14. 10. 2015

Die Umlegung Stampfibach startet am 19. Oktober 2015 / Budget 2016 Einwohnergemeinde / Budget 2016 Ortsbürgergemeinde / Geschwindigkeitsmessungen Zimmerlistrasse / Radarkontrollen



Die Umlegung Stampfibach startet am
19. Oktober 2015

Der Stampfibach wird neu ausserhalb der Grundwasserschutzzone S1 und S2 der Grundwasserfassung Paradiesli in den Brühlbach geführt. Mit der Massnahme soll einerseits das Grundwasser im Trinkwasserfassungsbereich „Paradiesli“ geschützt und andererseits der neue Bachabschnitt renaturiert und ökologisch aufgewertet werden.
Beim Stampfibach handelt es sich um einen künstlich geschaffenen Bewässerungs- und Tränkekanal, welcher früher zur Bewässerung von angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen benutzt wurde. Der Stampfibach entspringt dem Tychkanal im Bereich des Perry-Centers in Aarburg. Die abzuleitende Wassermenge ist genau definiert und wird mit einem Schieber reguliert.

Umlegung Stampfibach im Zuge der Überbauung Falkenhof
Etwa im mittleren Bachabschnitt verläuft der bestehende Stampfibach durch die Grundwasserschutzzone S3 und S2 (engere Schutzzone) direkt an der Trinkwasserfassung Paradiesli in der Grundwasserschutzzone S1 (Fassungsbereich) vorbei. Ab der Trinkwasserfassung bis zur Einleitung in die Aare ist der Stampfibach grösstenteils eingedolt. Gemäss Schutzzonenreglement für die Grundwasserfassung Paradiesli vom 13. März 2012 sind eingedolte Bäche innerhalb des Grundwasserfassungsbereiches verboten und müssen ausserhalb dieses verlegt werden. Die Verlegung des Stampfibaches soll im Zuge der Überbauung Falkenhof erfolgen. Die bereits weit fortgeschrittenen Bauarbeiten erlauben nun die Stampfibachumlegung.

Massnahme zum Schutz des kostbaren Grundwassers
Die neue Linienführung des Stampfibaches ist ab der Querung Stampfibachstrasse weiter in Richtung Westen, parallel und ausserhalb der südlichen Schutzzonengrenze S2, bis in den bestehenden Brühlbach an der Paradieslistrasse festgelegt. Mit der Verlegung des Stampfibaches ausserhalb der Grundwasserschutzzonen S1 und S2 wird das kostbare Grundwasser im Trinkwasserfassungsbereich „Paradiesli“ gegen mögliche Verunreinigungen geschützt. Im Zuge der Überbauung Falkenhof wird der Bach in die Umgebungsgestaltung einbezogen und ökologisch aufgewertet. Die Planungen wurden in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Fachstellen, der Bauherrschaft der Überbauung Falkenhof und der Gemeinde Aarburg ausgearbeitet. Die Ausgestaltung der Sohle und der Uferbereiche soll vorwiegend Kleinlebewesen und der Entwicklung einer artenreichen Fauna dienlich sein. Weiter wird auch die Zugänglichkeit für den Unterhalt über den bestehenden Mergelweg sichergestellt.
 

Am Montag, 19. Oktober 2015 wird die beauftragte Zambonati AG, mit den Bauarbeiten beginnen. Die Bauarbeiten werden etappenweise ausgeführt. Im Zuge der Überbauung Falkenhof wurde der Humusabtrag grösstenteils erledigt. Nach den Vorbereitungsarbeiten wird das Gerinne ausgehoben und mit einer Lehmschicht abgedichtet. Damit wird sichergestellt, dass durch den Bach das Grundwasser nicht verunreinigt wird. Danach werden in bestimmten Abständen Schwellen zur Höhenüberwindung eingebaut. Die Bachsohle und die beiden Ufer werden mit geeigneten Blocksteinen und Kiesmaterial stabilisiert und natürlich gestaltet. Die Ufer werden zusätzlich mit Magerwiese gesät und einheimischem standortgerechtem Laubgehölz bestockt. Mit der Renaturierung wird eine ökologische Aufwertung für die Umgebung geschaffen. Die gesamten Bauarbeiten werden im Trockenen ausgeführt. Erst nach Abschluss der Bauarbeiten wird das Gewässer in den neuen Bachlauf umgeleitet. Das alte Gerinne wird für die landwirtschaftliche Nutzung mit geeignetem Material verfüllt.

