08. 03. 2013

Letzte Erschliessungsetappe „Paradiesli – Falkenhof“ / 3. Paket der Arbeiten „Höhe“ vergeben / Zusätzlicher Beitrag an Spitex / Vormundschaftsdossiers / HRM 2 / Neue Informatiklösungen auf 01.01.2014 / Theater vom Richtplatz / Unentgeltliche Rechtsauskunft / Baubewilligungen



Grünes Licht für letzte Erschliessungsetappe
„Paradiesli – Falkenhof“

Private Arealüberbauung löst die Erschliessung des Teilstücks Spange Falkenhof – Stampfibachstrasse Teil Süd aus

Der Erschliessungsplan Paradiesli - Falkenhof wird in Etappen umgesetzt. Die erste Etappe, Alte Zofingerstrasse in den Abschnitten Galligässli bis Bornstrasse (Querung OKUA) und Bornstrasse bis Einmündung Bornfeld erfolgte zwischen Oktober 2006 und Februar 2007 im Rahmen der Ausbauarbeiten OKUA. Die 2. Etappe, Ausbau Alte Zofingerstrasse Süd und Neubau Stampfibachstrasse 1. Teil (Nord), wurde durch ein privates Bauvorhaben entlang der Alten Zofingerstrasse und gegen Süden zum Stampfibach hin ausgelöst. Der Grundeigentümer und Bauherr wurde gemäss Erschliessungsreglement beitragspflichtig. Die Realisierung erfolgte zwischen Sommer 2008 und Herbst 2009. Die 3. Etappe mit Verlängerung Bornstrasse und Spange Hofmatt diente der Erschliessung des Baulandes östlich (Bornfeld 2. Etappe) und westlich des OKUA-Trassees sowie der Anbindung an die Hofmattstrasse. Die Ausführung erfolgte im Jahr 2012. Mit den Grundeigentümern wurde ein Beitragsplan mit Erschliessungsvereinbarung abgeschlossen. Aktuell steht die letzte Etappe des Erschliessungsplans Paradiesli - Falkenhof an. Es handelt sich um den Bau des Abschnitts Spange Falkenhof – Stampfibachstrasse Teil Süd. Ausgelöst wird diese Planung durch eine private Arealüberbauung der Parzellen Nr. 2248, 2249, 2250 und 2251 westlich des Alterszentrums Falkenhof.

Die Stampfibachstrasse Teil Süd soll mit einer Breite von 5.50 bzw. zum Teil 6.00 Meter und einem Gehweg von 2.00 Meter Breite ausgeführt werden. Die Strasse wird durch drei Kandelaber beleuchtet werden. Die Strasse wird in die bestehende Sammelleitung entwässert. Die Wasserversorgung wird über die bestehende Leitung Frohburgstrasse / Stampfibachstrasse gewährleistet. Die Hausanschlüsse hingegen müssen für Kanalisation und Wasser erstellt werden. Je nach benötigter Leistung der Arealüberbauung kann die Elektrozuleitung ab KVK „Stampfibach“ abgenommen werden, oder aber es muss ein neuer, zusätzlicher KVK erstellt werden.



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Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 638 700 Franken. Sie beinhalten den theoretischen Landerwerb, die Baukosten für Strasse und Strassenentwässerung, die Beleuchtung sowie Honorare und Nebenkosten. Der Landerwerb basiert auf einem Preis von 350 Franken pro Quadratmeter. Nicht eingerechnet sind die Hausanschlussleitungen zu Lasten der Grundeigentümer, ein allenfalls notwendiger Hydrant und der eventuell notwendige, neue KVK für die Arealüberbauung.

Die Stampfibachstrasse ist eine Quartiererschliessungsstrasse und dient somit der Feinerschliessung. Gemäss dem Reglement über die Finanzierung von Erschliessungsanlagen sind die Kosten vollumfänglich von den Grundeigentümern zu tragen. Diese werden nun das Strassenbauprojekt fertigstellen und als Baugesuch dem Gemeinderat zur Prüfung und Bewilligung einreichen.





3. Paket der Arbeiten „Höhe“ vergeben

Die Gemeindeversammlung vom 25. November 2011 bewilligte für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Höhe einen Verpflichtungskredit von 7.78 Mio. Franken.
Mit den Bauarbeiten wurde am 1. Oktober 2012 gestartet. Das Terminprogramm kann trotz winterlichen Tagen, an welchen der Bau eingestellt werden musste, eingehalten werden. Der Gemeinderat hat nun in einem 3. Paket weitere Arbeiten nach den Vorschriften des Submissionsdekrets vergeben. Es handelt sich um die Brüstungskanäle, die allgemeinen Metallbauarbeiten, die Innentüren aus Holz sowie Microhartbeton-Beläge. Gemäss der aktuellen Kostenprognose kann der Kostenvoranschlag eingehalten werden.




