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Standortattraktivität nimmt zu

Vieles deutet auf einen Investitionsschub hin.
Die Aarburger Exekutive steht vor einem spannenden Jahr 2007. Nach rund dreijähriger Bauzeit wird die Ortskernumfahrung im nächsten Sommer/Herbst eröffnet werden. „Die Wohn- und Lebensqualität in der Gemeinde und im Städtli werden markant zu-nehmen“, ist der Gemeinderat überzeugt. Die Anstrengungen der Gemeinde Aarburg um eine prosperierende Zukunft des Städtli nehmen Konturen an.

OKUA bald fertig gebaut
Unübersehbar ist dies vor allem an der Bahnhofstrasse und an der Oltnerstrasse, wo die monumentalen Beton-Bauwerke praktisch fertig gestellt sind. Was folgt sind viele Detail- und Installationsarbeiten. Die Anpassungen verschiedener Liegenschaften an den neuen Strassenraum zeugen ebenfalls von der Aufwertung des Wohn-, Arbeits- und Lebensraums Aarburg. Zahlreiche Gestaltungs- und Erschliessungspläne hat die Gemeinde in den vergangenen Monaten realisiert. Einerseits weil es kaum einen besseren Zeitpunkt gibt als dies im Rahmen des Baus des Jahrhundertbau-werks OKUA zu tun. Anderseits wurden Gestaltungs- und Erschliessungspläne auf Begehren der Grundeigentümer realisiert.

Wohnen begehrt
Die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer wollen wie der Gemeinde-Souverän und der Gemeinderat die Chance der OKUA für eine wirt-schaftlich günstige Entwicklung nutzen. Nächstes Jahr entsteht eine Einfamilienhausüberbauung an der Stägmattstrasse/Alte Zofingerstrasse und eine Mehrfamilienhausüberbauung an der Rotelstrasse. Interesse angemeldet wurde auch für eine Einfamilienhausüberbauung des Bebi-Landes östlich an die Überbauung Bornfeld und zum Areal Seniorenzentrum Falkenhof hin (Stampfibachstrasse). Die Gestaltungs- und Erschliessungspläne Steinbillen (oberhalb Bahnhof), Paradiesli-Falkenhof, Falkenburg (an der Hofmattstrasse) und Areale Zimmerli/Domotec an der Zimmerli-/Bahnhofstrasse lassen weitere qualitative Wohnüberbauungen zu.

Aarburg setzt auf Qualität
Die grösste Herausforderung des Gemeinderates im nächsten und den nächsten Jahren wird sein, nicht nur die wirtschaftliche Prosperität für das Aarburger Städtli zu fördern, sondern die soziale und ökologische Entwicklung gleichermassen im Auge zu behalten. Trotz nach wie vor ange-spannter Finanzlage wird eine nachhaltige Gemeindeentwicklung angepeilt. Die Qualität soll vor der Quantität stehen. Das verkehrsberuhigte Altstädtli soll durch eine geschickte Altstadtplanung das wachsende Potenzial in den Bereichen Wohnen, Leben und Arbeiten ausschöpfen. Die räumlichen Bezüge vom Altstädtli zum idyllischen Aareraum und zur imposanten Festungsanlage sollen transparent gestaltet werden. Die durch die letzte Gemeindeversammlung beschlossenen flankierenden Massnahmen zur Ortskernumfahrung helfen in einem ersten Schritt den zukünftig attraktiven Städtliraum neu zu gestalten.

Nachhaltigkeitsprojekt „Wohninsel“
Das Projekt der Franke Immobilien AG zur Schaffung einer ökologischen Wohnzone beziehungweise Wohnüberbauung an der Alten Zofingerstras-se und zur Förderung einer 2000-Watt-Gesellschaft passt gut in die vom Gemeinderat angestrebte Gemeindeentwicklung mit Fokus auf die Quali-tät. Das visionäre Franke-Projekt wirft allerdings für den Moment viele raumplanungsrechtliche Fragen auf, die es im kommenden Jahr zu klären gilt. Der Gemeinderat unterstützt in einer ersten Phase die Prüfung der Machbarkeit, nimmt aber zum Projekt selber erst dann Stellung, wenn die Prüfungsergebnisse vorliegen.

