 02.00 Uhr bewilligt.

Jugendtreffleiterin Maria Russo hat ihre Anstellung nach rund 7-jähriger Tätigkeit gekündigt. Für den Jugendtreff "Alte Turnhalle" wird eine neue Leiterin per 01.05.2001 gesucht. Die 50%-Stelle wird demnächst öffentlich ausgeschrieben.

Als Ersatz für den alten Spindelmäher des Werkhofs hat der Gemeinderat der Anschaffung eines Grossflächenmähers im Betrage von Fr. 59'000.-- zugestimmt. Der Betrag ist im Budget 2001 eingestellt.


Baubewilligungen

Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: An Irène Moser und Jorawar Singh für den Ausbau Dachgeschoss, Aufbau Lukarne und Einbau Dachfenster am Hammerweg 5; an Peter Allenbach eine Ausnahmebewilligung für einen Geräteschuppen; an Nicolas Castillo für die Nutzung bestehender Räume als Gastronomiebetrieb (Speiserestaurant) an der Landhausstrasse 17; an Valentin Bosshart für ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage am Hölzliweg 1 und an Jean-François und Maja Bouvier-Matter für den Einbau einer Dachkuppel am Hubelweg 9.

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