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Aarburgs Budgetziel 2008:
Steuerfuss um einen weiteren Schritt senken

Investitionen müssen aber Platz haben.

Die Aarburger Exekutive wird sich in den nächsten Monaten im Spagat üben. Einerseits will sie den Steuerfuss weiter senken. Anderseits unternimmt sie vehement jedoch kontrolliert Anstrengungen zur Aufwertung des Städtchens. Investitionen in die Neugestaltung des Bahnhofplatzes erklärt sie als dringend notwendig.

Die Chancen stehen gut, dass die Aarburger Behörde die Interessen der gesamten Bevölkerung unter einen Hut bringen kann. Die Steuerbe-lastung soll weiter sinken. Ein nächster Schritt soll mit dem Budget 2008 realisiert werden. Ebenso sollen die Bürgerinnen und Bürger von guten Leistungen profitieren können.

Bahnhofplatz neu gestalten
Derzeit nimmt der Gemeinderat die Neugestaltung des Bahnhofareals in Angriff. Aus dem Areal soll ein repräsentativer Bahnhofplatz, ein Aushängeschild der Gemeinde, realisiert werden, das insbesondere den Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs optimale Verhält-nisse bieten wird. Über die Details informiert der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt. Flankierende Massnahmen zur OKUA mit auf-wertender Gestaltung des Toreingangs Altstadt Süd hat die Aarburger Gemeindeversammlung beschlossen und den Weg geebnet für Mass-nahmen im Städtli.

Aufwertung Altstadt
Mit der Aufwertung der Altstadt und Neufestlegung der Altstadtbestimmungen nimmt die Behörde mit ihrer Verwaltung eine Herausforderung an. Wer denkt, eine Pflästerlipolitik nehme Einzug, ohne umfassendes, überblickbares und koordiniertes Vorgehen und Konzept, wird sich eines anderen belehren müssen. Die Aktivitäten, die nun auf Grund der Ortskernumfahrung entwickelt werden, werden kontrolliert angegangen. In den nächsten Wochen wird mit einem renommierten Planer der Rahmen und der Inhalt der Massnahmen der nächsten Jahre nochmals vertieft überpüft.

Führungsinstrumente zur Hand nehmen
Der Gemeinderat verfügt über wirksame Führungsinstrumente, die bei diesen wegweisenden Arbeiten eingesetzt werden. Das Leitbild ist vor etwas mehr als einem Jahr erstellt worden und bietet eine gute Orientierungshilfe. Mit den Finanzplänen der Einwohnergemeinde und der Eigenwirtschaftsbetriebe überwacht der Gemeinderat die längerfristige finanzielle Entwicklung und steuert die Jahresbudgets. Den Budget-verantwortlichen werden die Vorgaben unterbreitet. Im Weiteren koordiniert er den finanziellen Spielraum mit den für eine Amtsperiode festgelegten Legislaturzielen. In baulicher Hinsicht sind es die Zonenplanung sowie die verschiedenen Erschliessungs- und Gestaltungspläne, welche über die Qualität von Überbauungen wesentlich entscheiden.

Ziele sind realistisch
Dass eine Steuerfusssenkung um einen weiteren Schritt möglich ist und wichtige Investitionen trotzdem getätigt werden können, ist anhand der Grundlagen realistisch. Die Wirtschaftslage ist prosperierend. Die Steuereinkünfte weisen eine steigende Tendenz auf. Die hohen jährlichen Investitionen in die Ortskernumfahrung fallen weg, sodass sich mehr Handlungsspielraum ergeben wird. Allerdings stehen auch Brocken wie die Ausfinanzierung der Deckungslücke bei der Aargauischen Pensionskasse an. Das allerdings wird eine einmalige Angelegenheit sein. Insgesamt lässt die äusserst positive Stimmung in Aarburg auf die erfolgreiche Verwirklichung der Ziele des Gemeinderates und der Verwaltung schliessen. Die Beibehaltung der Stadtpolizei zeugt vom Selbstbewusstsein und dem Vorwärtsstreben im Aarestädtchen.

 

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