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Aarburg: Positive Anträge zu 14 Einbürgerungsgesuchen

Gemeinderat beantragt Einbürgerungen vorbehaltlos

Im Zuge der Einbürgerungsrunde 2007 unterbreitet der Gemeinderat der Gemeindeversammlung vom 23. November 2007 14 Gesuche mit insgesamt 27 Personen zur Annahme.

14 Gesuchsteller, einzeln oder mit ihren Familien, bewerben sich um Aufnahme in das Bürgerrecht der Einwohnergemeinde Aarburg. Nach detaillierten Erhebungen und eingehender Vorprüfung der umfangreichen Gesuchsakten wurden alle Bewerber zu einem ausführlichen Einbürgerungsgespräch vor eine Delegation des Gemeinderates und der FGPK eingeladen. Alle Personen, die vom Gemeinderat zur Einbürgerung beantragt werden, erfüllen die Voraussetzungen. Es sind dies:

• Bol Simon
• Bol Simona
• Kicoranovic Dragan und Dragana mit den Kindern Kristina und Marina
• Kilickaya Hüseyin und Leyla mit den den Kindern Emre und Ceyda
• Ljevakovic Redžo und Hatidža mit den Kindern Dženeta und Dženisa
• Mikulic Ivan und Tochter Anita
• Mikulic Miroslav
• Omerspahic Nihad und Denana mit den Kindern Lejla und Elivs
• Özogul Engin
• Pavlovic Slavica
• Pepic Natasa
• Pungitore Alessandro
• Terzi Hacer
• Yurdatapan Aygül

Abgelehnte und sistierte Gesuche
Acht Gesuche (14 Erwachsene und 13 Kinder) wurden zurückgestellt bis die Bedingungen voll erfüllt sind. Mangelhafte Deutsch-Kenntnisse und/oder mangelhafte Vorbereitung sowie ungenügendes Wissen im Bereich staatsbürgerliches Wissen, Kenntnisse der Volksrechte und Kenntnisse über die Wohngemeinde sind Gründe, weshalb einige Gesuchsteller nicht zur Einbürgerung beantragt werden können.

Drei weitere Gesuche (3 Erwachsene) kamen gar nicht erst vor das Prüfgremium. Die Gründe dafür waren: Ferienaufenthalt während der Einbürgerungs-Gesprächsrunde, hängiges Verfahren bei der Jugendanwaltschaft und fehlende Unterlagen, die nicht eingereicht wurden.

Pendente Gesuche
Die Zahl der pendenten Gesuche ist hoch. Per Ende August 2007 warteten 64 komplette Dossiers (von Einzelpersonen wie auch von Familien) auf die Bearbeitung. Hinzu kommen die sich im Umlauf befindenden Gesuchsunterlagen, wo die Einreichung der Gesuche bevorsteht.

Die Stimmberechtigten werden an den kommenden Gemeindeversammlungen über zahlreiche Einbürgerungsvorlagen zu befinden haben. Pro Jahr werden vom Gemeinderat bis 25 Gesuche zur Bearbeitung durch die Verwaltung freigegeben. In Anbetracht des wachsenden Pendenzenberges zieht die Einbürgerungs-Delegation und die Abteilung Einwohnerdienste ED eine vorgängige schriftliche Prüfung über die Staatskenntnisse in Betracht. Die Abteilung ED wurde beauftragt, verschiedene Varianten zu prüfen und vorzulegen.

Rechtsschutz für die Gesuchsteller
Gesuche dürfen nicht ohne Begründung abgewiesen werden. Ablehnende Entscheide der Gemeindeversammlung müssen gegenüber den Betroffenen stichhaltig begründet werden. Dies bedingt, dass an der Gemeindeversammlung konkrete Vorbehalte gegen einzelne Personen vorzubringen wären. Der Gemeinderat kann die beantragten Gesuche vorbehaltlos zur Einbürgerung beantragen.

