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Hohe Hürden für Hornbach Baufachmarkt

Zwar ist man im Gespräch, kommuniziert aber offen die
Unwägbarkeiten, die auf den deutschen Baufachmarkt zukommen.

Die Aarburger Behörde hat Hornbach von Anfang an ihre Bedenken zu einem Baufachmarkt am Standort Aarburg mitgeteilt. Die Chancen auf eine Realisierung stuft der Gemeinderat als gering ein.

Im Städtli Aarburg wird ein klarer Standpunkt zu einem allfälligen Baufachmarkt vertreten. Weder das Wiggertal noch Aarburg braucht einen zusätzlichen Bauartikelhändler. Der Gemeinderat ist allerdings verpflichtet, entsprechende Absichten des Investors entgegen zu nehmen und zu prüfen.

Wohnqualität sicherstellen
Der Gemeinderat kann nicht genügend kommunizieren, dass Aarburg „die Gunst der Stunde“ mit der Fertigstellung der Ortskernumfahrung nutzen will. Die Gemeinde weist in Teilgebieten eine hohe Wohnqualität auf und soll durch die Umfahrung des Städtli an Qualität für das Wohnen, Leben und Arbeiten gewinnen. Vor diesem Hintergrund hat es ein weiterer Baufachmarkt, der Verkehr anzieht oder umlagert, schwer. Hornbach weiss, wie kritisch der Gemeinderat gegenüber dem Projekt eingestellt ist. Die Verkehrslage in der Region sowie die emotionale Haltung im Wiggertal sind der deutschen Investorin ebenfalls bekannt.

Umzonung und Gestaltungsplanpflicht
Das „Wäbi-Areal“ befindet sich in der Wohn- und Gewerbezone WG3B sowie in der Industriezone. Für die Realisierung eines Baufachmarktes müsste Land umgezont werden. In weiser Voraussicht auf die Wirkungen der Ortskernumfahrung wurden die Planungsgrundsätze für das Wäbi-Areal im November 2005 durch den Gemeinderat definiert. Eine Umzonung würde mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt, über welche der Gemeinderat und aller Voraussicht nach auch der Kanton an hohen Anforderungen für eine Überbauung festhalten würden.

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