Zusätzlicher Beitrag an Spitex zur Defizitdeckung

Der budgetierte Gemeindebeitrag 2012 an die Spitex Aarburg belief sich auf 286 900 Franken. Zur Defizitdeckung benötigt die Spitex zusätzlich einen Beitrag von 25 000 Franken. Das Budget 2013 rechnet mit einem Gemeindebeitrag von 450 000 Franken. Die Spitex-Organisationen der Region vergleichen ihre Betriebe jährlich anhand der Kostenrechnung. Die Koordination der Vergleichsauswertungen liegt beim Regionalverband zofingenregio.







Familiengericht erhält Vormundschaftsdossiers

Am 1. Januar 2013 ist das neue Vormundschaftsrecht in Kraft getreten. Sämtliche Abklärungsdossiers sind an das Familiengericht übertragen worden. Wie viele vormundschaftliche Abklärungen inskünftig durch die Gemeinde zu leisten sind, lässt sich zurzeit noch nicht abschätzen.

Auch wurden per Ende Jahr sämtliche Massnahmen-Dossiers nochmals vertieft überprüft und wo möglich die Vormundschaftsmassnahme aufgehoben. Für alle laufenden vormundschaftlichen Mandate, welche durch private Beistände oder durch Mitarbeiter der Sozialen Dienste geführt werden, ist neu das Familiengericht als Aufsichtsinstanz zuständig. Ob sich im Vormundschaftsbereich die Massnahmen auf einem tieferen Niveau stabilisieren lassen, wird die Erfahrung in den nächsten Jahren zeigen.





Budget 2014 nach HRM 2

Die Aargauer Gemeinden stellen ihre Rechnungslegung per 1. Januar 2014 auf das harmonisierte Rechnungsmodell HRM 2 um. Die vom Grossen Rat beschlossene Teilrevision des Gemeindegesetzes tritt per 1. Januar 2014 in Kraft. Auf den gleichen Zeitpunkt wird die vom Regierungsrat verabschiedete Totalrevision der Finanzverordnung in Kraft gesetzt. Diese Bestimmungen gelten bereits für die Erstellung des Budgets 2014. Der Gemeinderat lässt sich anlässlich einer Informationsveranstaltung über verschiedene Themenbereiche rund um das HRM 2 informieren.





Neue Informatiklösungen auf den 1. Januar 2014

Die Schule und die Verwaltung Aarburg planen neue Informatiklösungen auf den 1. Januar 2014. Bisher bezogen die Betriebe die Informatik-dienstleistungen vom Informatikzentrum Oftringen. Dieses wird jedoch nur noch bis am 31. Dezember 2013 geführt. Gemäss den bereits erfolgten Projektplanungen und Kostenschätzungen ist für den Systemumbau mit Kosten von rund 660 000 Franken zu rechnen. Die jährlichen Informatik-betriebskosten dürften sich im Rahmen der bisherigen Budgets bewegen.




Beitrag an das Theater vom Richtplatz

Das Theater vom Richtplatz wird dieses Jahr «Die unmöglichen Verbrechen der Lady S.» aufführen. Ohne Zweifel wird das Freilichttheater vor historischer Kulisse der Festung Aarburg ein Theatererlebnis erster Güte. Der Theaterverein erhält einen Barbeitrag zur Realisierung des Stücks. Die Premiere findet am Freitag, 24. Mai 2013 statt. Weitere Aufführungen folgen ab 25. Mai bis am 22. Juni jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag.





Unentgeltliche Rechtsauskunft im März

Notar und Fürsprecher Dr. Hans B. Diriwächter erteilt jeweils am ersten Mittwoch des Monats von 17.00 bis 18.30 Uhr im Sitzungszimmer Kurthhaus (über der Stadtbibliothek) unentgeltlich Rechtsauskunft. Die Rechtsauskunft vom Mittwoch, 6. März wird verschoben auf Mittwoch, 13. März 2013.




Baubewilligungen

An Jeannine Ryf für Anbau Wintergarten und Einbau Dachfenster an der Brodheiteristrasse 57; an Franke Immobilien AG für Erweiterung Bürogebäude an der Franke-Strasse 2; an Petra und Armin Krause für Anbau Sitzplatzüberdachung und Fassadenrenovation an der Brodheiteristrasse 35; an Ursula und Sandro Wullschleger für Neubau Autounterstand mit Photovoltaikanlage an der Pilatusstrasse 23; an den Forstbetrieb der Ortsbürgergemeinde Aarburg für Neubau Info-Unterstand bei der Feuerstelle Amthölzli; an René Deiss für Neubau Terrasse und Gartengestaltung an der Sandbrunnenstrasse 23; an Hegibau Liegenschaften AG für Neubau 6 Mehrfamilienhäuser an der Zimmerlistrasse.





 

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