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Neugestaltung Bahnhofplatz

Die Neugestaltung des Bahnhofplatzes bringt praktisch jedermann einen Gewinn. Der Gemeinderat hat über das Projekt noch nicht definitiv entschieden. Können die Kosten jedoch im Griff behalten werden, wird das Vorhaben rasch vorangetrieben werden.

Das Büro Hermann Dreyer, Landschaftsarchitektur und Freiraumplanung, Zofingen hat dem Gemeinderat ein überzeugendes Konzept für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes beim Bahnhof Aarburg-Oftringen vorgelegt.

Koordiniert mit Busbetrieben, Bahn und Avec-Shop
Die Situation auf dem Bahnhofplatz ist heute problematisch und unbefriedigend. Die Vermischung von Bus- und Privatverkehr, akzentuiert durch die grossen Besucherfrequenzen des „avec“-Shops, ist kritisch und an Sonntagen bisweilen chaotisch. Unbefriedigend ist auch die Zweit-Bushaltestelle auf der linken Strassenseite der Güterstrasse (einsteigen rechts) und entfernt vom Bahnhofplatz. Alle Busse sollen direkt beim Bahnhof-Ausgang bestiegen werden können. Der Gemeinderat steht hier voll und ganz zum Privileg des ÖV-Kunden.

Nebst den mangelhaften Verkehrsbeziehungen auf dem Bahnhofareal und der verbesserungswürdigen Kundenorientierung wird der Bahnhofplatz generell aufgewertet, wie der Gemeinderat im Rahmen der Gemeindeentwicklung „OKUA“ und seiner Qualitätsanforderungen angekündigt hat. Unter der Federführung der gemeindeeigenen Bauabteilung (BPU) haben die Busbetriebe Olten-Gösgen-Gäu, die Bremgarten-Dietikon-Wohlen-Meisterschwanden-Bahn (BDWM) - neu Busbetreiberin der Region Zofingen - , die SBB sowie der avec-Shop am Vorprojekt mitgearbeitet.

Alle Dienste integriert und räumlich geordnet
Der avec-Laden besteht inzwischen einige Jahre und erweitert seine Dienstleistungen ständig. Die Bevölkerung und Durchreisende schätzen das reichhaltige Angebot. Auch äusserlich tritt der Verkaufsladen kompetent in Erscheinung. Schwachpunkt des Ladens sind die fehlenden Parkplätze, was nun mit dem neuen Platz-Konzept korrigiert wird. Die SBB realisieren auf ihrer Parzelle in südöstlicher Angliederung zum Bahnhof vierzehn Parkplätze. Unmittelbar davor erhält die Burg-Taxi AG vertragsgemäss zwei Parkplätze. Der öffentliche Raum vor dem Bahnhof und avec-Shop gehört voll und ganz Bus und Bahn respektive Bus- und Bahnbenützer. Alle drei auf der Linie verkehrenden Busse inklusive der von Olten eingesetzte Gelenkbus werden am selben Ort anhalten. Ein kleiner Bus-Perron zwischen den Bus-Standorten steht für die wartende Klientel zur Verfügung.

Auf den ersten Blick Schade um Bäume
Der räumlichen Vergrösserung fallen die Baumgruppen auf dem Bahnhofplatz zum Opfer. Wären die Bäume erhaltenswert, würden es die geplanten Bus-Verkehrsflächen vor der Beurteilung des Gemeinderates schwer haben, den Platz zu beanspruchen. Die Stämme der Bäume sind stark zusammen gewachsen und weisen Fäulnisstellen auf. Die Baumkronen und ausladendes Geäst ist ebenfalls schadhaft. Der Ersatz wird notwendig. Die Neubepflanzung wird entlang dem Strassenkörper in einer Flucht geplant. Hochstämmer mit ausladenden oder schlanken Baumkronen stehen zur Auswahl, wobei die Sicht von der Strasse unter den Kronen hindurch auf den Bahnhof frei sein soll. Die Grün-gestaltung kommt in den Räumen zwischen Bahnhof und Auto-Parkplätze, zwischen Parkplätzen und SBB-Unterführung „Franke“, im Bereich Bahnhofstrasse-Einmündung Güterstrasse (Imbissstand) und im Bereich Zimmerlistrasse zur Anwendung. Für die Fussgänger entstehen klare, auf den Bahnhof und Bus ausgerichtete Verbindungen und Zonen. Auf der Bahnhofstrasse, im Abschnitt von Hotel Krone bis Bäckerei Allenspach, wird eine Tempo 30-Zone geprüft.

