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Aarburg will qualitativ wachsen

Für Erschliessungswerke im Raum Paradiesli-Falkenhof wird der Gemeindeversammlung vom Freitag 22.06.2007 ein Bruttokredit von 1 140 000 Franken beantragt. Das Kreditbegehren des Gemeinderates beinhaltet die zweite Etappe der Alten Zofingerstrasse sowie Anlagen der Ver- und Entsorgung. Die Stampfibachstrasse wird durch die Bauherrschaft erstellt.

Dem Gemeinderat Aarburg ist es sehr ernst mit dem qualitativen Wachstum. Die Gestaltungspläne „Steinbille“ und „Falkenburg“ sind abgeschlossen und rechtskräftig. Alle Voraussetzungen für zwei Überbauungen mit überdurchschnittlichem Wohnungsbau an zentraler Lage sind erfüllt. Auch der Gestaltungsplan „Zimmerli/Domotec“, der momentan öffentlich aufliegt, ist auf sehr gutem Niveau ausgearbeitet.

Erschliessungsplan „Paradiesli - Falkenhof“ wird in Etappen realisiert
Der Erschliessungsplan „Paradiesli - Falkenhof“ umfasst ein relativ grosses Gemeindegebiet im Süden von Aarburg und wird jetzt Schritt um Schritt umgesetzt. Mit dem Neu- beziehungsweise Ausbau der Abschnitte Alte Zofingerstrasse, Stampfibachstrasse und der Verlängerung Bornstrasse wird das eingezonte Bauland zwischen Galligässli und Bornfeld und entlang der Alten Zofingerstrasse erschlossen. Der Quartierverkehr (Ziel-/Quellverkehr) wird ohne Umwegfahrten auf das übergeordnete Kantonsstrassennetz geführt. Die erste Etappe der Alten Zofingerstrasse ist im Abschnitt Nord bis auf den Deckbelag und die Markierungen gebaut. Die Arbeiten wurden mit den Wiederinstandstellungsarbeiten der OKUA koordiniert. Deckbelag und Markierungen erfolgen im Sommer/Herbst 2007/2008. Erschliessungsplan (pdf, 597 Kb)

Kreditbegehren für den Ausbau zweite Etappe
An der Einwohnergemeindeversammlung vom 22.06.2007 wird der Baukredit für die zweite Ausbau-Etappe der Alten Zofingerstrasse (Bornfeld bis Falkenhofweg) beantragt. Der Ausbau-Standard lehnt sich an denjenigen des nördlichen Teils an. Die Fahrbahn wird fünfeinhalb Meter breit und mit einem einseitigen Trottoir von zwei Metern ergänzt. Die Stampfibachstrasse wird neu gebaut, allerdings nur bis zur Querung des Stampfibachs, das heisst soweit die Strasse für die geplante Überbauung der Parzelle 2351 mit Ein- und Doppeleinfamilienhäusern erforderlich ist.


Überbauung Stampfibach

Die Fahrbahnbreite beträgt ebenfalls fünfeinhalb Meter und nicht wie fälschlicherweise in der Botschaft zur Gemeindever-sammlung angegeben wurde, viereinhalb Meter. Die Stampfibachstrasse wird ebenfalls mit einem zwei Meter breiten Trottoir ergänzt. Die Stampfibachstrasse wird erst an die Frohburgstrasse angeschlossen, wenn das Land nördlich der Alterswohnungen überbaut wird.

Auch Abwasser, Wasser, Strom und Beleuchtung
Die Erschliessungsarbeiten für das Gebiet Paradiesli-Falkenhof beinhalten nebst dem Strassenbau, der mit 555 000 Franken (alles Brutto-Kosten) zu Buche schlägt, den Ersatz der Kanalisationsleitung in der Alten Zofingerstrasse bei Kosten von 255 000 Franken. Für neue Wasserversorgungsanlagen müssen 100 000 Franken und für Elektrisch und Beleuchtung 185 000 beziehungsweise 45 000 Franken aufgewendet werden. Somit weist der Gemeinderat Brutto-Kosten von 1 140 000 Franken aus. Nach dem Reglement über die Finanzierung von Erschliessungsanlagen erfolgt eine Kostenteilung zwischen Gemeinde und Bauherrschaft. Die Netto-Kosten der Gemeinde werden sich auf rund 680 000 Franken belaufen.

