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Meinungsaustausch mit der IV-Stelle

IV-Abklärungen müssen rascher erfolgen.

Der Gemeinderat Aarburg hat die IV-Stelle der Kantonalen Sozialversicherungsanstalt zu einem Gedanken- und Meinungsaustausch eingeladen. Im Zentrum des Gesprächs stand das Anliegen, Versicherte hinsichtlich ihrer Invalidität rascher abzuklären.

Der Gemeinderat ist Sozialbehörde der Gemeinde und entscheidet wöchentlich über die Unterstützung von hilfesuchenden Personen. Darunter gehören Menschen, welche bei der IV das Gesuch um eine Berentung eingereicht haben. Bis die IV ihren Entscheid gefällt hat, dauert es Monate wenn nicht Jahre. Die betroffene Person kann aus medizini-schen Gründen nicht mehr arbeiten. Sie verliert den Faden zur Berufswelt. Die Hände aller Beteiligten scheinen gebunden zu sein.

Man kann (beschränkt) etwas tun
Dass die IV für die Prüfung der Gesuche viel Zeit beansprucht, hat seine Gründe. Die Entscheide müssen im Beschwerdeverfahren „wasserdicht“ sein. Stösst das Gericht IV-Entscheide um, werden erhebliche Mehraufwändungen verursacht. Morgenröte verspricht die fünfte IV-Revision. Die Prozesse werden gestrafft. Es wird verstärkt interdisziplinär zusammengearbeitet: IV, Arbeitgeber, Arzt, Versicherter, Behörde. Es bleibt die Frage, ob der Sozialbehörde während der IV-Abklärungen von Klienten die Hände gebunden sind, oder ob Versicherten, denen eine Arbeitsunfähigkeit für ihre angestammte Tätigkeit bescheinigt wird, nicht doch eine Tagesstruktur im gemeindeeigenen Integrationsprogramm oder bei Dritten vermittelt oder sogar angeordnet werden kann. Nach dem Gespräch mit den IV-Vertretern sieht sich der Aarburger Gemeinderat bestärkt darin, bei Sozialhilfeentscheiden in diese Richtung Einfluss zu nehmen.

Soziales Umfeld nötig
IV und Sozialbehörde sind gleichermassen interessiert, dass von der Arbeitsunfähigkeit Betroffene rasch wieder eine Tagesstruktur erhalten. Wer längere Zeit von der Arbeit fern bleiben muss, reduziert seine Chancen für eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt, und zwar mit zunehmender Dauer der Absenz. Den raschen Massnahmen kommt deshalb eine grosse Bedeutung zu, weil immer mehr Menschen unter psy-chosozialen Krankheiten leiden und arbeitsunfähig werden, und deshalb um Versicherungsleistungen ersuchen müssen.

Verantwortungen wahrnehmen
Die Fachleute der IV gestehen offen zu, dass die schwierigsten und komplexesten Unterstützungsfälle durch die Sozialhilfe getragen werden müssen. Die fünfte IV-Revision ab dem 1. Januar wird allgemein zu einer härteren Gangart bei der IV-Beurteilung führen, weshalb mehr Fälle der Sozialhilfe anheim fallen werden. Die grosse Hoffnung besteht darin, dass das vorzeitige Melderecht, die Auszahlung von IV-Leistungen teilweise bereits bei laufender Abklärung (heute erst nach abgeschlossener Abklärung), das Früherfassungsgespräch (Arzt und IV), die Frühinterventionsmassnahmen und insbesondere die Verhandlung mit dem Arbeitgeber zu einer für den betroffenen Arbeitnehmer, den Arbeitgeber, die Versicherung und die Sozialhilfe gewinnenden Situation führen wird. Die fünfte IV-Revision ist mit verschiedenen Anreizen für die Arbeitgeber ausgestattet, um Mitarbeiter trotz Invalidität im Betrieb weiter zu beschäftigen.

 

Zusammenarbeits-Letter Wiggertal AargauLuzern
wird unterzeichnet

Unter der Federführung des Regionalverbandes zofingenregio wurde ein Letter of Intent, das heisst eine Zusammenarbeitsvereinbarung, für das Wiggertal AargauLuzern geschaffen. Es geht darum, in der Region koordiniert zusammenzuarbeiten und regionale, respektive interkantonale Entwicklungsgrundlagen zu beachten. Der Gemeinderat Aarburg beteiligt sich an der Absichtserklärung der Gemeinden im Wiggertal und der Kan-tone Aargau und Luzern.

 

Stadtpolizei unterstützt Veranstalter

Der Gemeinderat hat mit OK-Mitgliedern von NCA und Pontonierfahrverein ein Gespräch zur künftigen Vermeidung von Gewalt-Aktionen geführt. Im vergangenen Sommer war es beim Strandfest zu einer Schlägerei mit Verletzten gekommen. Obschon die gewieften Fest-Veranstalter Sicherheitsvorkehrungen treffen, sind sie der Auffassung, dass der Sicherheit, Ruhe und Ordnung inskünftig noch stärkere Beachtung geschenkt werden muss. Der Gemeinderat hat den Veranstaltern zugesichert, sie bei dieser Aufgabe durch die dannzumal vierköpfige Stadtpolizei zu unterstützen. Was in jedem Fall bei einem nächsten Vorfall besser getan werden muss, ist von Beginn weg konsequenter eingreifen und gewaltbereite Personen unverzüglich vom Festgelände führen. Präventiv gilt, dass nach Festschluss konsequent kein Alkohol mehr konsumiert werden kann.

