11. 12. 2013

Kommisssionen und Nebenämter 2014-2017 nun auch bestellt / Kaminfegerkonzession / Neue Steuerkommissärin ab 1. Januar 2014 / Jugendarbeit / Weihnachtsbaumverkauf / Baubewilligungen




Kommissionen und Nebenämter 2014-2017
nun auch bestellt


Auch für die Amtsperiode 2014-2017 ist eine schlanke Organisation gefragt

Nach der kürzlich stattgefundenen Ressortverteilung hat der Gemeinderat nun auch die Wahl der Kommissionen, Abgeordneten und Delegierten sowie der Nebenämter auf die Amtsperiode 2014-2017 vorgenommen. Die Gemeindeorganisation wurde bereits für die auslaufende Amtsperiode schlanker gestaltet. Für die kommende Amtsperiode waren weder Gremien abzubestellen noch neue Gremien zu wählen. Die detaillierten Angaben zur Gemeindeorganisation für die kommenden 4 Jahre (Behördenverzeichnis) können ab Januar 2014 auf der Aarburger Webseite www.aarburg.ch unter der Rubrik POLITIK/Behördenverzeichnis entnommen werden.

Bei den Wahlen wurde darauf geachtet, dass ein Gremium dem Gemeinderat fachliche Aufgaben abnehmen resp. vorbereiten kann. Soweit es nicht eine Kommission benötigt, wird die Aufgabenerledigung bei der Organisation Verwaltung/Gemeinderat oder bei einem Organisationskomitee (OK) belassen. Alles andere bindet unnötig Ressourcen. Besonders wichtig ist, zuerst zu prüfen, welche Aufgaben in der neuen Legislatur an Bedeutung gewinnen/verlieren. Dementsprechend muss die "Unterstützung" evaluiert werden. Falsch wäre sicherlich, die bestehenden Kommissionen einfach "fortzuschreiben". Nicht „Strukturerhaltung“, sondern aufgabenorientierter Einsatz ist gefragt. Wo nötig sollen in diesem Sinne stets wieder wirkungsvolle Anpassungen erfolgen. Erfahrungsgemäss ist es leichter, kompetente Personen zur Mitarbeit bei spezifischen Lösungen zu finden, als wenn man Personen für eine 4jährige Amtsdauer verpflichten muss. Speziell die Stadtaufwertung bzw. Stadtaufwertungsprozess (Gemeindeentwicklung) stellt ein Dach über zahlreiche Aufgaben dar, insbesondere im Bau-, Verkehrs- und Planungswesen und auch im Sozialbereich. Für die Erarbeitung von Detaillösungen werden deshalb eben genau in diesem Bereich bedarfsorientiert themenspezifische Arbeitsgruppen bevorzugt.





Kaminfegerkonzession

Gemäss der Aarg. Brandschutzgesetzgebung (BSG/BSV) und der Eidg. Luftreinhalteverordnung (LRV) ist für die Amtsperiode 2014-2017 der Kaminfeger mit verschiedenen weiteren Funktionen wiederzuwählen. Die letzte öffentliche Ausschreibung für die Kaminfegerarbeiten fand im Hinblick auf die Wahl für die Amtsperiode 2002/2005 statt. Auf eine erneute Ausschreibung wurde in der Folge stets verzichtet, was möglich ist, wenn der Gemeinderat mit dem bisherigen Konzessionsinhaber zufrieden ist. Dies ist in Aarburg zweifelsohne der Fall. Der ortsansässige Betrieb Hochuli ist seit 1976 Inhaber der (früher vom AVA erteilten) Kaminfegerkonzession. Der in Aarburg wohnhafte Betriebsinhaber Stefan Hochuli war, wie schon dessen Vater/Vorgänger, zudem seit vielen Jahren stets auch Amtsträger in den Nachbargemeinden Rothrist und Murgenthal. Gemäss den Erfahrungen in den letzten Jahren bietet der Betrieb Hochuli in fachlicher und organisatorischer Hinsicht einen in jeder Beziehung voll zufriedenstellenden Kaminfegerdienst. Die Wahlvoraussetzungen sind erfüllt und die Konzession auf dem Gemeindegebiet Aarburg vom Gemeinderat für 2014-2017 an Stefan Hochuli erteilt. Für dieselbe Amtsperiode wurde Kaminfegermeister Stefan Hochuli zusätzlich als Baukontrolleur für Feuerungsanlagen, Feuerschauer (für die periodische Feuerschau) und als Feuerungskontrolleur/Rauchgaskontrolleur gewählt. Als Kaminfegertarif der Gemeinde Aarburg gilt jeweils der aktuellste "kantonale Höchsttarif für Kaminfegerarbeiten"





