12. 11. 2014

Siedlungsorientierte Gestaltung der Zimmerlistrasse / Langsamverkehrsnetz-Kredit kommt in light-Version nochmals an die GV / Personelles / Baubewilligungen



Siedlungsorientierte Gestaltung der Zimmerlistrasse

Im Zuge des Wohnbauprojektes beidseits der Zimmerlistrasse wurde der Strassenabschnitt zwischen der Domotec AG und dem Tych saniert und neu gestaltet. Dies erfolgte auf der Basis des Gestaltungsplans „Zimmerli – Domotec“. Die Kosten wurden zwischen den Investoren und der Gemeinde verteilt.

Das Hauptaugenmerk liegt auf einer siedlungsorientierten Gestaltung, welche den Fussgänger und Velofahrer (Langsamverkehr) ins Zentrum rückt und den motorisierten Verkehr verlangsamen soll. Mit den ausgebildeten Gefällsverhältnissen und Markierungen sowie begrünten Einengungen als „Portale“ wird der Strassenraum entsprechend spürbar gemacht.





Querbeziehungen für Fussgänger sichergestellt
Verbindungen nicht nur in Längsrichtung der Strasse, sondern auch in den Querbeziehungen zwischen den Quartieren, also die Zimmerlistrasse querend, sind gewährleitstet. In naher Zukunft führen die Wege von der Lindengutstrasse durch das neue Zimmerli-Quartier und mittels leichter Fussgängerbrücke über den renaturierten Dorfbach und durch das auch bald realisierte Quartier im „Webi-Areal“. Dieser Weg wird öffentlich sein und allen Anwohnern und Spaziergängern sowohl als Verbindung wie auch als Flanierzone dienen.

Provisorische Gestaltung und definitive Beleuchtung auf den Winter hin
Die Zimmerlistrasse ist Teil der Zone Tempo 30 in Aarburg Süd. Zusätzlich wir dieser Strassenabschnitt gestaltet. Am augenfälligsten zeigt sich die siedlungsorientierte Ausrichtung in den ausgeprägten, das Tempo verlangsamenden Längsgefällen und in der Bodenstruktur (beige-farbige Markierung). Letztere wird in den nächsten Tagen in reduzierter Ausprägung provisorisch aufgebracht, damit bereits von Beginn an das definitive Verkehrsregime sichtbar wird. Auch die neue LED-Beleuchtung wird rechtzeitig auf die Winterzeit hin montiert werden. Im Sommer nächsten Jahres, nach dem Einbau des Deckbelags, wird dann die definitive, neue Struktur aufgebracht und der Strassenabschnitt in seinem endgültigen Aussehen den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern übergeben.






Langsamverkehrsnetz-Kredit kommt in light-Version
nochmals an die Gemeindeversammlung


Der Gemeinderat hat nach Ablehnung der Kreditvorlage für ein attraktives Langsamverkehrsnetz in Aarburg Nord an der Sommer-Gemeindeversammlung seine Hausaufgaben erledigt und legt ein abgespecktes Projekt der November-Gmeind vor. Das grundsätzliche Festhalten an der Vorlage begründet Ressortleiter Rolf Walser mit dem Sicherheitsaspekt für den Langsamverkehr im Allgemeinen und für die Schüler im Besonderen.

Der Ausbau des Langsamverkehrsweges vom Städtchen Richtung Olten ist Teil der Gesamtplanung Aarburg Nord. Ein Ausbau der Oltnerstrasse für den motorisierten Verkehr sowie den ÖV, wie er mit dem Kanton bereits angestossen wurde (Betriebs- und Gestaltungskonzept), ist nur möglich, wenn der Langsamverkehr von der gefährlichen und stark belasteten Kantonsstrasse weggenommen und auf eine Parallelachse über die Quartierstrassen geführt werden kann.





Oltnerstrasse mit 28‘000 Fahrzeugen pro Tag

Das Projekt Langsamverkehrsnetz an und für sich wurde an der Gemeindeversammlung im Sommer nicht grundsätzlich in Frage gestellt, jedoch wurden die Kosten für den Ausbau eines bestehenden Wegnetzes als zu hoch erachtet, nicht zuletzt auch wegen den zusätzlichen Aufwertungsmassnahmen.

Jedoch scheint allen klar zu sein, dass die Oltnerstrasse als Veloroute und Fussweg selbst kurzfristig keine Alternative sein kann. Der Velofahrer wird auf der Busfahrbahn gejagt und der Fussgänger hat unmittelbar am Fahrbahnrand gerade mal ein Trottoir von zwei Meter Breite zur Verfügung.


Schulweg in die „Höhe“ als Schwerpunkt
Alle Schüler vom nördlichen Gemeindeteil besuchen das Schulhaus „Höhe“ mit Kindergarten, welches umfassend saniert und erweitert wird. Bis im Frühling 2015 sind alle Bauarbeiten abgeschlossen und den Kleinen steht eine wunderschöne Anlage zur Verfügung.

