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Neu: Siebte Kindergartenabteilung im Städtli

Einwohnergemeinde und reformierte Kirchgemeinde treffen eine Vereinbarung. Ab dem Schuljahr 2002/2003 wird im reformierten Gemeindehaus an der Kirchgasse ein neuer Kindergarten geführt. Bis die Kindergärtner das neue "Spielhaus" besuchen dürfen, sind verschiedene Sanierungsarbeiten vorzunehmen.

Um den Kindergartenbetrieb am 12.08.2002 aufnehmen zu können, sind verschiedene Arbeiten in Auftrag zu geben. Der Gemeinderat hat die Bauverwaltung beauftragt und ermächtigt, die zwingend notwendigen Sanierungsarbeiten zu vergeben. Die Kosten für die Instandstellung von Garderobe, Aufenthaltsraum, Spielzimmer, WC und Aussenspielplatz betragen rund 44 000 Franken.

Mehrkosten gegenüber Budget 2002
Zur Zeit der Budgetierung 2002 war noch nicht bekannt, wo ein zusätzlicher Kindergarten eingerichtet werden kann. Für bauliche Massnahmen wurden lediglich 5 000 Franken budgetiert. Unter Berücksichtigung von rund 4 000 Franken Mindermietkosten resultieren Mehraufwendungen von insgesamt rund 35 000 Franken. Für die Möblierung und die benötigten Spielgeräte wurden im Budget 20 000 Franken eingestellt.

Siebte Kindergartenabteilung dringend nötig
Die Kindergärten Rotel, Höhe (zwei Abteilungen), Lerchmatt und Alte Zofingerstrasse (zwei Abteilungen) sind punkto Klassengrössen zum Teil überlastet. Die Entwicklung der Kinderzahlen im Raum Städtchen, die Bauentwicklung im Bereich der alten Gerbi, im Bornfeld und Sunnefeld sowie zur Entlastung in Folge des hohen Anteils von fremdsprachigen Kindern erfordern eine neue Kindergartenstelle ab dem Schuljahr 2002/2003.

Neue Abteilung bewilligt
Das Departement für Bildung, Kultur und Sport hat die neue Kindergartenabteilung seit geraumer Zeit bewilligt.


Bauverwalter-Stellvertreter wird Bauverwalter

Der langjährige Bauverwalter Erich Oesch kann seit Februar dieses Jahres aus gesundheitlichen Gründen nur noch ein Arbeitspensum von 50 % erfüllen. Der Gemeinderat musste daher für die wichtige Funktion des Bauverwalters eine neue Organisation in Betracht ziehen. Er wählte auf den 01.06.2002 Bauverwalter-Stv. Lars Bolliger, Architekt HTL, Obergösgen, zum neuen Bauverwalter. Erich Oesch wird in der Funktion eines Fachspezialisten Bau und Planung seine grosse Fachkompetenz und Erfahrung weiterhin in den Dienst der Bauverwaltung stellen und den neuen Bauverwalter tatkräftig unterstützen. Erich Oesch wird an dieser Stelle für seine über 28jährige Tätigkeit als Leiter der hiesigen Bauverwaltung herzlich gedankt. Lars Bolliger trat die Stelle als Bauverwalter-Stv. erst Anfang Jahr an. Er hat sich in dieser kurzen Zeit sehr gut eingearbeitet und überzeugte den Gemeinderat für eine aufgrund der besonderen Umstände frühzeitige Nachfolge des Bauverwalters. Das zur Zeit fehlende 50 %-Pensum wird vorläufig nicht besetzt bis bezüglich einer engeren Zusammenarbeit zwischen Bauverwaltung und Elektrizitäts- und Wasserversorgung weitere Abklärungen erfolgt sind.


Sondernutzungsplan für
die Erschliessung "Högerli"

Die Erschliessung der rund 70 Aren umfassenden Parzelle 1991 "im Högerli" soll im Rahmen eines Sondernutzungsplanes erfolgen. Der Sondernutzungsplan liegt im Entwurf vor. Der Gemeinderat hat die Bauverwaltung beauftragt, die Mitwirkung der Bevölkerung in die Wege zu leiten. Die Auflage des Planes wird demnächst publiziert.


Rücktritt aus der FGPK

Roland Baumgartner (FDP) tritt infolge Wegzug aus der Gemeinde per Ende Juni 2002 als Mitglied der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission zurück. Der Gemeinderat bedauert das vorzeitige Ausscheiden aus der Kommission. Die Ersatzwahl wird auf den Urnengang vom Sonntag, 22.09.2002 angesetzt.


