18. 06. 2014

Gemeinderat wehrt sich gegen den vom Kanton erzwungenen vorzeitigen Bezug der umstrittenen Asylunterkunft in Aarburg



Gemeinderat wehrt sich gegen den vom Kanton erzwungenen vorzeitigen Bezug der umstrittenen Asylunterkunft in Aarburg

Beschwerde gegen die superprovisorische Verfügung des kantonalen Departements Bau, Verkehr und Umwelt eingereicht

Der Gemeinderat Aarburg hat beim Verwaltungsgericht Aargau Beschwerde gegen die superprovisorische Verfügung des kantonalen Departements Bau, Verkehr und Umwelt zum sofortigen Bezug der Asylunterkunft Lindengutstrasse Beschwerde eingereicht. Verlangt wird insbesondere, dass dem Entscheid die aufschiebende Wirkung entzogen wird. Damit will die Gemeinde sicherstellen, dass mit der vorzeitigen Unterbringung von bis zu neunzig Asylsuchenden keine vollendeten Tatsachen geschaffen werden.

Der Gemeinderat von Aarburg hat diesen Entscheid unter der Leitung von Gemeindeammann Hans-Ulrich Schär getroffen. Er wird unter anderem damit begründet, dass mit der Einquartierung von Asylsuchenden vor dem endgültigen Entscheid ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entsteht. Dies könnte gemäss der Beschwerde dazu führen, dass die Einwohnergemeinde Aarburg die nachträgliche Räumung der beiden vom Kanton angemieteten Liegenschaften verfügen und durchsetzen müsste.

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