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Die Strompreise sinken

Die Stromkonsumenten profitieren von tieferen Energielieferungspreisen. Der Gemeinderat beschloss auf Antrag der Elektrizitäts- und Wasserversorgung beziehungsweise der Kommission Technische Betriebe rückwirkend einen Rabatt von 4 Prozent auf dem Stromkonsum 2004/2005. Auf den 1. Oktober 2005 wird der Tarif erneut angepasst.

Die Aarburger Stromkonsumenten dürfen sich freuen. Vor Jahresfrist wurden die Tarife für das hydrologische (1.10. - 30.9.) Jahr 2004/2005 gesenkt. Jetzt folgt zusätzlich ein Rabatt von 4 Prozent für alle Konsumenten bezogen auf den Verbrauch und die Leistung im Jahr 2004/2005. Der Rabatt wird mit der nächsten Stromrechnung im Oktober 2005 gewährt.

Weitere Senkung der Tarife auf den 1. Oktober 2005
Das Aargauische Elektrizitätswerk AEW, Energielieferant der Gemeinde Aarburg, hat eine weitere Senkung auf das Jahr 2005/2006 angekündigt. Auch diese Strompreissenkung gibt der Gemeinderat den Konsumenten vollumfänglich weiter. Die Tarife mit Gültigkeit ab 1. Oktober 2005 werden angepasst und der Gemeindeversammlung zusammen mit dem neuen Reglement über die Erschliessungsfinan-zierung zur Genehmigung vorgelegt. Ab 1. Oktober 2005 bezahlen Haushalt und Gewerbe im Hochtarif 18.50 Rappen pro Kilowattstunde. Im Niedertarif sind es 8.50 Rappen pro Kilowattstunde. Der Grundpreis beträgt unverändert 13.80 Franken pro Monat für das Gewerbe und 12 Franken pro Monat für die Haushalte EFH und MFH. Die Aarburger Haushalte profitieren im Übrigen von günstigen Tarifzeiten: Hochtarifzeit ist von Montag bis Freitag, 07 bis 19 Uhr. Während der übrigen Zeit gilt der Niedertarif, also auch am Samstagmorgen. Industrie und Gewerbe beziehen am Samstag, 7 Uhr bis 13 Uhr Strom zum Hochtarif.

 

Einbürgerungsrunde 2005

Nach der Aarburger Exekutive sollen 12 Einbürgerungsgesuche an der Gemeindeversammlung vom 25.11.2005 gutgeheissen werden. Bei den Gesuchen um Aufnahme in das Bürgerrecht der Einwohnergemeinde Aarburg handelt es sich um insgesamt 19 Personen (15 Erwachsene und 4 Kinder).

Die Gemeindekanzlei prüfte die Gesuche eingehend und nahm detaillierte Erhebungen vor. Eine Einbürgerungsdelegation (GR und FGPK) führten mit den Bewerberinnen und Bewerbern ausführliche Gespräche durch. Alle an der GV zur Einbürgerung beantragten Personen erfüllen die Voraussetzungen.

Insgesamt wurden 22 Gesuche vorgeprüft. Zwei Gesuche wurden begründet abglehnt. Acht Gesuche wurden sistiert, bis die Bedingungen erfüllt sind. Die Gründe für die Ablehnung / Sistierung waren mangelhafte Deutsch-Kenntnisse und/oder mangelhafte Vorbereitung und ungenügendes Wissen der staatsbürgerlichen Kenntnisse und der Kenntnisse der Wohngemeinde.

Die Zahl der pendenten Gesuche ist weiterhin hoch. Per Mitte September 2005 warteten 49 komplette Dossiers (von Einzelpersonen und Familien) auf die Bearbeitung. Pro Jahr werden vom Gemeinderat rund 20 Gesuche zur Bearbeitung freigegeben.

 

Traktanden Einwohner-GV vom 25.11.2005

  1. Protokoll vom 24. Juni 2005
  2. Kreditbegehren von Fr. 65'000.-- (= Fr. 10.-- pro Einwohner) als Baubeitrag (in Etappen zahlbar) an die Sanierungs- und Ergänzungsprojekte für die Wohnbereiche im AZB Strengelbach
  3. Kreditbegehren von Fr. 3'100'000.-- (zuzüglich Teuerung) für die Innen- und Aussen-Sanierung Schulhaus Hofmatt
  4. Kreditbegehren von Fr. 207'000.-- für den Ersatz von Schulmobiliar
    (3. und letzte Etappe)
  5. Kreditbegehren von brutto Fr. 527'000.-- für den Ausbau der Alten Zofingerstrasse und der Bornstrasse
  6. Kreditbegehren von Fr. 90'000.-- für die Sanierung der Kanalisation Alte Zofingerstrasse im Abschnitt Bornfeld - Bornstrasse
  7. Reglement über die Finanzierung von Erschliessungs-Anlagen
    inklusive Tarife
  8. Budget 2006 mit einem Steuerfuss von neu 122 %
  9. Einbürgerungen
  10. Orientierung und Umfrage
    - Information der Schulpflege zur Schulleitung in Aarburg
    - Information zum Stand "Tempo 30 in Quartieren"
    - Rückblick des Gemeindeammanns zur Amtsperiode 2002/2005
    - Verabschiedung austretende Behördenmitglieder

 

Leitbild Aarburg

Die Arbeiten am Leitbild für Aarburg dauern länger als erwartet. Der Gemeinderat musste aus Kapazitätsgründen den Leitbild-Entwurf inklusive Mitwirkungsergebnisse etwas ruhen lassen. Nach Terminplan war vorgesehen, das Leitbild der Gemeindeversammlung vom 25.11.2005 vorzustellen. Dies wird nicht möglich sein. Zuerst wird das gemeinderätliche Papier den Mitwirkenden nochmals zur Ansicht unter-breitet.

 

Verwaltungsgericht angerufen

Das Aargauische Verwaltungsgericht wird sich auch mit dem von der Swisscom Mobile AG geplanten Neubau einer Mobilfunkantennenanlage an der Steinbillenstrasse 1 befassen müssen. Bekanntlich hatte der Gemeinderat die Anlage aus ortsbildschützerischen Gründen, und weil der Bedarfsnachweis nicht erbracht war, abgewiesen. Der Regierungsrat hiess darauf die Beschwerde der Swisscom Mobile AG gut und wies den Gemeinderat an, die Baubewilligung zu erteilen. Nun hat die Vera-Anlagestiftung in Nachlassliquidation, die als Eigentümerin des angrenzenden Grundstücks am Verfahren beteiligt war, gegen den Entscheid des Regierungsrates beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben.

 

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