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Städtlimärt Aarburg: Beginn auf kleinem Feuer.
Der Gemeinderat unterstützt den Wochenmarkt im Städtli.

Ab Samstagmorgen, 19. Mai hält im Aarestädtchen ein wöchentlicher Markt Einzug. Angeboten werden frische Waren. Das Zeichen, das etwas im Städtchen im Hinblick auf die Eröffnung der Umfahrung geschehe, sei gut, meint der Aarburger Gemeinderat.

Es sei klar, dass im derzeit noch verkehrsintensiven Städtchen (noch) kein grösserer Wochenmarkt angeboten werden könne. Hingegen sei die private Initiative - Initianten sind Bettina Grolimund von der Rothus-Papeterie und Roland Erlbacher vom Verein Schlüssel Kultur in Aarburg, beide im Städtchen domiziliert - äusserst lobenswert und verdiene die Unterstützung der Gemeinde.

Zeichen setzen
Auch wenn vorerst nur mit einem relativ kleinen Markt auf dem Bärenplatz begonnen werden könne, gibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung zu bedenken, werde doch konkret ein Zeichen gesetzt und die positive Stimmung in Aarburg weiter unterstrichen. Ins Aarburger Städtchen kehre Schritt für Schritt „Leben“ zurück und verdränge - mindestens symbolisch - heute schon den Verkehr aus der Altstadt. In weniger als sieben Mo-naten sei es definitiv so weit. Die gegenwärtige Entwicklung mache wirklich Freude.

Gemüse, Käse, Fleisch …
Das Angebot des Wochenmarktes darf sich sehen lassen. Verkauft wird Gemüse, frische Teigwaren, Brot, Käse, Oliven und Trockenfleisch. Und auch ein Blumenstand wird präsent sein. Besucherinnen und Besucher des Wochenmarktes würden Marktstandbesitzer antreffen, die mit viel Enthusiasmus dabei sind, ist der Gemeinderat überzeugt, nicht ohne an die Bevölkerung zu appellieren, den Markt zu unterstützen und ihm zur Geburt zu verhelfen. Erst recht stünde ja eine Entwicklung im verkehrsarmen Städtli noch bevor. Die Gemeinde unterstützt den Markt mit der notwendigen Infrastruktur.

 

Berufliche Vorsorge auf dem Prüfstand

Auch der Gemeinderat Aarburg setzt sich mit einem Austritt aus der Aargauischen Pensionskasse auseinander. Diesbezüglich stehen Exekutive und Verwaltung in engem Kontakt mit der Stadt Zofingen, welche die Situation intensiv geprüft hat und bereit ist, ihren Nachbargemeinden Erkenntnisse und Informationen weiterzugeben. Der Gemeinderat Aarburg begründet die Prüfung eines Austritts damit, dass die Experten der BVG-Kommission den Begriff des "differenzierten Zieldeckungsgrades" entwickelt hätten. Damit werde auf eine Vorschrift zur vollen Ausfinanzierung verzichtet um die Kantonsfinanzen zu schonen. Auch Professor Carl Helbling sei der Auffassung, dass ein Deckungsgrad von 80-90% bei öffentlichrechtlichen Kassen auf Grund des Perennitätsprinzips genüge. Es herrsche also absolut kein Zwang zur Ausfinanzierung. Dass man das wolle, könne aber nachvollzogen werden.

Volkswirtschaftlich fragwürdig
Dass aber auch Wertschwankungsreserven von 15 Prozent verlangt würden, sei einmalig und nicht nachvollziehbar, schreibt der Gemeinderat Aarburg. Die APK wolle sich hier eine absolute Luxuslösung sichern, was aber volkswirtschaftlich keinen Sinn mache, könne es doch sein, dass finanziell schwache Gemeinden dringende Infrastrukturinvesti-tionen zurückstellen müssten, während die APK in dieser Gemeinde eine Wohnimmobilie erstelle. Allenfalls müssten sich diese Gemeinden weiter verschulden oder gar eine Steuererhöhung vornehmen. Andererseits erhalte die APK einen hohen Mittelzufluss, den sie bei historisch immer noch tiefen Obligationenrenditen zu Allzeithöchstkursen an den Aktienmärkten und einem überhitzten Immobilienmarkt anzulegen habe, gibt der Gemeinderat Aarburg abschliessend zu bedenken.

 

Militärkonzerte eine Bereicherung

Das Organisationskomitee für Militärkonzerte hat dem Gemeinderat, der Bauabteilung und der Schule seinen besten Dank für die Unterstützung zur Durchführung des Militärkonzertes vom 27. März 2007 mitgeteilt. Aarburg ist durch das Engagement einzelner initiativer Einwohner mittlerweile zum Mekka für Militärkonzerte geworden, was den Gemeinderat und bestimmt alle Besucherinnen und Besucher der eindrucksvollen Militärspiele sehr erfreut.

 

Arztpraxis im Städtli

Die Aarburger Hausärzte Heinz Bhend, Denis Haller und Claudius Frey haben am letzten Donnerstag an der Oltnerstrasse 9 offiziell ihre Gemeinschaftspraxis eröffnet. Ärzten und Personal wird an dieser Stelle für diese neue Herausforderung Glück und Erfolg gewünscht. In der laufenden politischen Diskussion um das Gesundheitswesen verdient der Schritt der drei Allgemeinmediziner Beachtung.

 

Stadtpark abgerechnet

Der kommenden Gemeindeversammlung vom 22. Juni 2007 wird die Kreditabrechnung über den Stadtpark vorgelegt. Der Gemeinderat hat die Abrechnung mit Mehrausgaben von 18 600 Franken genehmigt. Die Gemeindeversammlung vom 25. Juni 2004 bewilligte 140 000 Franken. Die Kreditüberschreitung wird mit den nicht eingeplanten Einwei-hungsfestivitäten sowie unvorhergesehenen Tiefbauarbeiten an den Werkleitungen und Drainagen begründet. An Sponsoring-Geldern sind 54 000 Franken von zahlreichen Privatpersonen und Firmen eingegangen. Die Ortsbürgergemeinde hat zudem mit einem Betrag von 28 300 Franken den Stadtpark unterstützt. Insgesamt wurden damit 240 900 Franken für die Realisierung des Stadtparkes aufgewändet. Der Gemeinderat dankt nochmals allen Sponsoren sowie der Ortsbürgergemeinde herzlich für die Unterstützung.

 

SF bi de Lüt

Erstmals strahlte SF DRS am letzten Freitagabend die Sendung „Ein Ort nimmt ab“ aus Eglisau am Zürcher Rhein aus. Nachdem der Austragungsort für die zwölfteilige Unterhaltungssendung gewählt und die Sendung angelaufen ist, darf der Gemeinderat bekannt geben, dass das Städtli Aarburg im engsten Kreis möglicher Austragungsstandorte figurierte und von SF DRS Anfang Jahr sehr interessiert besucht wurde. Um dem Sendekonzept zu entsprechen, war Aarburg mit 6 600 Einwohnern zu gross. Der Gemeinderat hatte das Konzept dieser „Gesundheits-Sendung“ sehr positiv aufgenommen und eine Teilnahme befürwortet.

 

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