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Ein Nein zum KVA-Ausbau bewahrt die Bevölkerung
der 13 Verbandsgemeinden vor einem viel zu teuren
Experiment

„Die Abfallmengen sind nicht gesichert!“. Diese Aussage stützt sich auf die klaren Feststellungen von Preisüberwacher, BUWAL und Verband der Anlagebetreiber.

Der Gemeinderat Aarburg nimmt nach der intensiven öffentlichen Diskussion nochmals deutlich Distanz zum 85 Millionen Franken teuren Bau einer zweiten Ofenlinie (mit Folgeinvestitionen nochmals in Millionenhöhe). Das finanzielle Risiko ist nicht verantwortbar!
Abgesehen davon, dass der KVA-Ausbau und die damit zusammenhängende Erweiterung des Entsorgungsgebietes rechtlich kaum Stand halten würde, weil das Vorhaben die Zweckbestimmung des Verbandes eindeutig verlässt, weist der Gemeinderat Aarburg seit Beginn der Diskussion mit Nachdruck auf das finanzielle Risiko hin. Begründet ist diese Sorge mit den hohen Investitionen (nota bene erstmals ohne Bundessubventionen) bei nicht gesicherten Abfallmengen.

Die Millioneninvestitionen für die zweite Ofenlinie sind auf 30 bis 40 Jahre ausgelegt. Aus diesem Grunde kommt den Prognosen über die anfallenden Kehrichtmengen, Gesetzgebung, Entwicklung in der Abfallwirtschaft, Import und Export, Konjunktur etc. grösste Bedeutung zu. Aufgrund der klaren Feststellungen von Preisüberwacher, Verband der Anlagebetreiber und des BUWAL sind die Kehrichtmengen langfristig für die bestehenden Anlagen nicht gesichert. Weil es der Verband verpasst hat, vorgängig die Zulieferer mit Lieferverträgen auf Lebensdauer der Anlage anzubinden oder den Verband auf die künftigen Kehrichtlieferanten auszudehnen, darf dem Ausbau heute nicht zugestimmt werden. Ein Ausbau der KVA Oftringen ist für die 13 Verbandsgemeinden ein unverantwortbares Risiko. Die Basler Zeitung vom 25./26 Januar betitelte denn auch ihren Artikel zu diesem Thema mit „Kleiner Zweckverband sucht das grosse Risiko“.

 

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