Entwicklungsfläche Weber-Areal
Die Ortskernumfahrung bringt dem Weber-Areal eine optimale Erschliessung, die das Interesse an einer Gesamtnutzung des flächenmässig grössten Entwicklungsgebietes in Aarburg steigen lässt. Die Grundeigentümerschaft wird von der Umfahrung erheblich profitieren indem das Land aufgewertet wird. Das wiederum legitimiert den Gemeinderat Aarburg im Interesse der Gesamtbevölkerung bei der künftigen Nutzung des Areals wesentlich mitzusprechen und Einfluss zu nehmen. Der Gemeinderat zielt auf eine qualitativ überzeugende Entwicklung ab. Das Areal liegt in nächster Umgebung des Bahnhofs und im Umgebungsperimeter der Altstadt.

 

Orientierungsveranstaltung zum
Autobahn-Ausbau und Öko-Ausgleich

Dass der Aarburger Gemeinderat Vorbehalte zum Autobahn-Ausbau mit Schaffung einer ökologischen Ausgleichsfläche mit gleichzeitiger Tras-seefreihaltung für die Wiggertalstrasse auf dem Aarburger Gemeindegebiet angemeldet hat, ist bekannt. Der Lenkungsausschuss hat seit einiger Zeit entschieden, wie Autobahn-Ausbau, Wiggerrenaturierung, WTS-Freihaltung und Öko-Ausgleich aussehen sollen. Die Aarburger Exekutive ist der Auffassung, dass es Zeit ist, die Bevölkerung umfassend über das Projekt zu informieren. Sie hat das Anliegen beim kantonalen Baudeparte-ment deponiert. Der Gemeinderat rechnet damit, dass Anfang 2007 eine solche Orientierung stattfinden wird. Der Gemeinderat erachtet die öko-logischen Massnahmen als Chance. Allerdings müssen Lösungen mit der Landwirtschaft gefunden werden. Die vorsorgliche Trasseefreihaltung für die WTS in diesem Öko-Ausgleichs-Gebiet wird abgelehnt, weil der Verkehrs-Bedarfsnachweis einer WTS an dieser Stelle nicht erbracht wird. Mit der Trasseefreihaltung im Öko-Streifen wird der Vorentscheid für den späteren Bau der WTS gefällt, was aus Sicht der Exekutive verfehlt ist und auch aus ökologischer Sicht fragwürdig ist.

 

Polizeizukunft

Der Gemeinderat Aarburg hat sich und lässt sich durch den Druck zum Mitmachen bei der Regionalpolizei Zofingen nicht beirren. Er hat - und ist zum Teil noch daran - die Varianten intensiv zu prüfen und die für die Sicherheit in Aarburg beste Lösung zu treffen. Es ist nicht Aufgabe des Gemeinderates, der Kantonspolizei Sicherheitsaufgaben im regionalen Verbund zu übernehmen und zu finanzieren. Nach Polizeigesetz ist die Ge-meinde verantwortlich für die lokale Sicherheit, Ruhe und Ordnung. Die Aarburger Exekutive will deshalb in erster Linie das Sicherheitsbedürfnis der Aarburger Bevölkerung abdecken. Das wird voraussichtlich mit einer eigenen erweiterten Polizei erfolgen, allenfalls zusätzlich in Zusammen-arbeit mit dem Nachbar-Polizeikorps der Stadt Olten. Für die während der Übergangslösung noch nicht voll abgedeckten eigenen Polizeileistungen wird mit der Kantonspolizei eine Vereinbarung getroffen.

 

Projektänderung OKUA-Funkmast

Die kantonale Tiefbauabteilung wird Anfang 2007 eine Projektänderung öffentlich auflegen, welche die Erhöhung des Funkmastes für die OKUA betrifft. Ursprünglich sollte die Tunnelfunkanlage ab Kote Fahrbahn 15 Meter hoch werden. Neben dem Betriebsfunk muss die Funkanlage neu zusätzliche Anforderungen im UKW-Dienst mit Einsprechmöglichkeiten erfüllen und einen eigenen Kanal für die Feuerwehr zur Verfügung stellen. Der Funkmast wird um 6.5 Meter verlängert. Die Totalhöhe ab Kote Fahrbahn wird neu 21.5 Meter betragen.