Nächster Schritt Kostenermittlung
Die deutliche Aufwertung des Bahnhofplatzes im Rahmen der OKUA und des Kreiselbaus an der Bahnhofstrasse wird nicht nur ein Gewinn der Bahn-, Bus- und avec-Kunden, sondern auch der Grundeigentümer der unmittelbar angrenzenden Grundstücke. Ein stilvoll und repräsentativer Bahnhofplatz, der Wirtschafts- und Begegnungsort ist, bietet der Umgebung die notwendigen Rahmenbedingungen für Investiti-onsgedanken und -vorhaben. Der neue Bahnhofplatz wird der ganzen Bevölkerung dienen. Hermann Dreyer ist nun beauftragt, die Kosten im Detail zusammen zu stellen. Wenn das Gerippe zu stimmen kommt, sprich Kosten und Nutzen übereinstimmen werden, wird der Gemeinderat das Projekt im November 2007 der Gemeindeversammlung vorlegen.

 

Traktanden Gemeindeversammlung 22. Juni 2007

Die Einwohner-Gemeindeversammlung entscheidet am Freitag, 22. Juni 2007, in der MZH Paradiesli über folgende Geschäfte:

  1. Protokoll vom 24. November 2006
  2. Rechenschaftsbericht 2006
  3. Rechnung 2006
  4. Kreditabrechnung Sanierung und Neugestaltung Stadtpark
  5. Kreditbegehren von 1 140 000 Franken für die Erschliessung Paradiesli-Falkenhof (Ausbau Alte Zofingerstrasse 2. Etappe und Neubau Stampfibachstrasse)
  6. Reglement über die Ersatzabgaben für Abstellplätze
    (GV-Traktandum_Reglement_ERP.pdf, pdf, 34 KB)
  7. Einführung der Schulsozialarbeit auf das Schuljahr 2007/2008
  8. Gewährleistung der lokalen Sicherheit ab 2008 durch die
    Stadtpolizei Aarburg

Im Anschluss an die Versammlung wird wiederum grilliert und es werden Getränke verkauft.

 

Scheinehe aufgedeckt

Die Verwaltung hat dank verantwortungsbewusstem und koordiniertem Handeln eine Scheinehe eines ausländischen-schweizerischen Ehe-paars aufgedeckt. Das Migrationsamt und die Kantonspolizei haben den Fall übernommen.

 

Entsorgung von Grüngut im Wald ist strafbar

Der Gemeindeförster stellt auf seinen Kontrollgängen immer wieder Grüngutentsorgungen im Wald fest. Es werden vor allem Orte entlang den Waldrändern sowie an der Aareböschung (ebenfalls Wald) aufgesucht. Entsorgt werden Rasen-, Strauch- und Baumschnitt, Blumen, Unkraut und teilweise verfaultes Obst und Rüstabfälle. Anhand des Schnittgutes gelingt es dem Waldverantwortlichen zum Teil Fehlbare ausfindig zu machen. Grössere Ansammlungen von Strauch- und Baumschnitt sind meist auf die ausserordentliche Räumung von Gärten zurückzuführen. Der Förster hat weder Zeit noch Interesse Ordnungshüter zu mimen. Der Gemeinderat wird Fehlbare ohne Verwarnung büssen und die ordentliche Entsorgung innert Frist oder auf Kosten anordnen.

 

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