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Qualitativ hochstehende Wohn-Überbauung geplant

Grosszügige Grünflächen rund um die Villa Falkenburg.
Der Gestaltungs- und Erschliessungsplan „Falkenburg“ geht in die
kantonale Vorprüfung. Der Gemeinderat Aarburg hat der Planung zugestimmt. Vorgesehen ist eine Wohnüberbauung mit rund 100 Wohneinheiten.

Der Perimeter des Gestaltungs- und Erschliessungsplans „Falkenburg“ liegt im Dreieck von Hofmattstrasse-Pilatusstrasse-Galligässchen (südlich Centralplatz). In diesem Areal, angrenzend an die Hofmattstrasse, befindet sich das 1806 errichtete Landhaus, das möglicherweise als Wohnhaus eines Weinhändlers diente.

Villa Falkenburg im Zentrum
Noch im 19. Jahrhundert erstand die Fabrikantenfamilie Hüssy-Walti vom Strigel das Gebäude und übergab es später der Familie Rauber-Hüssy. Die Villa Falkenburg liegt in der Kernzone von Aarburg an städtebaulich und landschaftlich interessanter Lage. Das Grundstück ist von den Umwälzungen, welche Aarburg erlebte, nahezu unberührt geblieben. Die Villa ist charakteristisch für die städtebauliche Entwicklung im 18./19. Jahrhundert (Industrialisierung, aufkommende Textilindustrie) und typischer Zeuge der daraus resultierenden (südlichen) Stadterweiterung. Das Objekt ist im Kurzinventar der Kantonalen Denkmalpflege aufgeführt. Im Inventar der schützenswerten Ortsbilder (I-SOS) sind für die Villa und den dazugehörigen Garten ein Abbruchverbot und strenge Gestaltungsvorschriften aufgeführt.

Sorgfältige Planung
Diese Ausgangslage bedingte von Beginn weg eine sorgfältige Gestaltungs- und Erschliessungsplanung. Seit August 2005 haben verschiedene Sitzungen und bilaterale Besprechungen zwischen dem Investor, den Planern und der Gemeinde sowie dem Kanton stattgefunden. Das planende Architekturbüro hat der vorberatenden Bau- und Planungskommission sowie dem Gemeinderat ausführliche Entscheidungsgrundlagen geliefert. Nebst den Projektplänen, dem Gestaltungs- und Erschliessungsplan, den Sondernutzungsvorschriften, dem Planungsbericht sowie dem Konzept Landschaftsarchitektur wurde auch ein Architekturmodell erstellt.

Gehobener Wohnungsstandard
Die markanten Punkte der Gestaltungs- und Erschliessungsplanung sind der klar abgegrenzte Perimeter in der weitgehend unüberbauten Kernzone. Um die Villa Falkenburg ist eine Gartenschutzzone festgelegt. Die Fussgängerverbindungen sind definiert. Die unter- und oberirdischen Baufelder sowie die maximalen Gebäudehöhen und Bruttogeschossflächen sind festgelegt. Die Bauvolumen sind situationsgerecht angeordnet (Aus-senräume, Sichtbeziehungen). Der Gebäudetyp der „Stadtvilla“ erfordert einen guten, gehobeneren Wohnungsstandard, ob es sich dabei um Miet- (zirka 1/3) oder Eigentumswohnungen handelt. Die quadratischen Baufelder verlangen ein Flachdach mit möglichem Attikageschoss.

Öffentliche Parkplätze
Die Überbauung umfasst zirka 100 Einheiten, je nach Anzahl der verschiedenen Wohnungstypen und -grössen. Die Ausnützungsziffer beträgt zirka 0.89, wobei maximale Bruttogeschossflächen pro Baufeld festgelegt werden. Ein Anteil Gewerbe-/Dienstleistungsfläche ist erwünscht. In erster Linie ist eine Bürofläche an der Pilatusstrasse vorgesehen. Die Bereiche für die Ein- und Ausfahrten Hofmattstrasse und Pilatusstrasse sind geregelt. Die Planung beinhaltet zusätzlich zu den privaten Parkplätzen auch 45 öffentliche Parkplätze im ersten und zweiten Untergeschoss der Parkierungsanlage. Die Bauvolumen werden materiell differenziert gestaltet, damit keine „muralen Klötze“ entstehen.