 

„Nicht kurzsichtig auf Know-how verzichten“

So lautet die Aufforderung des Eidgenössischen Amtes für das Zivilstandswesen an die Gemeinderäte der Sitzgemeinden von Zivilstandsämtern. Bis am 31.12.2008 sind die Daten der seit 01.01.1988 eröffneten Blätter im Familienregister in das informatisierte Standesregister zu übertragen. Zur Zeit sind rund 60 Prozent der Daten überführt. Entgegen der ursprünglichen Absicht, ab dem Jahr 2009 alle nach 1967 geborenen Personen in das InfoStar aufzunehmen, beabsichtigt der Bund ab Jahr 2009 auch die Aufnahme aller lebenden, vor 1968 geborenen Personen in das EDV-System aufzunehmen.

 

Vernehmlassungen zur Bildung

Das Departement Bildung, Kultur und Sport gibt zwei Vorlagen in die Vernehmlassung. Mit der Vorlage zur Einführung des Englischunterrichts an der Primarschule (ab der 3. Klasse) wird sich die Schulpflege beziehungsweise die Schulleitung befassen. Noch weit erheblichere Veränderungen sind mit dem sogenannten Bildungskleeblatt zur Erneuerung der Volksschule Aargau geplant. Der Planungsbericht liegt dem Gemeinderat vor. Die Vernehmlassung läuft bis am 15. März 2007.

 

Einwohnerzahl

Ende Jahr 2006 leben 6600 Einwohnerinnen und Einwohner in Aarburg. Der Anteil Schweizerinnen und Schweizer liegt bei knapp 63 Prozent. Der Ausländeranteil beträgt etwas über 37 Prozent. Tendenziell und auch auf Grund der baulichen Entwicklung wächst die Bevölkerung in Aarburg.

 

Animal Identiy Servise ANIS

Ab dem 1. Januar 2007 müssen alle Hunde mit einem Mikrochip eindeutig gekennzeichnet und in der zentralen Datenbank ANIS in Bern registriert sein. Für das Chippen lassen der Hunde sowie die Meldungen der Mutationen in der Hundehaltung (Verkauf, Tod des Hundes) an die ANIS-Stelle sind die Hundehalter verantwortlich. Die Gemeinde hat ab 2007 Zugriff zur zentralen Datenbank und kann den Hundebestand direkt einsehen. Die Hundekontrollmarke für das Jahr 2007 wird wie gewohnt abgegeben.

 

Gebrüder Siegrist und Peter Hohler
zur Nomination angemeldet

Die Aarburger NLA-Ringer Christian und Manfred Siegrist vom RC Willisau sowie Schachspieler Peter Hohler werden zur Nomination als Sportstars 2006 der Region Zofingen angemeldet. Die Ringer Christian und Manfred Siegrist weisen in ihren Palmarés mehrere Einzel- und Mannschafts-schweizermeister-Titel sowie internationale Erfolge auf. Gegen die Freiämter Ringer haben sie vor kurzem den Mannschaftsmeister-Titel nach Hause gebracht. Peter Hohler ist seit Jahren ein excellenter Schachspieler. Früher noch in der Olympia-Delegation dabei, nimmt er heute an nationalen und internationalen Senioren-Schachturnieren teil. Herausragende Erfolge war der Gewinn der Silbermedaille sowohl an der EM 2004 als auch an der EM 2005.

 

Festtags- und Neujahrswünsche

Der Gemeinderat Aarburg sowie das Gemeindepersonal wünschen der Aarburger Bevölkerung frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! Alle Aarburgerinnen und Aarburger sind zum Neujahrsapéro am Montag, 1. Januar 2007, im Bärensaal, herzlich eingeladen. Der Gemeinderat freut sich auf Ihren Besuch!

 

Baubewilligungen

Es wurden folgende Bewilligungen erteilt: an Claudio Dragone für Wintergarten am Juraweg 13; an René Siegrist für Whirlpool an der Frohburgstrasse 33; an Kurt Zimmerli für Carport und Gerätehaus am Hausmattweg 9; an Christian Stettler für Carport an der Lindengutstrasse 14; an Franz und Rosmarie Bärtschi für Abgasleitung an Fassade an der Alte Zofingerstrasse 51

 

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