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Wiggertalstrasse: Gemeinderat Aarburg kann die Linienführung im Abschnitt Bernstrasse - Rieshalden nicht akzeptieren

Die Stellungnahme zum Generellen Projekt und zum Kantonalen Nutzungsplan fällt vor der öffentlichen Auflage deutlich aus.

Die beantragten Anliegen des Gemeinderates Aarburg zum Abschnitt auf dem Aarburger Gemeindegebiet sind im Projekt Wiggertalstrasse nicht berücksichtigt. Der untere Abschnitt wird dem Regierungsrat zurückgewiesen. Der Abschnitt von Zofingen bis zur Bernstrasse ist unbestritten.

Der Gemeinderat Aarburg ist mit der Linienführung im Abschnitt Bernstrasse - Rieshalden und mit dem geplanten Standort des neuen Aareübergangs nicht einverstanden. Das vom Baudepartement in die Vernehmlassung geschickte Generelle Projekt und der Kantonale Nutzungsplan berücksichtigen die Anliegen der Gemeinde Aarburg in keinster Weise.

Linienführung an die Wigger
Vor Jahresfrist hatte der Gemeinderat Aarau wissen lassen, dass das Trassee der Wiggertalstrasse auf Aarburger Gebiet an die Wigger zu legen ist. Der Gemeinderat kann der Lösung mit einem 60 bis 70 Meter breiten „ökologischen Erholungsraum“ zwischen Autobahn und Wiggertalstrasse nichts Vorteilhaftes abgewinnen. Der Grund ist der, dass dieser Grüngürtel trotz Lärmschutzwänden (auf der andern Seite der Wigger) keinen Erholungswert mehr bieten kann und durch die neue Strasse endgültig abgewertet würde. Zudem ist der Gemeinderat der Auffassung, dass die Strasse möglichst weit weg von den Wohnquartieren, dem Altersheim und dem Schulzentrum Paradiesli gelegt werden sollte um Wohnqualität und Bildungsqualität möglichst zu erhalten. Wenn schon ein Grüngürtel, gehört er anschliessend an das Wohnquartier. Es macht Sinn, die Immissionsverursacher zu bündeln statt zu zerstreuen.

In seiner abschliessenden Stellungnahme zum Generellen Projekt und zum Kantonalen Nutzungsplan stellt der Gemeinderat fest, dass er an der Verschiebung der Linienführung an die Wigger festhält. Ebenso hält er daran fest, dass die Wiggertalstrasse im Abschnitt Bernstrasse - Rieshalden nur realisiert werden kann, wenn gleichzeitig ein neuer Aareübergang südwestlich der Autobahn gebaut wird.

Verkehrsprobleme in der Kernzone endgültig lösen
Die Boningerbrücke, am südlichen Stadteingang gelegen, stellt heute ein Nadelöhr für den Verkehr aus dem Gäu dar, weil bei der Einmündung der Durchgangsverkehr A1, A2 - Olten respektive Oftringen – Olten und umgekehrt Vortritt besitzt und sich somit in Spitzenzeiten der Verkehr aus der Richtung Boningen staut, was viele Verkehrsteilnehmer davon abhält, diese Route zu wählen. Trotzdem verkehren auf dieser Strecke heute schon rund 500 LKW's pro Tag. Mit dem Wegfall des Durchgangsverkehrs in Aarburg auf der Hauptachse besteht die reale Gefahr, dass ein Mehrverkehr aus dem Gäu Richtung Olten und Autobahneinfahrt Rieshalden angezogen wird, der wiederum die Kernzone von Aarburg belasten wird.

Neuer Aareübergang zwingend
Um langfristig das Verkehrsproblem in der Kernzone von Aarburg zu lösen, braucht es einen neuen Aareübergang, der den Verkehr aus dem Gäu direkt in die Rieshalden führt zur Weiterleitung Richtung Zürich (A1) und Luzern (A2) respektive via Ortskernumfahrung (OKUA) nach Olten. Die direkteste Variante ist dabei eine neue Brücke an der Autobahnbrücke und wenn möglich auf den gleichen Fundamenten. Eine Aarequerung à Niveau im Bereich der Wiggermündung ist aus Gründen des Landschafts- und Ortsbildschutzes, aber auch aus Gründen der Erhaltung des Aarburger Freizeit- und Erholungsraumes nach Auffassung des Gemeinderates undiskutabel.

In Etappen realisieren
Die Realisierung der Verbindung Industrie Zofingen – Autobahnanschluss Oftringen ist seit Jahren überfällig und von Aarburg unbestritten. Auch die 2. Etappe, ERZO – Bernstrasse, berührt die Interessen von Aarburg nur hinsichtlich des Kreisels "Bernstrasse Ost". Einzig bei der Linienführung der ERZO ist der vom Volk gefällte negative Ausbauentscheid noch zu berücksichtigen. Hingegen wird die Wiggertalstrasse von der Bernstrasse in die Rieshalden und der neue Aareübergang auf sich warten lassen.

Solidarisch
Die Realisierung der Ortskernumfahrung hat für das Städtli Aarburg, aber auch für die gesamte Region verkehrsmässig absolute Priorität. Die Kosten für den Gemeindeanteil an die drei Anschlussstellen, die als Innerortsstrecken deklariert wurden, trägt Aarburg alleine, obwohl von den knapp 30’000 Fahrzeugen die sich tagtäglich durch Aarburg zwängen die wenigsten Aarbiger sind. Die rund 10 Mio. Franken bringen Aarburg während Jahren an den Rand des finanziell Verkraftbaren. Die Realisierung weiterer regionaler Strassenprojekte ist deshalb für Aarburg in den nächsten 10 bis 15 Jahren undenkbar.

