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OKUA Aarburg: Strassenpflästerung und Zierbäume
beim Städtli-Eingang Süd

Die Gemeindeversammlung entscheidet am 24.11.2006 über die flankierenden Massnahmen. 160 000 Franken benötigt der Gemeinderat für die Realisierung der dringendsten flankierenden Massnahmen. Aus bautechnischen Überlegungen wird der Bruttokredit auf 231 000 Franken (netto 185 000 Franken) aufgestockt und Massnahmen der zweiten Etappe bereits mit der ersten Etappe vollzogen.

Die Beratungen des Gemeindeversammlungsgeschäfts vom 24.11.2006 in den Gremien von Finanz- und Geschäftsprüfungskommission FGPK sowie Bau- und Planungskommission BPK führen zu einer Ergänzung des Kreditbegehrens für die flankierenden Mass-nahmen.

Viel Platz für die Fussgänger
Die erste Etappe der flankierenden Massnahmen sollte ausschliesslich die dringendsten Massnahmen wie Tempo 30-Zone, Signalisationen, Markierungen und erforderliche bauliche Massnahmen bei den Eingängen zur Altstadt beinhalten. Fussgängerfreundliche sowie gestalterische Massnahmen im Städtli waren für die weiteren Etappen vorgesehen. Die gestalterischen Vorstellungen bei der Alten Post werden jedoch bereits in das Projekt der ersten Etappe eingebunden, um später teure Anpassungen zu vermeiden. Die dringendsten Massnahmen sehen vor, das Trottoir bei der Alten Post auf 3.5 Meter zuzüglich 0.5 Meter Mehrzweckstreifen, der im Notfall überfahren werden kann - das Städtli muss bei einer Tunnelschliessung den gesamten Verkehr aufnehmen können - , zu verbreitern. Mit einer Breite von 5.0 Meter folgt die Fahrbahn und entlang des Kirchenfelsens ist nochmals ein Mehrzweckstreifen von 0.5 Meter geplant.

Stadteingang wie vor Stadtbrand
Diese Massnahmen erfordern Belagsarbeiten, die man später wieder aufbrechen müsste. Denn die neuesten gestalterischen Massnahmen bei der Alten Post sehen vor, dass der Stadteingang, wie er vor dem Stadtbrand im Jahre 1840 bestand, erkennbar wird. Wo der damalige Stadteingang war, erfolgt eine Pflästerung vom Pfarreihaus/Kirchenfelsen quer über die Strasse zur gegenüberliegenden Alten Post. Die Verbreiterung des Trottoirs entlang der Alten Post wird gepflästert und vier Bäume werden eingepflanzt. Der Strassenraum wird aufgelockert. Die vorgesehene Baumart weist ein schlankes Kleid auf, ohne ausladende Äste, so dass eine Pflanzung der Bäume nahe an der Fassade der Alten Post zu keinen Unterhaltsproblemen führen wird. In einer zweiten Etappe sehen Projektüberlegungen vor, das Trottoir vor den Läden im Städtli ebenfalls zu pflästern und den Anschluss an den bereits gepflästerten Rathausplatz zu realisieren.

Qualitätssteigerung je früher je besser
Der Gemeinderat ist mit dieser Projektergänzung einverstanden. Die Zielsetzung ist nebst dem Vollzug der dringendsten flankierenden Massnahmen klar. Der Raum Städtli soll aufgewertet werden. Die Qualität für Wohnen, Leben und Arbeiten und somit die Attraktivität für künftige Investitionen im Städtli sollen gesteigert werden. Wenn aus bautechnischen Überlegungen fussgängerfreundliche und gestalterische Massnahmen bereits in die erste Etappe integriert werden müssen, steht einer Kreditergänzung nichts im Wege. Dank privater Initiative sowie einem Beitrag der Kantonalen Denkmalpflege fallen der Gemeinde in dieser ersten Etappe von Mehrkosten von 71 000 Franken lediglich 25 000 Franken an. Statt 160 000 Franken kostet die erste Etappe netto 185 000 Franken.

 

Zusammenarbeit Gemeinderat – Schulpflege:
Situation bereinigt

In einer gemeinsamen Sitzung der Schulpflege mit einer Delegation des Gemeinderats Aarburg wurde das Verhältnis der beiden Behörden in einer konstruktiven Atmosphäre diskutiert. Dabei war der Fokus des Gesprächs auf das zukünftige Zusammenarbeiten gerichtet. Die in der Vergangenheit geschehenen Vorkommnisse, welche grösstenteils auf Missverständnissen beruhten, wurden abschliessend geklärt. Die Entschuldigungen wurden von beiden Seiten angenommen.