Mit dem Konzept Aarburg Nord bzw. der Umsetzung des Ausbaus Langsamverkehrsnetz wird ein wesentlicher Teil auf dem Weg zu einem attraktiven Ortsteil und vor allem einem sicheren Schulweg beigesteuert.


Projekt nach wie vor im Agglomerationsprogramm
Der Idee einer durchlaufenden Achse gilt nach wie vor das Hauptaugenmerk. Dies ist auch zwingend notwendig, damit das Projekt weiterhin im Rahmen des Agglomerationsprogramms der ersten Generation laufen kann, wie Lars Bolliger, Leiter Bau Planung Umwelt, ausführt. Dadurch darf die Gemeinde mit einer Kostenbeteiligung des Bundes von 40 % rechnen.

Damit die stark reduzierten Kosten von neu 970‘000 Franken eingehalten werden können, werden die Eingriffe stark konzentriert und auf die notwendigen Ausbauten der zu schmalen Wegpartien beschränkt. Andererseits wird dem Sicherheitsaspekt grosse Bedeutung zugemessen und neben Markierungen und einer verbesserten Beleuchtung werden vor allem auch die Knoten umgebaut.

Rolf Walser ist überzeugt, dass mit der erarbeiteten „Light-Version“ die Anliegen der Bürger aufgenommen werden konnten, ohne jedoch den Hauptaspekt des Projekts, nämlich ein durchgehendes und sicheres Wegnetz für den Langsamverkehr und die Schüler zu schaffen, zu vernachlässigen. Der Gemeinderat ist sich sicher, dass die Stimmbürger dafür ge-wonnen werden können.






Personelles

Die Aarburger Gemeindeverwaltung bildet permanent 6 kaufmännische Lernende aus. Im Sommer 2015 beginnen Anya Hilfiker, Strengelbach und Lorik Murati, Murgenthal, ihre Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann.

Corinne Graf, Leiter-Stv. Soziale Dienste, verlässt die Einwohnergemeinde per 31.12.2014. Ihre Stelle wurde neu ausgeschrieben.

Max Hirsbrunner, Leiter Soziale Dienste, hat seine Anstellung nach bald 4-jähriger Tätigkeit per 31.01.2015 gekündigt. Seine Stelle wird zur Wiederbesetzung öffentlich ausgeschrieben.

Bukurije Haliti hat ihre Anstellung als Leiterin Finanzen/Geschäftsleiterin-Stv. per Ende Februar 2015 gekündigt. Wir danken ihr herzlich für ihren hervorragenden Einsatz, welche sie in den letzten 13 Jahren für die Gemeinde und die Verwaltung geleistet hat. Für die private wie berufliche Zukunft wünschen wir ihr bereits heute alles Gute und viel Erfolg! Die Stelle wird zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.


Nach einem ausführlichen Evaluationsverfahren hat der Gemeinderat als neuen Geschäftsleiter/Gemeindeschreiber der Gemeinde Aarburg Andreas Kalt, wohnhaft in Luzern, gewählt. Herr Kalt ist zuletzt als Projektleiter bei pro integral in Sursee erfolgreich tätig gewesen. Er hat einen Bachelor in Soziologie und einen Master in Geschichte. Aktuell absolviert er die Weiterbildung MAS in Nonprofit und Public Management. Der Stellenantritt von Andreas Kalt in Aarburg erfolgt am Montag,
5. Januar 2015. Der Gemeinderat und die Geschäftsleitung heissen den neuen Geschäftsleiter/Gemeindeschreiber bereits heute herzlich willkommen.









Baubewilligungen

An Pontonierfahrverein Aarburg für Einzel- und Sektionswettfahren vom
6. / 7. Juni 2015 an der Aare und am Aareufer zwischen Autobahnbrücke und Woog Aarburg; an Bethge AG für Rückbau AGV Nr. 776 an der Brodheiteristrasse; an Einwohnergemeinde Aarburg für Rückbau Kindergartenpavillon Pfrundmätteli an der Alten Zofingerstrasse 48; an ARGE Apfelbaum für Rückbau AGV-Nr. 15 und Neubau 2 Mehrfamilienhäuser am Oberfeldweg 10 und 12; an Gabriele Mirarchi für Anbau Wintergarten und Erweiterung Gartenhaus an der Brodheiteristrasse 44 und an Sonja Furginé-Steffen für Anbau Wohnraum an der Brodheiteristrasse 16.





Gemeinde Aarburg
Rathaus, Städtchen 37
CH-4663 Aarburg

Telefon 062 787 14 20
Fax 062 787 14 10
E-mail: info@aarburg.ch