Realisierung noch offen
Die vom Gemeinderat beschlossene und nun dem Kanton zur Vorprüfung eingereichte Planung basiert auf Bauprojekt-Studien. Diese sind im kommenden Genehmigungs- und Auflageverfahren nicht Bestandteil, sondern dienen den Genehmigungsbehörden und den Interessierten der Information. Ob die Überbauung durch einen oder mehrere Investoren vorgenommen werden wird, und ob sie etappiert werden wird, ist zurzeit offen. Nach der Vorprüfung durch die Abteilung Raumentwicklung im Departement BVU wird die Gestaltungs- und Erschliessungsplanung „Falkenburg“ öffentlich aufgelegt.

 

Öffentliche Zone „Wiggerspitz“ wird näher überprüft

Der Gemeinderat und Personen aus Verwaltung und Kommissionen (BPU, FGPK, USK) werden unter kundiger Leitung eines Dozenten der Fachhochschule Architektur und Technik Luzern die Zone OE Wiggerspitz näher überprüfen. Ausgangslage der Überprü-fung ist die Tatsache, dass auf die Gemeinde umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Badi zukommen werden, welche die finanziellen Möglichkeiten zur Zeit übersteigen. Die Grundidee der Überprüfung besteht darin, die Beteiligung eines privaten Investors zu ermöglichen.

 

Landabtretung für Skaterpark nicht möglich

Der Verein Sidewalk Surfers hat den Gemeinderat um die Abtretung eines Grundstücks hinter der Beachvolleyball-Anlage an der Aare (Wiggerspitz) angefragt. Der Verein möchte einen Regionalen Skaterpark realisieren. Mit dem dortigen Bewirtschafter besteht ein Pachtvertrag. Das Land kann nicht abgetreten werden. Die Gemeinde verfügt zurzeit auch nicht über Realersatz-Land.

 

Traktanden Einwohner-GV vom 23. Juni 2006

  1. Protokoll vom 25. November 2005
  2. Rechenschaftsbericht 2005
  3. Rechnung 2005
  4. Kreditabrechnung Schulmobiliar (2. Etappe)
  5. Kreditbegehren von brutto Fr. 480'000.--
    für den Ausbau Knoten Högerli
  6. Kreditbegehren von Fr. 240'000.--
    für den Unterhalt verschiedener Gemeindestrassen
  7. Kreditbegehren von Fr. 300'000.--
    für die Arbeitsplatzerweiterung (Winkelgebäude; Abteilung Finanzen)
    sowie für Unterhaltsarbeiten im Rathaus
  8. Zustimmung zur Auflösung des Gemeindeverbandes
    Berufsberatung Bezirk Zofingen per 30.06.2006
  9. Orientierung und Umfrage


Traktanden Ortsbürger-GV vom 8. Juni 2006

  1. Protokoll vom 17. November 2005
  2. Rechenschaftsbericht 2005
  3. Rechnung 2005
  4. Kreditabrechnung Sponsoring Stadtpark
  5. Kreditbegehren von Fr. 100'000.-- zur Beteiligung an einer „Aktiengesellschaft für die Produktion von Waldholzpellets“
  6. Orientierung und Umfrage


Pensum für Bubenarbeit

Auf Antrag der Jugendkommission hat der Gemeinderat unter gleichzeitiger Reduktion des Pensums der Jugendtreffleiterin Margot Fritschi um 20 Prozent, ein Pensum von 20 Prozent für den Bubentreff bewilligt. Die geschlechterspezifische Jugendarbeit ist ein grosses Bedürfnis. Die Juko wird die Stelle besetzen.

 

Hochwasser-Einsätze

Am 10. April 2006 trat die Aare am Landhausquai über die Ufer. Die Situation blieb in der Folge prekär und wurde teilweise verschärft, indem vom Grundwasserstrom Hägeler an verschiedenen Orten Wasser an die Oberfläche drängte. Überflutete Keller mussten leer gepumpt werden. Beim Notfallaufgebot standen die Feuerwehr Aarburg sowie der Zivilschutz Wartburg im Einsatz. Die Zusammenarbeit klappte ausgezeichnet. Der Ge-meinderat dankt den Hilfeleistenden für ihren Einsatz.