Der Gemeinderat stellt bedauernd fest, dass in jüngster Zeit von freundnachbarlich verbundenen Gemeinden die Solidarität von Aarburg in Frage gestellt wird, wenn nicht unisono die gleiche Meinung vertreten wird. Dazu besteht nach Auffassung der Aarburger Exekutive aber kein Grund.


Baubewilligung für Erweiterung Perry Center erteilt

Der Perry Center hat die Baubewilligung für die geplante Erweiterung auf dem Parkfeld hinter dem Pneuhaus Frank erhalten. Die Erweiterung umfasst eine Gesamtnutzfläche inklusive Parkflächen und Nebenräume von total 16 500 Quadratmeter. Davon sind 4 500 Quadratmeter Verkaufsflächen im Erdgeschoss. Das zusätzliche Angebot betrifft vorwiegend den Nonfood-Bereich. Der Food-Bereich wird von 3500 Quadratmeter auf 4500 Quadratmeter erweitert.
Die Anzahl Parkplätze werden von 830 auf 1000 erhöht. Die Parkierung findet neu im Untergeschoss und auf dem gedeckten Dachparking der Erweiterung statt.


Traktanden EGV 20. Juni 2003

1. Protokoll vom 22.11.2002 
2. Rechenschaftsbericht 2002 
3. Rechnung 2002 
4. Kreditabrechnung Revision BNO 
5. Kreditabrechnung Schulpavillon Höhe
6. Kreditabrechnung Heizung Schulhaus Höhe 
7. Kreditabrechnung Informatik-Grundausrüstung Volkschuloberstufe 
8. Kreditbegehren von Fr. 40'000.-- als Planungskredit für die Erarbeitung des Raumkonzeptes Rathaus mit Projekt und Kostenberechnung 
9. Kreditbegehren von brutto Fr. 90'500.-- (netto Fr. 54'300.--) zwecks Beschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges für die Verkehrsabteilung der Feuerwehr 
10. Definitive Bewilligung der provisorischen 50-%-Stelle am Kindergarten Alte Zofingerstrasse per Schuljahr 2003/2004 
11. Reglement über die Finanzierung von Erschliessungsanlagen (Strassen) 
12. Orientierung und Umfrage
12.1. Stand Überarbeitung Personalreglement/Gehaltskonzept
12.2 Generelles Projekt Wiggertalstrasse - Bernstrasse - Rishalden 


Traktanden Ortsbürger-GV 12. Juni 2003

1. Protokoll vom 14. November 2002
2. Rechenschaftsbericht 2002
3. Rechnung 2002


Personelles

Gabi Bremgartner, Steueramtsvorsteherin, hat ihre Stelle auf Ende Juli gekündigt. Sie wurde vom Gemeinderat Strengelbach als Vorsteherin des Steueramtes gewählt. - Barbara Frey, kaufm. Angestellte der Finanzverwaltung sieht Mutterfreuden entgegen und scheidet ebenfalls aus dem Gemeindedienst aus. Michèle Philipp, Jugendtreffleiterin, verlegt ihren Wohnort nach Basel und nimmt eine neue berufliche Herausforderung auf Anfang August wahr. Der Gemeinderat dankt diesen Angestellten für ihre gute Arbeit in Aarburg und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute. Neu eingetreten ist Christina Gander, Aarburg, als temporäre Sachbearbeiterin der Sozialen Dienste im Hinblick auf den bevorstehenden Schwangerschaftsurlaub von Andrea Nützi-Bobbià.


Umzug der Stadtpolizei

Seit Anfang Mai hat die Stadtpolizei das Büro vom 3. Stock des Rathauses in das Winkelgebäude gezügelt. Dadurch ist die Polizei rein räumlich einfacher zu erreichen und optisch besser präsent.


Teilnahme der TurnerInnen am Kantonsjubiläum

Der Damenturnverein und der Satus Aarburg haben die Gemeinde Aarburg am Sternlauf im Rahmen des Festaktes am 26. April würdig vertreten. Frühmorgens fuhr die Gruppe mit dem Velo nach Aarau, um dort die Gemeindefahne und die Gemeindevisionen dem Regierungsrat zu überbringen. Der Gemeinderat dankt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie der Fahnenträgerin Tanja Nützi herzlich für die spontane Zusage und den sportlichen Einsatz!


Baubewilligungen
Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt: Christine und Roger Müller-Schertenleib für einen Abstellplatz und Geräteschuppen an der Frohburgstrasse 40 A; an Daniel Hofmann für einen Autounterstand an den bestehenden Schopf an der Grubenstrasse 17; an Peter und Lydia Spiegel-Winiger für eine Balkonüberdachung und Verglasung an der Aare 2; an Christoph und Esther Metzler für einen Garten-Pavillon am Hausmattweg 31; an die Schweizerische Missionsgemeinden für eine Böschungsmauer an der Steinbillenstrasse 11 und an die Stiftung Alters- und Pflegeheim Falkenhof für den Anbau einer Entsorgungsstation sowie den Umbau der Küche an der Frohburgstrasse 69.

 

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