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Gemeindeverwaltung Aarburg
bietet zwei zusätzliche Lehrstellen an

Auf den Sommer 2003 tritt die Reform der kaufmännischen Grundbildung in Kraft. Die Gemeindeverwaltung Aarburg will mit der Einführung der neuen kaufmännischen Grundbildung (KV-Reform) zusätzlich zwei Lehrlinge ausbilden und den neuen Ausbildungsgang ohne Verzögerung im Lehrbetrieb einführen.

Im nächsten Sommer startet - auf eidgenössischer Ebene - die Ausbildung zur Kauffrau beziehungsweise zum Kaufmann nach der Reform der kaufmännischen Grundbildung.

Neu 6 Lehrlinge
Die Gemeindeverwaltung Aarburg bildet seit Jahren permanent 4 Lehrlinge aus. Derzeit werden zwei Lehrlinge im zweiten und zwei Lehrlinge im ersten Lehrjahr ausgebildet. Im nächsten Jahr würden nach dem bisherigen Konzept keine Lehrlinge eingestellt, erst wieder im Jahr 2004, wenn wieder Ausbildungsplätze frei werden.

Die Aarburger Verwaltung erachtet diese Situation als ungünstig. Mit der Einführung der KV-Reform und den verschiedenen anstehenden und umzusetzenden Änderungen sollen deshalb gleichzeitig Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden. Die Ausbildung und Beschäftigung von 6 Lehrlingen bietet der Verwaltung insofern Vorteile, als jede ausbildende Abteilung dauernd über einen Lehrling verfügt.

Gemeinderat unterstützt Lehrlingswesen
Der Gemeinderat unterstützt die Absicht der Verwaltung für die künftigen Berufsleute und hat der Ausbildung von zusätzlich zwei Lehrlingen zugestimmt. Die Gemeinde Aarburg leistet damit einen Beitrag zum Lehrstellenangebot im Kanton Aargau und hilft mit, die Nachwuchskräfte für die öffentliche Hand aufzubauen.

Umfassende Ausbildung in Schule und Betrieb
Die Lehre zur Kauffrau beziehungsweise zum Kaufmann auf der Gemeindeverwaltung ist sehr interessant und vielseitig. Zur Ausbildung in der Berufsschule, die 1500 bis maximal 1780 Lektionen umfasst, gehören die Lernbereiche Information-Kommunikation-Administration, Wirtschaft und Gesellschaft, Muttersprache, erste und zweite Fremdsprache, Sport, Arbeitstechniken, selbständiges Arbeiten und Wahlbereich. Die Lehrlinge erhalten zudem Ausbildungseinheiten. Das sind von der Schule durchgeführte fächerübergreifende Lerneinheiten. Diese werden ergänzt durch die sogenannten Prozesseinheiten vom Betrieb allein beziehungsweise von Betrieb und Schule gemeinsam durchgeführte Lerneinheiten zu betrieblichen Abläufen.

Umfassende Ausbildung im Betrieb
Im Betrieb werden die Lehrlinge nach einem Branchen-Modelllehrgang ausgebildet. Sie erwerben dabei das notwendige fachliche Wissen in den Abteilungen Einwohnerkontrolle und Zivilstandsamt, Gemeindekanzlei, Steueramt, Soziale Dienste, Finanzverwaltung und Betreibungsamt. Die Reform der kaufmännischen Grundbildung setzt allerdings nicht mehr schwergewichtig auf das Fachwissen. Zu den zu erwerbenden Kompetenzen zählen ebenso die Sozialkompetenz (situationsgerechtes Auftreten, Umgang mit Belastungen, Diskretion, Verantwortungsbereitschaft usw.) sowie die Methodenkompetenz (analytisches und geplantes Vorgehen, Arbeitstechniken, Entscheidungs- und Kreativitätstechniken usw.). Von grosser Bedeutung ist bei der Ausbildung die Kundenorientierung und die Vermittlung der Produkte und Dienstleistungen, das heisst die Servicequalität.

Bewerbungen sofort einreichen
Die Gemeindeverwaltung Aarburg bietet die kaufmännische Lehre im E- und M-Profil an. E steht für die erweiterte Ausbildung (bisher normale kaufmännische Lehre), M für die Berufsmatura. Die erweiterte Grundausbildung erfolgt nach dem degressiven Schulmodell, das heisst der schulische Teil nimmt zum Ende der Lehre kontinuierlich zu Gunsten des Lehrbetriebes ab. Die Berufsmatura führt nach erfolgreichem Abschluss zum Zugang zu einer Fachhochschule. Das B-Profil (ehemalige Bürolehre) kann die Aarburger Verwaltung wie bisher nicht anbieten.

Interessierte Sekundar- und Bezirkschülerinnen und -schüler können sich per sofort bei der Gemeindeverwaltung Aarburg um einen der zusätzlich geschaffenen Ausbildungsplätze bewerben. Von den Bewerbern werden die üblichen Unterlagen erwartet. Auskünfte erteilt Gemeindeschreiber Stephan Niklaus, Telefon 062 787 14 20.

 

Technischer Kurzbericht der Wasserversorgung
Die Elektrizitäts- und Wasserversorgung hat in Zusammenarbeit mit den Firmen Lienhard und Bachema, dem Kantonalen Laboratorium und dem Aargauischen Versicherungsamt umfassende Berichte und Dokumentationen über die Wasserversorgung Aarburg erarbeitet. Die dem Gemeinderat vorgelegte Zusammenfassung gibt Auskunft über den Zustand, die Wasserqualität und die Erneuerungs- beziehungsweise Finanzplanvarianten.