 

Stadtpolizei komplett

Die Stadtpolizei Aarburg ist personell bestellt. Der Gemeinderat hat zusätzlich zu Wachtmeister Urs Kälin und Polizeimitarbeiter Roland Stauffer (20%), hauptamtlich Hauswart, drei Polizisten angestellt. Jean-Marc Roulin aus Aarburg tritt bekanntlich bereits am 1. Oktober in die Dienste der Einwohnergemeinde. Der in Aarburg wohnhafte Polizist ist derzeit noch bei der Bahnpolizei tätig.

Mit Sarah Liechti und Christoph Stöckli werden am 1. Januar 2008 zwei weitere ausgwiesene, junge Polizisten ihren Dienst antreten. Sarah Liechti hat die Polizeischule Zentralschweiz besucht, nachdem sie ursprünglich einen Pflegeberuf ausgeübt hatte. Sie verfügt über verschiedene militärische Ausbildungen bis hin zum Auslandeinsatz im Kosovo. Derzeit ist sie bei der Bundeskriminalpolizei angestellt. Christoph Stöckli ist nach einer Verkaufslehre und vierjähriger Tätigkeit im Beruf im Jahr 2000 zur Polizei gestossen. Er hat die Polizeischule im Kanton Basel-Stadt abgeschlossen und steht seit 2003 im Einsatz der Kantonspolizei Basel.

Der Gemeinderat freut sich bereits heute auf eine gute Zusammenarbeit im Dienste der Aarburger Bevölkerung und heisst die neuen Mitarbeitenden willkommen. Alle Polizei-mitarbeitenden haben bereits, respektive nehmen Wohnsitz in der Gemeinde Aarburg.

Die Stadtpolizei wird ferner materiell aufdotiert. Seit dieser Woche steht ein Patrouillenfahrzeug, welches aus dem Fahrzeugbestand der Kantonspolizei Luzern beschafft werden konnte, im Einsatz.

 

Wirtschaftsförderung

Zofingenregio marketing, mit Sitz in Zofingen, heisst die professionelle Fachstelle, an welcher auch die Gemeinde Aarburg angeschlossen ist. Derzeit führt die Marketing-Fachstelle Workshops zum Thema „Wirtschaftsnetzwerk Zofingen“ durch. Es finden Netzwerk-Veranstaltungen mit der öffentlichen Hand, dem Gewerbe und Detailhandel sowie mit der Industrie statt. Die jeweiligen Bedürfnisse werden ausgelotet und die Wirtschaftsförderung in der Region, und somit auch für die beteiligten Gemeinden, vorangetrieben. Geleitet wird die Fachstelle von Markus Müller. Ihr steht eine Kommission unter dem Vorsitz von Erich Schnyder, Aarburg, vor.

 

Wohnüberbauung Falkenburg

Der Gemeinderat hat der Firma Schoop Immobilien AG, Turgi die Bewilligung für Abbrüche auf dem Falkenburgareal erteilt. Gleichzeitig wurde der Bauherrschaft die Baubewilligung für die Wohnüberbauung Falkenburg erteilt. Die geplante Wohnüberbauung liegt innerhalb des Perimeters des seit Dezember 2006 rechts-kräftigen Gestaltungsplans Falkenburg. Der Gestaltungsplan gibt Qualitätsstan-dards für die Wohnüberbauung mit insgesamt rund 100 Wohnungen an zentraler, vom Durchgangsverkehr entlasteten Lage, vor.

 

„Kultur in Aarburg“

Am Samstag, 22. September 2007, ab 15 Uhr, findet in Aarburg der historische Markt „Das Floss“ statt, der Leute landauf und landab zu beeindrucken mögen wird. Am Samstag, 29. und Sonntag, 30. September 2007 wird der 6. Aarburger EVG-Volksmarsch durchgeführt. 600 begeisterte Wanderer werden an diesem Anlass teilnehmen.

 

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