Urs Martin, Adrian Studer und Dominic Felice, welche zurückgetreten waren, haben sich nach der Klärung der Situation bereit erklärt, ihr Amt weiterzuführen. Eliane Stalder und Jacqueline Lanz möchten an ihrem Rücktritt festhalten, werden aber bis Ende Schuljahr 2006/07 ihr Amt weiterführen. Danach wird die Schulpflege von bisher sieben auf neu fünf Mitglieder reduziert. Diese Reduktion kommt der Absicht die Anzahl der Mitglieder der Schulpflege nach der Einführung der Schulleitung zu reduzieren, entgegen.

 

Lärmsanierung der Eisenbahnen

Bekanntlich verfolgen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB ein umfassendes Lärmschutzprojekt entlang der Eisenbahnlinien auf dem Aarburger Gemeindegebiet. Ende 2006 wird mit der Plangenehmigung durch das Bundesamt für Verkehr gerechnet. 2007 sollen die Ausführungsplanung und die Ausführung voraussichtlich ab 2008 erfolgen. Der Gemeinderat hat mit den SBB Vereinbarungen zur vorübergehenden Landbeanspruchung unterzeichnet. Die SBB stellen damit die während der Bauphase notwendigen Flächen für die Transportwege und die Abstellflächen sicher.

 

Steuerabschreibungen von 225 000 Franken

Der Gemeinderat schreibt eine zweite Tranche Steuern ab. Nachdem im ersten Halbjahr 103 000 Franken abgeschrieben werden mussten, werden im zweiten Halbjahr weitere 122 000 Franken abgeschrieben. Budgetiert sind Steuerabschreibungen im Umfange von 200 000 Franken. Somit werden 25 000 Franken zusätzlich abgeschrieben. Die zusätzlichen Abschreibungen sind auf Grund der erwarteten Mehreinnahmen bei den Steuern 2006 vertretbar. Die Steuerabschreibungen erfolgen administrativ. Die Abteilung Finanzen führt die Bewirtschaftung restriktiv fort.

 

Bauzonenpläne Falkenhof und im Feld

Die kommende Gemeindeversammlung vom 24.11.2006 befindet über die Teiländerun-gen des Bauzonenplanes der Gebiete Falkenhof und Im Feld. Nachdem die Vorprüfung durch das Kantonale Departement Bau Verkehr und Umwelt bereits erfolgt war, wurden die Zonenänderungen zur Mitwirkung und zum Einspracheverfahren öffentlich aufgelegt. Während der Auflagefrist vom 25.09. bis zum 24.10.2006 sind keine Einsprachen einge-gangen, womit der Souverän über diese beiden Zonen vorbehaltlos wird entscheiden können.

 

Städtlimarkt

Bekanntlich findet am Samstag, 25.11.2006 der beliebte Aarbiger Städtlimarkt statt. Die Infrastruktur für den Markt (Stände, Strom usw.) wird ab Freitag, 24.11., ab 1300 Uhr aufgebaut. Im Bereich des Marktes kann es daher zu Behinderungen kommen. Die Parkplätze im Städtli werden in beschränktem Rahmen zur Verfügung stehen.

 

Vorbeugende Massnahmen gegen die Vogelgrippe

Bekanntlich hat der Bundesrat vorbeugende Massnahmen gegen eine Übertragung des Vogelgrippe-Virus auf einheimische Geflügelbestände getroffen. Anstelle eines flächendeckenden Freihalteverbotes gelten Gebiete mit hoher Wasservogeldichte neu als Risikogebiete. In Aarburg erstreckt sich das Risikogebiet auf einen Kilometer Uferzone entlang der Aare. In diesem Risikogebiet ist es seit dem 15.10.2006 verboten, Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Wachteln, Enten, Gänse sowie Strausse und andere Laufvögel) im Freien zu halten. Diese Tiere sind im Stall oder unter einer undurchlässigen Abdeckung mit vogelsicherem Seitenschutz zu halten. Das Freilandhalteverbot von Geflügel in Risikogebieten ist bis zum 30.04.2007 gültig.

 

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