 

Parkverbot Schulareal Paradiesli

Der Gemeinderat erlässt bei der Einfahrt zur Schulanlage Paradiesli ein Parkverbot, gültig Montag bis Freitag von 07 bis 18 Uhr. Das heisst, während der Schulzeit ist das Parkieren auf dem Schulareal verboten. Es stehen genügend Parkplätze neben der MZA zur Verfügung. Abends und an Wochenenden ist das Parkieren demnach gestattet und kommt Vereinen und Veranstaltern entgegen. Das Bedürfnis der Lehrkräfte, notwendigen Güterumschlag direkt vor Ort abzuwickeln, kann damit ebenfalls erfüllt werden.

 

Ein Parkfeld für die Polizei

Ein Parkfeld der Blauen Zone beim Rathaus respektive beim Durchgang zum Winkel-Innenhof wird zugunsten der Polizei aufgehoben. Die Polizei muss ungehindert vom Posten zu- und wegfahren können. War der äusserste Parkplatz jeweils besetzt, wurde die schnelle Wegfahrt behindert.

 

Paradiesli mit „ie“

Paradiesli schreibt man verbindlich mit „ie“. Dies gibt der Gemeinderat Aarburg öffentlich bekannt, weil „Paradisli“ (sogar beim neuen Tunnelportal) und - nach dem verheissungsvolleren „Paradies“ - mit „ie“ geschrieben wird. Mit der amtlichen Vermessung wurde die Nomenklatur bereinigt. Der Gemeinderat hatte unter kompetenter Vorprüfung durch die Herren Dr. Manfred Frey, Ulrich Heiniger und Hans Ruesch seine Vorschläge dem Kantonalen Vermessungsamt eingereicht, welches die Schreibweisen von (historischen) Flurnamen grösstenteils übernommen, beziehungsweise festgelegt hat.

 

Änderung Urnenöffnungszeit

Ab 2008 wird die jeweils einstündige Urnenöffnungszeit samstags und sonntags mit Beginn 09 Uhr vorverlegt auf 08.30 Uhr (bis 09.30 Uhr). Das Wahlbüro gewinnt damit eine halbe Stunde zur Ermittlung der Wahl- und Abstimmungsresultate. Der weitaus grösste Teil der Stimmabgaben erfolgt brieflich sowie vorzeitig mit dem Einwurf in den Gemeinde-Briefkasten beim Rathaus-Eingang „Giessengässchen“. Stimmenden, die am Sonntag die Urne benützen wollen, darf die um eine halbe Stunde früher schliessende Öffnungs-zeit zugemutet werden.

 

Hornbach-Verzicht positiv aufgenommen

Die kritische Haltung des Gemeinderates Aarburg gegenüber der Ansiedlung eines Hornbach-Fachmarktes auf dem ehemaligen Weberei-Areal, mit dem darauffolgenden Baugesuchs-Verzicht der Firma Hornbach, wird laut einzelnen Rückmeldungen an den Gemeinderat begrüsst. Der Gemeinderat hatte die Unwägbarkeit für Hornbach in der Ver-kehrsproblematik geortet und konnte eine behördliche Unterstützung nicht anbieten.

 

Preisanpassung bei SBB-Tageskarten

Die SBB haben den jährlichen Abonnementspreis auf 2008 von bisher 8 500 Franken auf 9 775 Franken erhöht. Die Gemeinde verfügt über zwei Abonnemente. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, den Preis für die einzelnen Tageskarten ab 1. Januar 2008 auf 35 Franken pro Karte anzupassen (bisher 33 Franken). Wer sich eine Reise-Tageskarte mit der SBB bereits für 2008 sichern möchte, kann dies am Schalter der Einwohnerdienste tun.

 

Weiterbildungsprogramm 2007 abgeschlossen

Das Betriebs- und Verwaltungspersonal hatte auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, sich an drei Veranstaltungen weiterzubilden. Auf besonderes Interesse stiess der Business-Knigge-Kurs. „Effizient telefonieren“ sowie „Umgang mit Stress“ waren weitere Weiterbildungsangebote, zu denen sich die ganze Belegschaft, auch zum regelmässigen Gedankenaustausch, getroffen hat.

 

Weihnachtsmarkt am 24.11.2007 - „Aarburg leuchtet“

Das OK Weihnachtsmarkt hat sich für dieses Jahr einiges einfallen lassen. Der Weihnachtsmarkt im verkehrsberuhigten Städtli Aarburg wird besonders attraktiv und soll über Aarburg hinaus strahlen. Unter dem Leitmotiv „Aarburg leuchtet“ wird ein festliches Programm mit einigen Highlights auf die Adventszeit einstimmen. Um das Leuchten wirken zu lassen, wird der Markt in den Abend hinein verlängert und dauert neu von 10 – 20 Uhr. Ein vielfältiges Angebot an rund 70 Ständen erwartet die BesucherInnen.