Neues Verkehrsregime für das Südquartier
Mit dem Erschliessungsplan „Paradiesli-Falkenhof“ sind die Strassenlinien und damit die Strassenbreiten festgelegt worden. Diese sind abgestimmt auf das zukünftige Verkehrsregime. Die Alte Zofingerstrasse, welche bisher ab der Zimmerlistrasse nur im Einbahnverkehr befahrbar war, ist neu im Gegenverkehr geöffnet. Der Verkehr fliesst im Moment provisorisch über den Mühlemattweg zum Städtli ab. Ist der Knoten Pilatusstras-se/Bornstrasse fertig, wird auch die Verbindung Bornstrasse zur Verfügung stehen.


Knoten Alte Zofingerstrasse-Bornstrasse Mittellinien

Später mit der Realisierung der Spange Alte Zofingerstrasse-Hofmattstrasse werden die Quartiere direkt an die Kantonsstrasse erschlossen.

Alle neuen Verkehrsanordnungen werden öffentlich aufgelegt, insbesondere nach der Eröffnung des Knotens Pilatusstrasse/Bornstrasse und im Hinblick auf die Fertigstellung Ausbau 2. Etappe Alte Zofingerstrasse.

Verkehrsberuhigungen und Tempo 30
Die Verkehrsanordnungen verfolgen in einer ersten Phase auch verkehrsberuhigende Massnahmen.


Erste Etappe Alte Zofingerstrasse

Geprüft werden markierte Fussgängerbereiche entlang der Bornstrasse, Velostreifen auf der Alten Zofingerstrasse und markierte Mittellinien beim Knoten Alte Zofingerstrasse/Bornstrasse. Als bauliche Massnahme wird auf dem Knoten Pilatus-/Bornstrasse bereits jetzt eine Aufpflästerung erstellt.
In einer zweiten Phase soll im Südquartier eine Tempo 30 Zone eingerichtet werden. Vorgängige Verkehrsuntersuchungen und Messungen müssen die Zweckmässigkeit einer Tempo 30 Zone belegen. Ziel ist es, diese Zone 2008 bewilligen zu lassen und auf das Jahr 2009 einführen zu können.


Zweite Etappe Alte Zofingerstrasse

Kein Schleichverkehr
Befürchtungen von Bewohnern aus dem Südquartier, dass mit der Öffnung der Alten Zofingerstrasse vom Centralplatz beziehungsweise später von der Hofmattstrasse her über die neue Spange ein Schleichverkehr über die Zimmerli- oder Frohburgstrasse auf die Bahnhofstrasse entsteht, sind aus zwei Gründe eher unbegründet. Mit der Eröffnung der OKUA wird die Stausituation auf der Hofmattstrasse und am Centralplatz aufgelöst. Ein Umweg durch das Quartier wird sich nicht mehr lohnen. Sollte aufgrund eines Störfalls im Tunnel der Verkehr umgeleitet werden müssen, wird ein Verkehrsdienst der Feuerwehr notwendig. Dieser wird den Verkehr über die Hofmatt- und Bahnhofstrasse umleiten und dafür sorgen, dass nicht durch das Südquartier gefahren wird.

 

Baubewilligungen

Es wurden folgende Bewilligungen erteilt: an Max Glauser für Dachaufbau auf bestehenden Anbau, Rigiweg 7; an Pontonier-Fahrverein für die Markierungen für Wettfahrten auf der Aare; an Jud Bau AG für Neubau 2 Mehrfamilienhäuser mit Einstellhalle, Rotelstrasse; an Peter Lang für Lagerraum / Garage, Oltnerstrasse 98; an André Anderegg für Dachsanierung mit Dachfenstereinbau, Sonnmattstr. 14; an Bruno Steinmann für Parkplatzerweiterung um 4 Plätze, Birkenweg 3; an Ewald Wullschleger für Sitzplatz-Aussentreppe, Sonnmattstrasse 18.

 

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