News zurück

Freiwilligenarbeit im Sozialen Bereich

Die Gemeinde Aarburg mit den Sozialen Diensten suchen nach einer Entlastungsmöglichkeit in der alltäglichen Betreuung von Klienten. Die Gesellschaft und mit ihr die Aufgaben der Sozialen Dienste haben sich verändert. Die heute erforderliche Betreuungsarbeit ist zeitintensiv. Der Gemeinderat und die Sozialen Dienste möchten für Betreuungsaufgaben Freiwillige gewinnen.

Die Arbeit auf den Sozialen Diensten ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Sie zeichnet sich vermehrt durch Kriseninterventionen aus, welche eine intensive Betreuungsarbeit über längere Zeit erfordert.

Ressourcen für intensive Betreuungsarbeit fehlen
Ein grosser Anteil der zu bearbeitenden Fälle kann in Routinearbeit erledigt werden. Daneben ergeben insbesondere Heimeinweisungen, Misshandlungen an Kindern und Erwachsenen sowie Fürsorgerische Freiheitsentzüge besondere, arbeitsintensive Probleme. Die Sozialen Dienste Aarburg sind durch diese erschwerenden Umstände stark ausgelastet. Es wird deshalb schwierig, sich einzelnen Fällen noch intensiver annehmen zu können, ohne dadurch die Qualität der übrigen Arbeit zu beeinträchtigen.

Bedarf an Betreuungshilfen
Durch den Wandel in unserer Gesellschaft entsteht vermehrt ein Bedarf an Betreuungshilfen. Menschen werden älter, leben häufig isoliert von ihren Mitmenschen und sind von den administrativen Belangen überfordert. Sie sind nicht mehr in der Lage, sich ausreichend um ihre Angelegenheiten zu kümmern. Verwandte und Bekannte sind oft nicht vorhanden, schlecht erreichbar oder einfach nicht gewillt, ihre Hilfe anzubieten.

Alleinerziehende Mütter und Väter befinden sich im Dauerstress und mit finanziellen Belastungen konfrontiert. Es gilt, Arbeit und Betreuung der Kinder in Übereinstimmung zu bringen. Im Rahmen einer Scheidung oder in Beziehungskonflikten leiden die Kinder. Probleme in der Schule und zu Hause treten auf. Oft wird eine Krisenintervention, intensive Betreuung sowie Beratung notwendig.

Rekrutierung, Ausbildung und Einsatz von Privatpersonen
In solchen Situationen werden immer öfter Fachleute der Gemeinde beigezogen. Mit der Errichtung einer Beistandschaft werden insbesondere die grundlegenden Bedürfnisse der betroffenen Personen geregelt. Allerdings müssen die persönlichen Kontakte auf ein Minimum beschränkt werden. Es fehlt die Zeit, um sich angemessen um das persönliche Wohl de Klienten zu kümmern.

Die Gemeinde Aarburg mit den Sozialen Diensten sucht nach einer Entlastungsmöglichkeit in der alltäglichen Betreuung. Gleichzeitig soll aber eine gute Qualität für betreute Personen garantiert werden. In Anbetracht dessen besteht eine Lösung darin, dass die Gemeinde durch sorgfältige Rekrutierung, Ausbildung und Begleitung vermehrt geeignete Privatpersonen für alltägliche Betreuungsaufgaben beziehungsweise Übernahme von einfacheren "Mandanten" beizieht.

Kontaktnahme
Fühlen Sie sich angesprochen? Falls Sie gerne eine freiwillige Aufgabe im Sozialen Bereich übernehmen möchten, nehmen Sie unverbindlich mit den Sozialen Diensten Kontakt auf (062 787 14 60). Dort werden Sie gerne über Einsatzmöglichkeiten informiert.

 

480 Fragebögen eingegangen

Ein ansehnlicher Teil der Bevölkerung von Aarburg beteiligte sich sehr interessiert an der Bevölkerungsbefragung. Bis zum angegebenen Einsendetermin (15.2.2003) sind 480 Fragebögen (=17.5 Prozent der Haushaltungen) auf der Gemeindeverwaltung eingetroffen. Die Erwartungen des Gemeinderates sind erfüllt. Den Einwohnerinnen und Einwohnern wird für das Mitmachen und das Interesse bestens gedankt.

Von den eingesandten Fragebögen stammen je 45 Prozent von 35- bis 54-jährigen Personen bzw. von über 55-jährigen Personen. Die junge Bevölkerungsgruppe (unter 35 Jahre) beteiligte sich mit rund 10 Prozent.

Die Gemeindekanzlei wertet die Fragebögen in einem ersten Schritt systematisch mittels EDV aus. Die Resultate zu den befragten Themen werden genau ermittelt. Die zahlreich eingegangenen individuellen Antworten werden anschliessend kategorisiert und analysiert. Personen, die eine Mitarbeit in einem Bereich angeboten haben, werden zu gegebener Zeit persönlich angeschrieben. Der Gemeinderat wird im Verlauf des nächsten Monats über die Resultate der Bevölkerungsbefragung informieren und unter den Einsenderinnen und Einsendern drei Preise verlosen.

 

Ehemaliger Musikschulleiter – Verfahren eingestellt

Im September 2002 wurde der Aarburger Musikschulleiter infolge Verdachts der Konsumation kinderpornografischer Darstellungen via Internet, als Instrumentallehrer wie auch als Leiter der Musikschule Aarburg per sofort suspendiert. Der Musikschulleiter hatte schon zuvor seine Stelle per 31.01.2003 gekündigt, weil er als Leiter der Musikschule Olten gewählt worden war. Mit dieser Mitteilung gibt die Gemeinde Aarburg nun bekannt, dass in der Zwischenzeit sowohl das strafrechtliche Ermittlungsverfahren wie auch das eingeleitete Administrativuntersuchungsverfahren gegen den Musikschulleiter eingestellt worden sind. Der Gemeinderat und die Schulpflege haben für die Musikschule Aarburg eine mit Frau Katharina Enders auf Beginn des Schuljahres 2003/2004 eine neue kompetente Musikschulleiterin und Instrumentallehrerin anstellen können.

 

Baubewilligung

Es wurde folgende Baubewilligung erteilt:
Mustafa Simsek für ein Gartengerätehaus und einen Autounterstand
am Flurweg 2.

 

zurück