Musik, Geschichten und Licht stehen auf dem Rahmenprogramm rund um das Marktgeschehen. Die Matinee mit Geschichten von Elke Heidenreich, gelesen von Ciccia Woodtli, eröffnet um 11 Uhr das kulturelle Programm. Später lesen Kinder ihre eigenen Geschichten. Als leuchtende Attraktion werden viele kleine Lichter zum Eindunkeln auf der Aare schwimmen. Auch ein Glasbläser wird sein Feuer entfachen. Ein Weihnachtscafé im gemütlichen Holzhaus lädt zum Verweilen ein.

Als Höhepunkt findet nach 18 Uhr das Konzert mit den Go Spirits, Gospel & Spirituals, statt, die mit Leidenschaft und Seele ihr Publikum berühren. Mit der unvergleichlichen schwarzen Soulstimme der Leadsängerin Sandra Rippstein, begleitet von Lukas Muralt, Priska Lüdi sowie Martin Zangerl (Orgel & Piano), Pat Enz (Gitarren), Daniel Brand (Bass) und Andi Jörin (Schlagzeug) wird das Gospel-Konzert mit hohem musikalischem Ausdruck zum unvergesslichen Erlebnis.

Es soll ein Markt sein, der alle Sinne anspricht und in der schönen vorweihnachtlichen Zeit Emotionen weckt. Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Umgebung sind herzlich willkommen, wenn Aarburg leuchtet.

 

Tausend-Stimmen-Portal nimmt Gestalt an

Nachdem zu Beginn des Tunnelfestes die Kreiselkunst von Werner Nydegger enthüllt wurde, nimmt ein weiteres Kunstobjekt an der Bahnhofstrasse Gestalt an - das Tausend-Stimmen-Portal von Künstler Yves Mettler, das zusammen mit dem welschen Bauingenieur Philipe Gloor realisiert wird. Die Betonelemente sind auf dem OKUA-Festungsportal Süd gesetzt. Am nächsten Montag werden die Holz-Strukturen von René Hagmann aufgerichtet.

 

Sportstars 2007

Wer kennt Aarburger Sportstars, die in diesem Jahr mit grossartigen Leistungen aufgewartet haben? Noch ist es nicht zu spät, Kandidatinnen und Kandidaten für den „Sportstar 2007 Region Zofingen“ zu nominieren. Die Frist zur Einreichung der Vorschläge läuft am Freitag, 16.11.2007 ab. Die Zentralen Dienste der Gemeindeverwaltung nehmen Ihre Vorschläge gerne entgegen (zentraledienste@aarburg.ch). Die Aarburger Sportver-eine wurden brieflich zur Meldung von einheimischen Stars angeschrieben. Aarburg wird sich zum zweiten Mal an der Regionalen Sport-Gala beteiligen. Der Gala-Abend findet am Freitag, 14. März 2008 in Zofingen statt.

Die 7fache „Vordemwaldner“ Trial-Weltmeisterin und Sportstar 2006,
die neu ihren Wohnsitz in Aarburg hat, ist wieder topgesetzt.

 

Baubewilligungen

Es wurden folgende Bewilligungen erteilt an: Jürg Knecht für Erweiterung Abstellplatz an der Bernstrasse 28, Aras GmbH für Umnutzung Lagerraum in Verkaufsgeschäft an der Bahnhofstrasse 61, Thomas Hürzeler für Überdachung Sitzplatz an der Frohburgstrasse 35, Ruth Suter für Überdachung mit Windschutzwand am Juraweg 23, Markus und Verena Wagner für Anbau Wohnraumerweiterung und Terrasse an der Brodheiteristrasse 24, Robert Von Arx für Umbau bestehendes Wohnhaus mit Anbau Treppe und Laubengang, Erstellung Carport, am Galligässchen 10, Robert Brehm für Ersatz Fenster durch Balkontüre und Balkon über Eingang am Färbeweg 4, Ulrich Hardt für Anbau Autoabstellplatz mit Vordach an der Weidstrasse 16, Franke Immobilien AG für Erstellung Ball-fangzaun an der Bifangstrasse 42-46, StWEG Zimmerlistrasse 9 für Erweiterung und Verglasung bestehender Balkone, Staat Aargau für das Projekt Kunst im öffentlichen Raum an der Bahnhofstrasse, Vimasi GmbH für Dachausbau und Einbau 4 Lukarnen am Damm 6, Franke Schweiz AG für Anbau Büro- und Produktionsgebäude Franke Kaffee-maschinen AG an der Frankestrasse 9, Cabral und Alves Ribeiro für Doppelgarage mit Vorplatz am Säliring 23, Urs Richener für Aussentreppe mit Kellertüre an der Olt-nerstrasse 147, Radmila Nikolic Ersatz Werbetafel infolge Namensänderung des Rest. Herbie’s in Ammaro an der Dürrbergstrasse 4.

 

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