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Stellenrückgang bei der Steuerabteilung

Eine Mitarbeiterin der Steuerabteilung hat gekündigt, um einen Auslandaufenthalt anzutreten. Die Stelle wird nur teilweise wieder besetzt.

Der Gemeinderat Aarburg hat die Resultate des Gemeindenvergleichs (Benchmarking) über die Bereiche Bezug und Veranlagung zur Kenntnis genommen.

Hohe Steuerausstände nachvollziehbar
Weder Steuerbezug noch Steuerveranlagung haben überraschende Daten geliefert. Vielmehr wurde bestätigt, was dem Gemeinderat bekannt ist. Die Steuerausstände in Aarburg liegen über dem Durchschnitt der Vergleichsgemeinden, obschon diese mit einer intensiven Bewirtschaftung in den letzten Jahren gesenkt werden konnten und erstmals einen Tiefstand erreichten. Die Bemühungen des Gemeinderates und der Verwal-tung in den letzten Jahren „zahlen“ sich aus. Die Erhebungen haben generell gezeigt, dass einer tiefen Steuerkraft ein hoher Steuerausstand gegenüber steht, was in Aarburg der Fall ist.

Junges Veranlagungsteam
Im Bereich Veranlagungen bestätigte die Erhebung, dass die Gemeinde Aarburg derzeit über ein Mitarbeitenden-Team verfügt, das am jüngsten ist und dementsprechend noch relativ wenig Berufserfahrung aufweist. Die Kosten pro Stelle fallen gegenüber den übrigen Gemeinden tief aus. Demgegenüber ist die Abteilung punkto Stellenpensen mit 4.1 Stellen gut bestellt. Der Veranlagungsstand gemäss den kantonalen Vorgaben wird deutlich übertroffen. Die Steuerveranlagungsquote (Anzahl Veranlagungen pro Mitarbeiter) liegt etwas unter dem Durchschnitt, was mit der Berufserfahrung korrespondiert. Die technischen Hilfsmittel werden in Aarburg gut eingesetzt. „Easy Tax“ wird in der Gemeinde etwas über dem Durchschnitt angewendet. Die Veranlagungsarbeit wird erleichtert. Die Steuerdaten werden mit Lesepistole ins System eingelesen und für die Veranlagung hinterlegt. Ein Vollscanning, das auch das Einlesen der nicht-Easy Tax-Steuerdaten ermöglichen würde, wird in Aarburg noch nicht eingesetzt.

Reduktion um 60 Stellenprozente
Seraina Schaffner, Mitarbeiterin der Steuerabteilung, hat auf Ende Mai 2007 das Arbeitsverhältnis gekündigt, um einen Auslandaufenthalt anzutreten. Der natürliche Abgang und die Grundlagen des Benchmarking veranlassen den Gemeinderat, eine moderate Pensenreduktion bei der Abteilung Steuern vorzunehmen. Der Stellenplan wird von 4.1 auf 3.5 Stellen reduziert. Die Stelle von Seraina Schaffner wird mit einer Teilzeitstelle wieder besetzt werden.

 

Reglement über die Ersatzabgabe für Abstellplätze

Der Gemeinderat wird der Gemeindeversammlung vom 22. Juni 2007 in einem Reglement vorschlagen, wie die Ersatzabgaben für Parkplätze ab dem 1. Januar 2008 gehandhabt werden sollen. Das Reglement stützt sich auf die Bestimmungen des kantonalen Baugesetzes und lehnt sich an Regelungen in anderen Gemeinden an. Grundsätzlich besteht eine Parkplatzerstellungspflicht. Ausnahmsweise kann die Erstellungspflicht über eine Ersatzabgabe gelöst werden. Für jeden nicht erstellten Parkplatz wird die Ersatzabgabe im Reglement auf 4000 Franken beziffert.

 

Schulsozialarbeit

Gegenwärtig sind Gemeinderat und Schulpflege daran, das Konzept für die Schulsozialarbeit ab dem Schuljahr 2007/2008 zuhanden der Gemeindeversammlung zu verabschieden. Die Schulsozialarbeit soll „flächendeckend“ eingeführt werden. Das Pensum dürfte zwischen 80 und 110 Prozent liegen.

 

Polizeiwesen

Der Gemeinderat beabsichtigt die Schaffung einer eigenen kleinen Polizeigruppe zur Gewährleistung der lokalen Sicherheit, Ruhe und Ordnung im Städtli. Das Konzept wird nächste Woche mit der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission eingehend beraten. Zur Unterstützung des Stadtpolizisten sucht der Gemeinderat vorläufig einen zusätzlichen Polizisten / Polizistin mit der Option, sofern die zuständigen Organe der eigenen lokalen Sicherheit zustimmen (GV im Sommer 2007), weitere zwei Polizisten auf den 1. Januar 2008 anzustellen. Auf Grund der Reaktionen besteht das Interesse von ausgewiesenen Polizisten, bei der Gemeinde Aarburg Dienst zu tun.

 

Gemeindeentwicklung

Der Gemeinderat hat in den letzten Jahren die notwendigen Sondernutzungsplanungen über das gesamte Gemeindegebiet vorangetrieben. Das künftige Nutzungspotenzial war deshalb im Gemeinderat Gegenstand einer vertieften Auseinandersetzung mit der künftigen Gemeindeentwicklung. Im Vordergrund steht eine qualitative und nachhaltige Entwicklung. Kernstück der Gemeindeentwicklung ist auch die Altstadt. Der Gemeinderat wird sich deshalb in nächster Zeit dieser Thematik intensiv widmen und eine Strategie für die künftigen Nutzungsmöglichkeiten in der Altstadt suchen. Gestützt darauf wird das Altstadtreglement revidiert werden.

 

6'590 Einwohner

Laut Einwohnerstatistik beträgt die Einwohnerzahl Ende Februar 6'590 Personen. Gegenüber dem Vormonat sind 12 Wegzüge zu verzeichnen. Es leben 4'125 Schweizerinnen und Schweizer in Aarburg. Der Ausländeranteil liegt mit 2'465 Personen bei 37.41 Prozent.

 

Baubewilligungen

Es wurden folgende Bewilligungen erteilt: an Yolanda Wälchli für gedeckten Sitzplatz an der Weidstrasse; an Departement Finanzen und Ressourcen für Umnutzung HI-FI Laden in Malerwerkstatt an der Bahnhofstrasse; an Murat und Mushin Dündar für 2 Autoabstellplätze am Blumenweg; an Jovo Stevanovic für Umnutzung Lagerraum in Fitnesscen-ter an der Oltnerstrasse; an Landolfi und Fischer AG für 8 Einfamilienhäuser mit Garagen an der Stägmattstrasse; an E. und T. Floccari Baubewilligung für Neubau Einfamilienhaus mit Wintergarten, Doppelgarage und Pool ebenfalls an der Stägmattstrasse; an Petra Bosshard für Werbeschilder an der Brüschholzstrasse; an Flückiger Holz AG für Umbau/Renovation Wohnhaus am Tunnelweg; an Landolfi und Fischer AG für 2 Einfamilienhäuser mit Garagen an der Pilatusstrasse; an Plakanda AWI AG für Strassenreklame beim Perry Center; an Paul Schütz für Einfamilienhaus mit Doppelgarage am Palisadenweg; an Jörg und Gertrud Schaub für Balkonverglasung an der Feldstrasse 4; an R.+K. GU Immobilien AG für Umnutzung Wohnung in Arztpraxis an der Oltnerstrasse.

 

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