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Wichtige Rolle der Spitex in der
Gesundheitsversorgung

Nächstes Jahr fallen die Beiträge aus der AHV weg.

Die Einwohnergemeinde Aarburg und der Schweiz. Gemeinnützige Frauenverein, Sektion Aarburg, haben die spital-externen Dienste (Spitex) in einem Leistungsauftrag geregelt. Ein Gespräch zwischen Gemeinderat und Spitex hat Aufschluss über Neuerungen ergeben.

Der Gemeinderat Aarburg hat die Verantwortlichen der Spitex Aarburg zum Gespräch eingeladen, um über den Stand der Pflegedienstleistungen in Aarburg und die Entwicklungen zu sprechen.

60 000 Franken Mehrkosten
Die Bundesbeiträge gemäss AHV-Gesetz für die Hilfe und Pflege zu Hause werden ab dem 1.1.2008 wegfallen. Der Ausfall beläuft sich auf 60 000 Franken, der neu durch die Gemeinde getragen werden muss. Der Gemeindebeitrag wird im Jahr 2008 deshalb auf rund 180 000 Franken ansteigen. Die Haushalthilfe-Leistungen kann die Spitex nicht kostendeckend abrechnen, ansonsten könnten von einer Vielzahl von Patientinnen und Patienten diese Dienstleistungen nicht beansprucht werden.

Die spitalexterne Krankenpflege nimmt weiter an Bedeutung zu. Die Spitäler entlassen die Patienten relativ früh nach Hause um durch die Spitex nachbetreut zu werden. Das Krankenpflegepersonal muss gut ausgebildet und erfahren sein. In der spitalexternen Krankenpflege sind die Pflegerinnen meist auf sich alleine angewiesen und müssen selbständig entscheiden und handeln. Die Spitex Aarburg verfügt erfreulicherweise über qualifizierte Mitarbeiter, wobei sich die Personalrekrutierung auf Grund der hohen Anforderungen als nicht ganz einfach erweist.

Umzug an die Pilatusstrasse 13
Mit Ausnahme des Nachtdienstes deckt die Spitex sämtliche Hausdienst- und Pflegedienstleistungen ab. Die Einsatzzeit der Spitex Aarburg erstreckt sich von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends. Für den Nachtdienst werden private Stellen und Organisationen vermittelt. In der ganzen spitalexternen Versorgung in Aarburg spielt das Seniorenzentrum Falkenhof ebenfalls eine wichtige Rolle, insbesondere dann natürlich, wo Alltags- und Pflegedienstleistungen rund um die Uhr nötig werden. Mit dem Umzug von der Pilatusstrasse 3 an die Pilatusstrasse 13 steht der Spitex neu noch eine bessere Infrastruktur zur Verfügung. Trotzdem ist der Stützpunkt weiterhin zentral gelegen und bestens erreichbar.

Ideelle Unterstützung der Gemeinde
Die Spitex ist in der Gesundheitsversorgung der Aarburger Bevölkerung nicht mehr wegzudenken und erhält vom Gemeinderat die volle Unterstützung. Die Dienste sind personell stabil, schlank und leistungsfähig organisiert. In naher Zukunft warten weiterhin grosse Herausforderungen auf die spitalexternen Dienste. Der Gemeinderat dankt an dieser Stelle der Organisation für ihren vorbildlichen Einsatz.

 

Stipendien 2006 freigegeben

Der Gemeinderat hat Ausbildungsbeiträge für das Jahr 2006 in der Höhe von 8 000 Franken an neun Gesuchsteller freigegeben. Damit hat er im Rahmen der Vorjahre Unterstützungen gesprochen. Die Stipendien werden mit den Zinserträgen aus dem Ausbildungsfonds, Bundessubventionen und durch Mittelentnahme aus dem Fonds bestritten.

Gesuche um ein Stipendium 2007 sind dem Gemeinderat bis Ende Jahr 2007 einzureichen. Stipendienreglemente und -Formulare können bei der Abteilung Zentrale Dienste bezogen oder online bei www.aarburg.ch heruntergeladen werden.

Voraussetzung für ein Aarburger Stipendium sind: Mindestens 3 Jahre Wohnsitz in Aarburg und die Stipendienzusage des Kantons.

 

Hunde nicht im Landwirtschaftsland versäubern lassen

Hundekot in der Nahrung der Nutztiere kann zu gravierenden Krankheiten bis hin zum Tod des Tiers führen. Die Landwirtschaft macht eindringlich darauf aufmerksam, dass die Hunde ihre Notdurft nicht im Kulturland verrichten. Der Gemeinderat seinerseits weist darauf hin, dass es nach Polizeireglement …"verboten ist, Hunde unbeaufsichtigt laufen zu lassen. Das Versäubern von Hunden auf Strassen, Trottoirs, Plätzen und Anlagen sowie auf landwirtschaftlich genutztem Land ist verboten.“ Der Gemeinderat dankt allen Hundehaltern für ihre Rücksichtnahme. Fehlbare werden unmissverständlich gebüsst.

 

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