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Strandfest und Wasserfest sollen auch in Zukunft sorgenlos besucht werden können

Schlägereien am Strandfest beschäftigen den Gemeinderat.

Der Aarburger Gemeinderat findet es betrüblich, dass das traditionelle Strandfest des Nautischen Club Aarburg, an welchem eine gute Stimmung herrschte, von Tumulten und Schlägereien überschattet wird. Im Gespräch mit den Organisatoren soll geprüft werden, wie solchen Tendenzen Einhalt geboten werden kann.

Die Aargauer Kantonspolizei musste am Strandfest gleich zweimal eingreifen und Unterstützung anfordern, wie ihrer Medienmitteilung am Wochenende zu vernehmen war. Der Gemeinderat will sich noch genauer informieren, was vorgefallen war. Er sieht ein Gespräch mit den Organisatoren vor. Schlägereien wie am Strandfest beschäftigen den Gemeinderat. Er will mit Entschiedenheit derartigen Tendenzen entgegenwirken.

Es ist leider eine Tatsache, dass an nicht vollständig kontrollierbaren Grossanlässen oft Schlägereien von wenigen Unruhestiftern das Geschehen stören. Alkoholisierte Leute geraten sich in die Haare und verursachen Schlägereien und Tumulte, die nur mit grossem Aufwand unter Kontrolle gebracht werden können. Was gegen leichtsinnig verursachte Handgreiflichkeiten getan werden kann ist eine Frage, die Gegenstand der kommenden Gespräche sein wird. Eine Frage wird auch sein, wie mit übermässigem Alkoholkonsum umzugehen ist. Sicher darf es nicht sein, dass Organisatoren mit ihren Helferinnen und Helfern am Ende einer Veranstaltung mit Negativschlagzeilen „belohnt“ werden, nur weil ein paar Hitzköpfe einen guten Anlass unterwandern. Und vor allen Dingen: Das traditionelle Aarbiger Strandfest und das Wasserfest sollen auch in Zukunft sorgenlos besucht werden können. Der Gemeinderat Aarburg wird sich deshalb dafür einsetzen, dass die Fehlbaren hart bestraft werden und die Konsequenzen den potentiellen Randalierern deutlich vor Augen gehalten werden.

 

Legislaturziele 2006/2009 und Finanzplanung:
Gemeinderat ist auf Kurs

42 Ziele umfasst die Legislaturplanung 2006 bis 2009 des Gemeinderates Aarburg, die er zu Beginn der Amtsperiode verabschiedet und über welche er den Zwischenstand ermittelt hat. Insgesamt wurde ein gutes Zwischenresultat erreicht. Die aufwändige Reorganisation der Stadtpolizei wird bald abgeschlossen sein und andere Schwerpunkte im Ressort 1 ermöglichen. Wirtschaftsförderung und Standortmarketing, verknüpft mit der Gemeindeentwicklung schlechthin, sind brennende Themen. Die Feierabendgespräche mit Gewerbebetrieben werden quartalsweise fortgeführt. Die Verwaltung führt ebenso ihre Weiterbildungen fort. Der Fokus liegt auf einer bürger- respektive kundenorientierten Verwaltung. Mit Fachkompetenz und Freundlichkeit ist überzeugende Arbeit zu leisten.

Investitionen ausgewogen festlegen
Die Information und Kommunikation an die Bürger erfolgt offen und transparent. Regionale Kooperationen werden, wo sie für das Gemeinwohl sinnvoll sind, gefördert. Weniger Priorität hat der Gemeinderat bisher der Vereinfachung respektive Reformierung der Führungs- und Verwaltungsstrukturen geschenkt. Im Bereich Finanzen / Ressort 2 geht es vor allem darum, laufend Sparpotentiale zu definieren und umzusetzen, die Aufgaben zu überprüfen und den Nettoaufwand zu bremsen. Die Investitionen müssen ausgewogen geplant werden. Der Finanzplan wird zweimal jährlich überprüft und angepasst.

Herausforderung „Altstadt“
Das Bau- und Planungsressort 3 ist mit zahlreichen Infrastruktur- und Raumentwicklungsaufgaben betraut. Die Wichtigsten sind derzeit die Sanierung des Schulhauses Hofmatt, ein Gebäude, das im Ortsbild herausragend ist, die Ortskernumfahrung sowie die dazugehörigen flankierenden Massnahmen, die planerische Begleitung der Wiggertalstrasse mit neuem Aareübergang und der A1/2-Ausbau Härkingen-Wiggertalerkreuz mit der Öko-Zone auf Aarburger Boden, worüber noch keine definitiven Entscheide gefallen sind. Verschiedene Gestaltungs- und Erschliessungsplanungen wurden erstellt. Von grossem Interesse ist die künftige bauliche Entwicklung des Weber-Areals. Der deutsche Bau- und Gartenmarkt Hornbach sieht hier Expansionspotential. Das Unternehmen erkennt jedoch auch die hohen Hürden für eine Realisierung. Eine Herausforderung wird die städtebauliche Planung der Altstadt und ihre konkreten Details sein (neues Reglement).