Mit diesen Grundlagen wurde ein wichtiges Werkzeug geschaffen um die Trinkwasserqualität beizubehalten sowie die Überalterung der Infrastruktur durch gezielte Erneuerung vorzubeugen. Sie zeigt vor allem auch den vorhandenen Bedarf auf, die bisherigen Bemühungen zu intensivieren, um langfristig Kosten einzusparen. Würde die Erneuerung oder Investitionen hinausgezögert, würde sich die Schadenanfälligkeit in den nächsten Jahren stark vergrössern und daraus eine Kostenexplosion resultieren.

Mit Genugtuung nahm der Gemeinderat zur Kenntnis, dass sich das Wasserleitungsnetz in einem guten Zustand befindet und die Gemeinde über eine gute Trinkwasserqualität verfügt.

 

Dyskalkulie-Therapien
Bis Ende 1998 wurden die Kosten einer Dyskalkulie (Rechenschwäche)-Therapie in Absprache mit anderen Gemeinden im Bezirk und auf Empfehlung der Schul- und Erziehungsberatungsstelle (SEB) jeweils zur Hälfte freiwillig übernommen, obwohl dafür keine Rechtsgrundlage besteht. Ab 1999 wurden solche Theapien im Zuge der Sparmassnahmen nicht mehr finanziert. Der Gemeinderat ist zur Auffassung gelangt, dass in begründeten Fällen, in denen ein Kind die Dyskalkulie-Therapie besuchen sollte, wieder eine Kostenbeteiligung der Gemeinde in Betracht zu ziehen ist. Die Kostenbeteiligung richtet sich nach dem Einkommen der Eltern. Liegt dieses bei 110 % des Existenzminimums bezahlt die Gemeinde die Therapie voll. Bei 125 % des Existenzminimums wird ein Gemeindebeitrag von 50 % geleistet. Bei Einkommen, die darüber liegen, werden keine Beiträge geleistet.

 

Personelles
Claudia Huser, Mitarbeiterin der Sozialen Dienste hat ihre Stelle per Ende Jahr gekündigt. Sie tritt einen längeren Auslandaufenthalt an. Die Stelle wird zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.

Für die Jugendarbeit konnten neu Jasmin Gruber als Mitglied der Jugendkommission und Peter Lack als neuer Bubentreffleiter gewählt werden. Der Gemeinderat dankt der austretenden Mitarbeiterin für die geleistete Arbeit und wünscht den neuen Funktionären viel Erfolg und Befriedigung bei ihrer Tätigkeit.

Für die Bauverwaltung wird als Kompensation für den krankheitshalber bedingten Ausfall von Erich Oesch eine Teilzeitstelle bewilligt. Gesucht wird eine Fachkraft mit Hochbauzeichnerausbildung, die befähigt ist, primär Baugesuche zu bearbeiten.

Ebenso einen Personalengpass verzeichnet die Elektrizitäts- und Wasserversorgung. Mit der Einstellung eines Netzelektrikers oder Elektromonteurs kann die Stellvertretung und die Unterstützung des Betriebsleiters organisiert und die Nachfolgeregelungen rechtzeitig geplant werden. Die Stelle wird vorderhand provisorisch bewilligt. Muss der Stellenplan dauernd erhöht werden, wird der Gemeindeversammlung die definitive Bewilligung beantragt.

 

Parkieren in der Badi gebührenpflichtig
Bisher konnte auf dem Badiplatz für die Dauer von zwei Stunden gratis parkiert werden. Weil wiederholt mit dem Ticketautomaten Unfug betrieben wurde und eine Menge Gratistickets ausgedruckt wurden, wurde eine Gebühr von 50 Rappen für zwei Stunden beschlossen und programmiert.

 

Gestaltungsplan "Säge, Änderung Nr. 1"
Der Regierungsrat hat den Gestaltungsplan genehmigt. Nach unbenütztem Ablauf der Beschwerdefrist ist der Plan rechtskräftig geworden.

 

Internet-Veranstaltungskalender
Vereine und andere Veranstalter können auf www.aarburg.ch kostenlos auf ihre Anlässe aufmerksam machen. Der Veranstaltungskalender wird laufend nachgeführt. Schriftliche Meldungen können an die Gemeindekanzlei oder mit dem Formular "Event-Meldung", unter der Rubrik Veranstaltungen zu finden, direkt online eingereicht werden.

 

Baubewilligungen
Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: An Robert Gufler für einen Carport an der Grubenstrasse 12; an die Atrest AG für ein Gartenrestaurant an der Bahnhofstrasse 50; an Vijayakumar und Agostinha Shanmugam / Heinz und Helene Bigler für die abgeänderte Vorplatzgestaltung an der Alten Zofingerstrasse 18/20; an die Interkauf AG (Perry-Center) für den Neubau Pneuhaus an der Bernstrasse; an Beat und Beatrice Burkhard für den Einbau einer Fenstertüre und Terrasse, Umgestaltung Gartenanlage und Vordachanbau Gartenhaus an der Frohburgstrasse 63; an Diana Beutler für den Abbruch des Gebäudes 634 an der Dürrbergstrasse 17; an Daniel Hochuli für ein Gartengeräte-Schopf an der Brodheiteristrasse 50 und an die Schweizerische Bundesbahnen AG, Anlagen-Management Mitte für die Erstellung einer neuen Railbeam, Infowand und Velounterstand bei der Bahnhof Station/Güterstrasse 65.

 

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