 

Städtli-Führungen Aarburg

Neu werden Städtli-Führungen inkl. Industriegebiet angeboten (ohne Festung - hierfür bestehen jeden Samstag um 14 Uhr Führungen). Die Städtli-Führungen können individuell gestaltet werden. Die Dauer beträgt in der Regel 1 ½ bis 2 Stunden. Die Kosten pro Gruppe betragen 100 Franken. Der Treffpunkt erfolgt nach Absprache. Auskünfte erteilt Max Roth, Konservator Heimatmuseum, Telefon 062 791 43 27.

 

Neuer Stadtpolizist

Der Gemeinderat hat den 45-jährigen Urs Kälin, derzeit noch als Gemeindepolizist tätig und wohnhaft in Windisch, zum neuen Stadtpolizisten gewählt. Urs Kälin wird seine Stelle am 1. Juni 2006 antreten. Urs Kälin blickt auf eine langjährige Berufserfahrung bei der Stadtpolizei Zürich, der Kapo Baselland und der Gemeindepolizei Windisch zurück. Er löst Stadtpolizei Wm Harry Kühn ab, der zum Betreibungsbeamten einer aargauischen Gemeinde ernannt wurde.

Während der Zeit von April bis mitte Juni 2006 bzw. bis zur erfolgten Einführung des neuen Stadtpolizisten wird der Polizeiposten Aarburg administrativ durch Gemeindeschreiber-Stv. Urs Wicki geführt.


Vernehmlassung Regionalpolizei

Obschon der Gemeinderat Aarburg einer Einheitspolizei im Kanton Aargau den Vorrang geben würde, sieht er bei einem Ja des Aargauer Stimmvolkes am 21. Mai 2006 zum Polizeigesetz die Beteiligung der Gemeinde Aarburg an der Regionalpolizei Zofingen vor. Diese Absichtserklärung hat er dem Stadtrat Zofingen mitgeteilt. Das Repol-Konzept muss allerdings in verschiedenen Punkten noch überarbeitet werden. Zuständig für die Beschlussfassung darüber wird die Einwohnergemeindeversammlung sein.

 

Stipendien

An 8 Gesuchsteller/innen (Vorjahr 11) wurden zulasten des Ausbildungsfonds 8 000 Franken (Vorjahr 9 000 Franken) an Stipendien zugesprochen. Die Stipendien werden mit den Zinserträgen aus dem Ausbildungsfonds, Bundessubventionen und durch Mittel entnahme aus dem Fonds bestritten. Gesuche um ein Stipendium 2006 sind dem Ge-meinderat bis Ende Jahr einzureichen. Stipendienreglemente und -Formulare können bei der Abteilung Zentrale Dienste bezogen oder online bei www.aarburg.ch heruntergeladen werden. Voraussetzung für ein Aarburger Stipendium sind mindestens 3 Jahre Wohnsitz in Aarburg und die Stipendienzusage des Kantons.

 

Periodische Schutzraumkontrolle

In der Woche vom 29. Mai bis 2. Juni 2006 finden in Aarburg periodische Schutzraumkontrollen statt. Die Eigentümerinnen und Eigentümer der zu überprüfenden Schutzräume wurden schriftlich über den genauen Zeitpunkt der Kontrolle informiert. Schutzbauten von Hauseigentümern, welche kein Schreiben erhalten haben, werden dieses Jahr nicht kontrolliert.

 

Weiterbildungs-Erfolge Gemeindepersonal

Andrea Bolliger, Zivilstandsbeamtin hat den Grundkurs Zivilstandswesen Schweiz SVZ mit einer sehr guten Leistung absolviert. Ebenso erfolgreich war Anna-Lia Catricalà von der Abteilung Finanzen, welche alle Modulprüfungen des Lehrgangs Sachbearbeiterin Rechnungswesen KV Schweiz bestanden hat. Der Gemeinderat gratuliert den Mitarbeiterinnen herzlich zum Erfolg.

 

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