Alle Ressourcen für OKUA verwendet
Die Technischen Betriebe / Ressort 4 waren bisher vollumfänglich mit den OKUA-Werkleitungen absorbiert. Für die zweite Hälfte der Amtsperiode sollten auch hier neue Schwerpunkte möglich werden. Oberste Priorität hat die Versorgungs- (Wasser und Strom) sowie die Entsorgungs-Sicherheit (Abwasser) für die Bevölkerung. Das Leitungsnetz - auch ausserhalb der OKUA - muss laufend erneuert werden. Die Bewertung des Elektronetzes, die im Hinblick auf die Strommarktöffnung vorgenommen werden muss, ist praktisch abgeschlossen. Auch das Qualitätssystem ISO 9001:2000 der Technischen Betriebe wurde erfolgreich rezertifiziert.

Schulsozialarbeit zugunsten Schulqualität
Die Legislatur hat zum Ziel, die Schulqualität in Aarburg zu unterstützen. Ab dem Schuljahr 2007/2008 greift die Schulsozialarbeit, die den Lehrkräften die Konzentration auf ihre Kernaufgabe unterstützend ermöglichen wird. Das Konzept für die Beschäftigung von Sozialhilfebezügern wurde erstellt und mit Unterstützung des Kantonalen Sozialdienstes optimiert. Beschäftigung und Tagesstruktur für SH-Bezüger in Forst- und Werkhof-Betrieb werden weiterhin gewährleistet.

Gute Konjunktur
Gleichzeitig mit dem Stand der Legislaturziele wurde die Finanzplanung überprüft. Die Finanzentwicklung der Einwohnergemeinde und der Eigenwirtschaftsbetriebe sieht für die künftige Aufgabenerfüllung gut aus. Der Gemeinderat Aarburg ist überzeugt, die anstehenden Aufgaben in der bisher engagierten Manier angehen und lösen zu können. Die nächsten wichtigen Entscheide werden an der Gemeindeversammlung vom 23.11.2007 mit dem Budget 2008 getroffen. Die derzeit gute Konjunktur hilft die anstehenden Aufgaben planmässig zu realisieren.

 

Freilicht-Theater und Woog-Open-Air im Städtli

Ab dem 3. August 2007 geht es im Aarbiger Städtli respektive auf der Festung „himmelwärts“. Eine märchenhafte Komödie zwischen Himmel und Hölle von Ödön von Horvath wird durch das Theater vom Richtplatz bis am 1. September 2007 gespielt. Ein weiterer kultureller Leckerbissen ist das am Freitag, 3. August stattfindende Woog-Open-Air.

 

Neue kaufmännische Lernende

Am 13.08.2007 starten die Aarbiger Michael Gander und Lucas Müller ihre Lehre auf der Gemeindeverwaltung. Die neuen Lernenden werden während ihrer dreijährigen Lehrzeit auf sechs verschiedenen Abteilungen ausgebildet und holen so das Rüstzeug um später als Kaufmann einen guten Job zu erfüllen und ihre berufliche Laufbahn gestalten zu können. Gemeinderat und Personal freuen sich auf die jungen Berufsleute.

 

Baubewilligungen

Es wurden folgende Bewilligungen erteilt: an Judith und Ueli Gnehm für Kaminanlage und Solaranlage an Südostfassade, Pilatusstrasse 36; an Coskun Dündar für Gartenhaus, Langmattstrasse 36; an Daniel Studer für Abbruch Wohnhaus Nr. 511, Flurweg; an Eva und Esther Fischer für Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage und Abbruch Wohnhaus Nr. 691, Turnhallenstrasse 8; an Marc Schaffner für Dachfenstereinbau, Pilatusstrasse 45; an Alois Spielmann für Sitzplatzüberdachung, Rüttenenstrasse 11; an GEM Bauten AG für Neubau 8 EFH und 9 DEFH, alte Zofingerstrasse, Stampfibachstrasse; an Hotel Krone AG Strassenreklamen, Bahnhofstrasse 52; an GEM Bauten AG Neubau Stampfibachstrasse, 1. Etappe ab alte Zofingerstrasse bis Stampfibach; an Rosmarie Bösch für Erstellung Autoabstellplatz, Weidstrasse; an Nedzad Imsirovic für Carport und Autoabstellplatz, Schönmattstrasse 10; an Hansrudolf Inäbnit für Einbau Dachterrasse, Paradieslistrasse 3; an Hans Kündig für Abbruch Gartenmauer und Erstellung Autoabstellplatz, Letziweg; an Beat und Béatrice Burkhard für Umbau Gartenhaus, Frohburgstrasse 37; an Giuseppe Catalano für 2 Container, Ruttigerstrasse 4; an Ayhan Sarlar für Sitzplatz, Parkplatz, Pool mit Sichtschutz, Längackerstrasse 12; an Susanne Dupertuis für Aus-bau Dachgeschoss, Brodheiteristrasse 55.

 

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