Budgetziele 2003

Der Gemeinderat weist die Budgetverantwortlichen in einem Schreiben darauf hin, dass trotz gutem Rechnungsabschluss 2001 die Finanzlage der Gemeinde weiter angespannt bleibt. Die Gründe für das erfreuliche Ergebnis 2001 seien nicht wiederkehrend und es stünden hohe, nicht beeinflussbare Ausgaben an. Die Budgetziele und -richtlinien der Einwohnergmeinde lauten demnach:
Ausgeglichene Rechnung 2003 bei gleichbleibendem Steuerfuss von 125 %, das heisst, Nettoaufwand nicht höher als in der Rechnung 2001 und Beschränkung der Nettoinvestitionen bei der Einwohnergemeinde auf maximal 2.5 Millionen Franken (davon Ortskernumfahrung 0.8 Millionen Franken). Zudem ist daraufhin zu wirken, dass die Verschuldung der Eigenwirtschaftsbetriebe Abwasser- und Abfallbeseitigung innert sieben Jahren abgetragen ist. Die Budgetanträge sind bis zum 5. Juli der Finanzverwaltung einzureichen.


Hauptsammelkanal Paradiesli - Areal Weber

Bevor mit dem Trasseeaushub des Paradieslitunnels begonnen werden kann, müssen die Abwasserleitungen Brodheiteristrasse, Pilatusstrasse und Alte Zofingerstrasse gefasst und in Richtung Paradiesli abgeleitet werden. Die Bauarbeiten in der Grössenordnung von rund 1.8 Millionen Franken müssen im Jahr 2003 ausgeführt werden. 60 % der Kosten übernimmt der Kanton im Rahmen des Projektes Ortskernumfahrung. Die Projektierung des Hauptsammelkanals muss dringend an die Hand genommen werden. Der Gemeinderat hat dazu grünes Licht für die Ingenieurarbeiten gegeben. Der durch das Ortskernumfahrungsprojekt nicht abgedeckte Baukredit wird voraussichtlich der Winter-Gemeindeversammlung vorgelegt werden.


Werkleitungssanierung
Kronenrain/Dürrbergstrasse/Turnhallestrasse

Der Gemeinderat hat die Werkleitungssanierung Kronenrain/Dürrbergstrasse/Turnhallestrasse an die Arbeitsgemeinschaft STA/Wullschleger vergeben. Die Vergabesumme beläuft sich auf rund 1.27 Millionen Franken exklusive Mehrwertsteuer. Die erforderlichen Kredite wurden an der Gemeindeversammlung vom 30.11.2001 bewilligt. Nach Rechtskraft des Vergabeentscheides wird mit den Sanierungsarbeiten unter der Federführung des Ingenieurbüros Eng und Partner (IEP) beziehungsweise der Elektrizitäts- und Wasserversorgung begonnen.


Aufruf an einige Hundebesitzer

Mit dem schönen Wetter, welches neben den Hundebesitzern auch wieder Nichthundebesitzer zum Spazieren, Walken und Joggen animiert, werden wieder vermehrt Klagen über herumliegenden Hundekot laut. Der Gemeinderat und die Stadtpolizei bitten daher die fehlbaren Hundebesitzer, den Kot ihrer vierbeinigen Freunde vorschriftgemäss zu entsorgen. Es ist insbesondere auch darauf zu achten, dass die Hunde nicht in den Wiesen ihre Notdurft verrichten, da dadurch wertvolles Tierfutter verunreinigt wird und schlimmstenfalls auch Krankheiten übertragen werden. Ebenfalls ist das freie Laufen lassen in den Wäldern untersagt.

Auf dem Gebiet der Gemeinde Aarburg stehen rund dreissig Robidog-Kästen zur Verfügung, deren Unterhalt nicht unerhebliche Kosten verursacht. Der Gemeinderat hat damit sicher das notwendige vorgekehrt, dass Aarburg in dieser Hinsicht ein sauberes und angenehmes (Tourismus-) städtli ist. Der Gemeinderat bittet nun auch die Hundebesitzer ihrerseits das ihre dazu beizutragen. Fehlbare Hundebesitzer müssen bei einer Anzeige mit einer Busse bis 200 Franken gemäss § 19 des Polizeireglements rechnen.


Stipendienzahlungen

Der Gemeinderat sprach fünf Gesuchstellerinnen und Gesuchstellern zu Lasten des Ausbildungsfonds insgesamt 7 500 Franken an Stipendien für das Jahr 2001 zu. Die Stipendien werden mit den Zinserträgen aus dem Ausbildungsfonds und den Bundessubventionen bestritten. Gesuche um ein Stipendium 2002 sind der Gemeindekanzlei bis Ende Jahr einzureichen. Stipendienreglemente und -formulare können bei der Gemeindekanzlei oder online bei www.aarburg.ch (News/Info-Schalter/Stipendien) bestellt werden.


Baubewilligungen

Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: An Max und Rita Bär-Loosli für eine Sitzplatzüberdachung an der Frohburgstrasse 42; an Christian Zeller für ein Gartengerätehaus an der Pilatusstrasse 41 und an Alfredo Montianaro für vier Parkplätze und einen Regenwassertank an der Frohburgstrasse 11.

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