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65 000 Franken Baubeitrag an das AZB

Das Arbeitszentrum für Behinderte in Strengelbach saniert und ergänzt seine Wohnbereiche. Die Kosten belaufen sich auf rund 9 Millionen Franken. Der Gemeinderat Aarburg beantragt der Einwohnergemeindeversammlung vom Freitag, 25.11.2005, eine Beteiligung von 10 Franken je Einwohner.

Die Stiftung AZB wendet sich nach 17 Jahren wiederum an die Einwohnergemeinden des Bezirks Zofingen für einen Baubeitrag an die bevorstehenden Investitionen in die Wohnbereiche des AZB.

Gesuch eingehend geprüft
Die Aarburger Exekutive hat das Beitragsgesuch der Stiftung, das mit einem Beitrag von 10 Franken je Einwohner rechnet, eingehend geprüft. Die Broschüre "ein Zuhause für Menschen mit einer Behinderung" gibt detailliert Auskunft über die Sanierungs- und Ergänzungsprojekte für die Wohnbereiche im AZB. Nachdem die Um- und Neubauten Geschützte Werkstätte und Berufliche Ausbildungsstätte abgeschlossen werden konnten, müssen die Wohnangebote für die dem AZB anvertrauten, zurzeit 128 Menschen, den heutigen Bedürfnissen und Vorschriften angepasst und punktuell erweitert werden.

Vier Wohnprojekte
Geplant sind die Sanierungen des Wohnheims Nord und des Wohnheims Insel sowie Ergänzungen im Wohnangebot durch die Nutzung eines Bauernhauses, das einer Gruppe behinder-ter Menschen einen optimalen Rahmen bieten und gleichzeitig als "Werkhof" genutzt werden kann, sowie durch die Realisierung von externen Wohnungen im Dorf. Dieses Projekt richtet sich an behinderte Menschen, die trotz ihrer Behinderung selbständig in einer Wohnung leben können.

Kostenbeteiligung
Das Baubudget der Stiftung beläuft sich auf insgesamt rund 9 Millionen Franken. Die Stiftung rechnet mit je 3,5 Millionen Franken von Bund und Kanton sowie von privaten Gönnern, darunter sind auch die Einwohnergemeinden im Bezirk Zofingen. Die Restfinanzierung erfolgt durch Eigenleistungen des AZB und durch Hypotheken. Der Gemeinderat Aarburg hat entschieden, 10 Franken je Einwohner, somit 65 000 Franken an die Sanierungs- und Ergänzungsprojekte zu leisten. Er stellt der nächsten Einwohnergemeindeversammlung das Verpflichtungskreditbegehren. Der Beitrag soll über drei Jahre verteilt in Tranchen ausgerichtet werden.
Das AZB, das in der Region als die Institution für behinderte Menschen nicht mehr wegzu-denken ist, wurde 1962 gegründet. Derzeit werden im AZB acht Personen aus Aarburg betreut.

 

Erschliessungsfinanzierung jetzt klar geregelt

Das Reglement über die Finanzierung von Erschliessungsanlagen (Strassen, Wasser, Abwasser, elektrische Energie) wird ebenfalls der Einwohnergemeindeversammlung vom 25.11.2005 vorgelegt. Das Reglement wurde an der "Winter-Gmeind" 2004 zur Überarbeitung zurückgewiesen. Die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission verlangte die Regelung der Eigentumsverhältnisse je Werk. Dies ist nun in enger Zusammenarbeit mit der FGPK erfolgt. Bei der Finanzierung von Erschliessungsanlagen sollten keine Zweifel mehr darüber bestehen, welche Anlagen sich im Privateigentum und welche sich im Eigentum der Einwohnergemeinde befinden, und wer sie zu unterhalten hat.

Die Finanzierung der Erschliessungsanlagen erfolgt über Erschliessungsbeiträge, Anschlussgebühren und Benützungsgebühren. Die Tarife sind Bestandteil des Reglements (Anhänge). Änderungen an den Tarifen legt ebenfalls die Einwohnergemeindeversammlung fest. Einge-schränkte Kompetenzen erhält der Gemeinderat bei der Tarifierung der elektrischen Energie. Im Rahmen der Tarifänderungen des Energielieferanten kann er Anpassungen eigenständig vornehmen (in den letzten Jahren wurden die vom AEW gewährten Rabatte weitergegeben). Von dieser Regelung ausgenommen sind Änderungen bei den Tarifzeiten (Hoch- und Niedertarif) und bei den Grundgebühren, die ebenfalls zwingend durch die Gemeindeversammlung zu beschliessen sind.


Feuerbrandkontrolleur
Die Einwohnergemeinde Aarburg unterstützt seit Jahren die Bekämpfung des Feuerbrandes. Der Feuerbrand ist eine hochansteckende, gemeingefährliche und meldepflichtige Bakterienkrankheit. Verursacht durch das Bakterium Erwinia amylovora bedroht er die Kernobstbäume und eine ganze Anzahl von Zier- und Wildpflanzen in hohem Masse. Die Übertragung erfolgt durch Bakterienschleim, der auf vielfältige Weise, insbesondere durch Insekten und Vögel, sehr rasch und sehr weit verbreitet wird. Ist ausreichend Infektionsmaterial vorhanden und herrschen für den Erreger während der Blüte günstige Witterungsverhältnisse, kommt es zu einer extrem starken Ausbreitung der Krankheit mit massiven Schäden. Bisher hat der Forstbetrieb die Bekämpfung des Feuerbrandes auf dem Gemeindegebiet organisiert. Aus Kapazitätsgründen übernimmt neu der Werkhof Bau die Feuerbrandkontrolle. Der Werkhof Bau verfügt mit Christoph Dreyer über einen gelernten Gärtner, der geeignet ist, die Feuerbrandkontrolle auf dem Gemeindegebiet von Aarburg fortzuführen. Der Gemeinderat dankt Förster Jörg Villiger wird für seine bisher geleistete gute Arbeit bei der Bekämpfung des Feuerbrandes.

 

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