Leichte Behinderungen im Baustellenbereich sind möglich
Das Bauvorhaben grenzt an den bestehenden Mergelweg, welcher aufgrund der engen Platzverhältnisse durch die Unternehmung teilweise beansprucht werden muss. Der Durchgang für die Fussgänger und Schulkinder ist jedoch gewährleistet. Im Baustellenbereich ist generell Vorsicht geboten. Die Baustellensignalisation ist entsprechend zu beachten. Da es sich um eine Baustelle ausserhalb der Verkehrsflächen handelt, ist nur mit leichten Behinderungen zu rechnen. Gemeinde, Bauleitung und Unternehmung sind bestrebt, die Behinderungen so gering wie möglich zu halten und einen termingerechten Bauabschluss zu erreichen. Die Umlegung dauert bis ca. Ende Jahr, anfangs 2016 soll auch die Renaturierung abgeschlossen sein.



Budget 2016 Einwohnergemeinde

Das Budget 2016 der Einwohnergemeinde weist mit einem unveränderten Steuerfuss von 124 % einen Aufwandüberschuss von 141 900 Franken auf.
Der betriebliche Aufwand beträgt 28.3 Mio. Franken und ist gegenüber dem Budget 2015 um 1.19 Mio. Franken tiefer budgetiert. Auch der betriebliche Ertrag sinkt gegenüber dem Budget 2015. Die Selbstfinanzierung beträgt rund 1.7 Mio. Franken. Die Nettoinvestitionen von rund 2.9 Mio. Franken können somit zu 61 % aus der Erfolgsrechnung finanziert werden. Der Finanzierungsfehlbetrag beträgt 1.1 Mio. Franken.

Das Budget 2016 kann auf >> hier heruntergeladen werden.

 

 

Budget 2016 Ortsbürgergemeinde

Das Budget der Ortsbürgerverwaltung schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 3'700 ab, welcher dem Eigenkapital entnommen wird. Das Budget der Forstwirtschaft schliesst mit einem Aufwandüberschuss von CHF 91‘400 ab, welcher der Forstreserve entnommen wird. Die Forstreserve beträgt somit per 31.12.2016 voraussichtlich CHF 411‘100.



Geschwindigkeitsmessungen Zimmerlistrasse

Von Anfang August bis Mitte September wurde in der 30er Zone an der Zimmerlistrasse die Geschwindigkeiten Richtung Bahnhof gemessen.
Die Datenanalyse ergab, dass die Geschwindigkeit auf der Zimmerlistrasse (30er-Zone, kein Trottoir, vielbegangener Schulweg) sehr gut eingehalten wird. So hielten rund 90 % der Lenker die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h ein, davon fuhren 34 % sogar unter 20 km/h. Die Ausreisser (1.7 % fuhren 40 bis 50 km/h und 2.7 % über 50 km/h) wurden vor allem in den Nachstunden von 01.00 bis 07.00 Uhr aufgezeichnet.
Die Gemeinde sieht an der Zimmerlistrasse aufgrund der erfreulichen Messergebnisse vorläufig keinen Handlungsbedarf.


 

Radarkontrollen

Die Regionalpolizei Zofingen hat auf diversen Strassenzügen während jeweils einigen Stunden Radarkontrollen durchgeführt:

Strasse Anzahl erteilte Bussen       
Höchstgeschwindigkeit
Alte Zofingerstrasse    5 42 km/h (30er Zone)
Bahnhofstrasse 23 63 km/h
Bornstrasse 5 43 km/h (30er Zone)
Oltnerstrasse 25 41 km/h (30er Zone)
 
 
 
 
 

 
 





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