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Leitbild Aarburg

14 Leitsätze sowie Ziele und Massnahmen führen das Städtli in die Zukunft. Das Aarburger Leitbild ist ein Gemeinschaftswerk von Bevölkerung, Behörden, Industrie, Gewerbe sowie Vereinen und Verbänden. WIR steht am Anfang jedes Leitsatzes.

Das Aarburger Leitbild, das Auskunft über die längerfristige Zielsetzung der Gemeinde gibt, erscheint einfach: Titelblatt, Vorwort, die Absichten in den jeweiligen Themen-Bereichen sowie ein Schlusswort bilden das 12seitige Büchlein, das die Aarburger Verwaltung für Interessierte herausgibt.

2003 mit Studenten begonnen
Der Gemeinderat hatte sich mit dem Legislaturprogramm 2002/2005 zum Ziel gesetzt, ein Leitbild für die Gemeinde zu erstellen. Gleichzeitig bestand der Wunsch, das Ortsbild im Hinblick auf die Entwicklung der Gemeinde und der brach liegenden Flächen gründlich zu untersuchen. Diese Anliegen wurden der Fachhochschule Nordwestschweiz im Sommer 2003 unterbreitet, worauf sich eine Studentengruppe des Studiengangs Bauprozessmanagement und eine vom Gemeinderat eingesetzte 7köpfige Projektgruppe eingehend mit der Gemeindeentwicklung von Aarburg befasste.

OKUA als Ausgangslage
Dass die Studierenden und die Projektgruppe bei der Untersuchung des IST-Zustandes nicht um das Verkehrsproblem Aarburgs herumkommen würden, war klar. Die damals weit vorangeschrittene Planung der Ortskernumfahrung OKUA versprach jedoch baldige Abhilfe, und zwar nicht nur punkto Lösung des Verkehrsproblems.

Das hohe Verkehrsaufkommen erschwert seit Jahrzehnten die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde Aarburg massiv. Aarburg wurde in der Region zum Inbegriff für Verkehr, Stau und Abgase. Die Lebensqualität und die Qualität der Umwelt verschlechterte sich spürbar, so dass die Attraktivität als Wohn- und Lebensraum teilweise stark beeinträchtigt wurde. Hinzu kam im konjunkturellen Hoch der 60er Jahre der verstärkte Bau preiswerter Wohnungen, insbesondere im Norden Aar-burgs. Finanzkräftige Steuerzahler wanderten ab. Die Steuereinnahmen verminderten sich, die Finanzkraft der Gemeinde sank.

Mit der Eröffnung der OKUA im Jahre 2007 geht diese Epoche zu Ende.

Aarburg nutzt die Gunst der Stunde
Die Gemeinde erhält mit der OKUA eine markante Verbesserung der Rahmenbedingungen. Diese soll als Chance für eine zukunftsorientierte Entwicklung der Gemeinde Aarburg wahrgenommen werden, im Einklang mit der ganzen Region. Der Baubeginn der OKUA im Herbst 2004 hat zu einer Aufbruchstimmung im Städtli Aarburg geführt. Die Gemeindeversammlung hat in dieser Phase grünes Licht für die Realisierung eines Stadtparkes und für eine Steuerfusssenkung gegeben - untrügliche Zeichen, dass auch der Souverän an eine Kehrtwende glaubt, obschon jedermann bewusst sein dürfte, dass ein steiniger Weg bis zur Konsolidierung einer prosperierenden, umweltschonenden und sozial ausgewogenen Entwicklung der Gemeinde bevorsteht.

Orientierungshilfe für die nächsten 10 Jahre
Das Leitbild übernimmt die Aufbruchstimmung im Städtli Aarburg. Die Leitsätze, Ziele und Massnahmen sind realistisch und ausgewogen festgeschrieben. An 14 Leitsätzen und Zielen werden sich Bevölkerung und Gemeinderat in den nächsten rund 10 Jahren orientieren.

Herausgeber des Leitbildes
Herausgeber ist der Gemeinderat respektive die Gemeindeverwaltung. Das vollständige Leitbild kann bei den Zentralen Dienste, zentraledienste@aarburg.ch oder Telefon 062/787 14 20 bestellt werden. Im Übrigen ist das Leitbild auf der Aarburger Homepage erhältlich. Download Leitbild hier. Die Broschüre liegt auch an den Schaltern im Rathaus Aarburg zum Bezug auf. Der Gemeinderat wird das Leitbild den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern an der Einwohner-Gemeindeversammlung vom 23. Juni 2006 vorstellen.

Was ist ein Leitbild?
Das Leitbild gilt als politisches Führungsinstrument. Es gibt eine Vorstellung davon, was man erreichen will bzw. was WIR erreichen wollen, und zeigt die gemeinsame Marschrichtung auf. Das Leitbild beinhaltet keine rechtliche, sondern eine moralische Verpflichtung. Die Kräfte werden auf eine gemeinsame Vision konzentriert. Die Ziele (und Massnahmen) werden ganzheitlich, über alle massgebenden Bereiche erfasst. Die Kommunikation zwischen Behörde und Bevölkerung wird erleichtert.

Dank an die Mitwirkenden
Der Gemeinderat dankt der Fachhochschule Aargau, Studiengang Bauprozessmanagement, den Mitwirkenden aus der Bevölkerung sowie insbesondere der Projektgruppe, namentlich a. Gemeinderat Hugo Zemp / Gemeindeammann Karl Grob (Vorsitz), Gemeinderätin Elisabeth Widmer, Lars Bolliger, Leiter Bau Planung Umwelt, Fritz Rudolf sel., Wirtschaftsvertreter, Béatrice Frey, IG Zentrum, Rainer Frösch, Regionalverband RVWS Zofingen und Rolf Fritschi, IG Aarburg.

 

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