Neue Steuerkommissärin ab 1. Januar 2014

Ab 1. Januar 2014 ist Frau Sarah Arnold, dipl. Treuhandexpertin / MAS die zuständige Steuerkommissärin für die Gemeinde Aarburg. Frau Arnold verfügt über mehrjährige Erfahrung als Steuerkommissärin. Herrn Erwin Meier, bis 31.12.2013 interimistischer Steuerkommissär, dankt die Gemeinde Aarburg für die gute Zusammenarbeit in den letzten Monaten. 





Jugendarbeit Aarburg

Am 1. Oktober 2013 hat Petra Wigger ihre Arbeit aufgenommen. Die 40-jährige Sozialarbeiterin FH mit einem Master of Advanced Cultural/Gender Studies ist in einem 50% Pensum tätig. 20% arbeitet sie im Bereich Schulsozialarbeit, 30% im Bereich offene, mobile Jugendarbeit.

Im Bereich Jugendarbeit geht es in einem ersten Schritt darum, Kontakte zu Jugendlichen, Verantwortlichen von verschiedenen Gruppen und Institutionen herzustellen. Ist die Jugend-Struktur von Aarburg und Umgebung (teilweise) bekannt, geht es in einem zweiten Schritt darum, die vorhandenen Ressourcen in konkrete Projekte münden zu lassen.

Rückblick: Im Jahr 2011 wurde die Jugendarbeitsstelle – unter anderem aus Kapazitätsgründen – unbesetzt gelassen. Mit dem Projekt „Projet urbain“ (PU) wurde die 50%-Stelle in die Quartierarbeitsstelle umgewandelt. Der Gemeinderat versprach der Bevölkerung, im Vorfeld der Referendumsabstimmung zum PU, zu prüfen, ob zusätzlich eine Jugendarbeitsstelle geschaffen werden kann. Kein leeres Versprechen: Im Budget 2013 sind neu CHF 30‘000 als Posten „Jugendarbeitsstelle“ enthalten. Realistisch ergibt das nach Abzug der Betriebsmittel ca. eine 20% Anstellung.

Mit der Kündigung der bisherigen Schulsozialarbeiterin, Kim Luu, hat sich die Möglichkeit eröffnet, Frau Wigger als Projektarbeiterin für Schulsozial- und Jugendarbeit anzustellen. Diese herausfordernde, neuartige Stelle in einem spannenden Bereich bietet Frau Wigger viel Gestaltungsspielraum. Die Jugend und die Bevölkerung von Aarburg darf gespannt sein, was die Zukunft an einzelnen Projekten bringt.




Weihnachtsbaumverkauf

Die Ortsbürger bieten auch dieses Jahr wieder einen Weihnachtsbaumverkauf an. Dieser findet am Samstag, 21.12.2013, 13 - 15 Uhr, hinter dem Friedhof Tiefelach statt. Besorgen Sie sich einen besonders schönen Weihnachtsbaum aus den Aarburger Waldungen.







Baubewilligungen

An Carmelo Quaino für Neubau Sitzplatzüberdachung an der Brodheiteristrasse 61; an Khan Nguyen und Tien Chau Nguyen für Umbau Autounterstand an der Grossmannallee 8, an René und Helene Hagmann-Suppiger für Sanierung Fensterfront mit neuem Vordach an der Kirchgasse 9, an Carmelo Mangiola und Elisa Pastore Mangiola für Umbau Einfamilienhaus an der Oltnerstrasse 30, an Francisco Da Fonseca für Neubau Wärmepumpe an der Frohburgstrasse 36; an Mathias und Astrid Baumann-Weber für Umbau Einfamilienhaus am Friedauweg 16; an Rotubau AG für Neubau 2 Einfamilienhäuser am Kornweg 3a und 3b; an Nikolla Memaj für Umbau Wohnhaus am Meisenweg 4.



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