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Gemeinsame Schiessanlage Aarburg-Oftringen-Rothrist vorstellbar

Schützenhaus und Kugelfang müssten saniert werden

Aarburg, Oftringen und Rothrist hegen nicht zum ersten Mal Gedanken über eine Regionale Schiessanlage. Auf Anfrage seiner Nachbarbehörden hat der Gemeinderat Aarburg bekräftigt, dass eine gemeinsame Schiessanlage vorstellbar ist.

Die Schiessanlage auf dem Aarburger Spiegelberg ist von ihrer Lage her geeignet für den Zusammenzug der Schiesstätigkeit der Gemeinden Aarburg, Oftringen und Rothrist. Dass das Schiesswesen inskünftig aus fi-nanziellen Überlegungen an einzelnen Orten konzentriert werden muss, davon sind alle beteiligten Räte überzeugt. Die Anzahl aktiver Schützen und somit die Schiessaktivitäten nehmen in den Vereinen kontinuierlich ab. Es macht nicht Sinn, weiterhin alle bestehenden Schiessanlagen zu unterhalten und in sie zu investieren.

Sanierung notwendig
Der Gemeinderat Aarburg hat seinen Nachbarn auf Anfrage mitgeteilt, dass er sich eine Regionale Schiessanlage auf dem Spie-gelberg durchaus vorstellen kann und bereit ist, ein solches Unterfangen gemeinsam zu prüfen. Vorabklärungen durch die Gemeinde Aarburg wurden bereits getroffen, welche leider auch dringenden Handlungsbedarf zu Tage gefördert haben. Im Schützenhaus mussten beschädigte Asbestdecken festgestellt werden. Der Gemeinderat hat ohne Verzug ein spezialisiertes Unternehmen damit beauftragt, den für die vollumfängliche Sanierung des Schützenhauses notwendigen Sanierungsbedarf zu prüfen und die notwendigen Massnahmen mit Kostenvoranschlag auszuweisen.

Schützenhaus muss saniert werden
Das Schützenhaus darf vorderhand, das heisst bis zum Abschluss der Abklärungen und Feststellung der genauen Situation aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht betreten werden, eine Anweisung, welche während der kommenden Wintermonate zum Glück für die Schützen nicht besonders einschränkend wirkt.

Subventionen bei rechtzeitiger Installation
Ist es möglich, den künstlichen Kugelfang bis Ende Oktober 2008 zu realisieren, dürfen vom Bund 40 Prozent und vom Kanton weitere 30 Prozent an die Sanierungskosten der mit Schadstoffen belasteten, bestehenden Kugelfänge erwartet werden.

Nachhaltige Lösung suchen
Ob sich auf Grund dieser Ausgangslage eine Zusammenarbeit der drei Gemeinden im Schiesswesen trotzdem finden lässt, bleibt abzuwarten. Jede Gemeinde wird nun für sich die „Rechnung“ machen müssen. Lang-fristig gesehen dürften Investitionen und Unterhalt in eine gemeinsame Schiessanlage wohl der richtige Weg sein. Können mit einem Zusammengehen die finanziellen Aufwändungen aufgeteilt werden, wird den Schützen in Zukunft eine zeitgemässe Infrastruktur geboten werden können. Pflicht der Gemeinden ist es, eine Schiessanlage zur Verfügung zu stellen.

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