23. 01. 2013

Definitive Gemeindebeiträge an die stationäre Grundversorgung gemäss Spitalgesetz / Projet urbain / Anstieg der Arbeitslosigkeit / SBB-Tageskarten / 3 239 Betreibungsbegehren



Definitive Gemeindebeiträge an die stationäre Grundversorgung gemäss Spitalgesetz

Das Departement Gesundheit und Soziales hat die definitiven Gemeindebeiträge an die stationäre Grundversorgung nach Spitalgesetz abgerechnet. Für das Jahr 2010 bezahlt die Gemeinde Aarburg einen Beitrag von 558 000 Franken, für das Jahr 2011 sind gemäss Schlussrechnung 588 500 Franken geschuldet. Der Beitrag der Gemeinde richtet sich nach der Finanzkraft. Massgebend ist das dem Beitragsjahr vorangehende Steuerjahr. Für das Jahr 2012 hat Aarburg einen provisorischen Gemeindebeitrag von 905 800 Franken geleistet. Für das laufende Jahr 2013 muss eine Akontozahlung von 1 010 000 Franken geleistet werden. Ab 2014 soll die Spitalfinanzierung vollständig Kantonsaufgabe sein. Hingegen sollen die Gemeinden die Entlastung bei der Spitalfinanzierung durch die Übernahme höherer Gemeindebeiträge gemäss Schulgesetz ausgleichen. Der Grosse Rat berät derzeit die Vorschläge der Regierung.





Projet urbain

Am 11. März 2012 bewilligten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einen Kredit von 340 000 Franken für die Durchführung des Quartierentwicklungsprogramms Aarburg Nord im Rahmen des Bundesprogramms. Gemäss Mitteilung der Projektleitung wurden bisher 43 000 Franken beansprucht. Der Ideenwettbewerb als Grundlage der Quartierentwicklung wurde realisiert, das Quartierbüro im Drive-Center eingerichtet und seit geraumer Zeit personell besetzt. Eine Gemeindedelegation nahm am 22. Januar an der Nationalen Tagung Projet urbain teil.

Am Samstag, 26. Januar 2013, von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr (vorher gibt es Suppe) findet der Planungsworkshop mit der Bevölkerung statt. Das Quartierbüro hat zahlreiche Flyer zur Anmeldung verschickt. Es wird in neun thematischen Gruppen an den Quartierentwicklungs-Ideen gearbeitet: Natur/Gärtnern, Spazieren, Quartiergestaltung/Abfall/Verkehr, Begegnung und Austausch/Sprache/Treffpunkte, Nachbarschaft/Quartierbüro/Essen und Kochen, Feste/Märkte/Einkaufen, Spielplatz/Sport, Kultur/Disco sowie Arbeit behandelt. 

Weitere Infos siehe unter der Homepage www.stadtaufwertung.ch






Anstieg der Arbeitslosigkeit

283 Aarburgerinnen und Aarburger sind per Ende 2012 auf Stellensuche. 173 Personen sind arbeitslos, 32 Personen gelten als langzeitarbeitslos. 28 stellensuchenden Zugängen stehen 16 Abgänge gegenüber.





SBB-Tageskarten

Von 1 464 verfügbaren Karten wurden im Jahr 2012 total 1 297 Karten verkauft. Dies entspricht einer Auslastung von 88.6 Prozent. In den Jahren 2006 bis 2011 betrug die Auslastung durchschnittlich 87.7 Prozent. Am meisten Karten werden in den Monaten Mai bis September verkauft. Die SBB-Tageskarten können bequem via Internet oder per Telefon, 062 787 14 14, reserviert werden. Alle Reservationen sind verbindlich. Die Tageskarte kostet 43 Franken und muss am Schalter der Einwohnerdienste abgeholt werden.








3 239 Betreibungsbegehren

Nach der Betreibungsstatistik des Betreibungsamtes Aarburg wurden im vergangenen Jahr total 3 239 Betreibungsbegehren eingereicht. Zurückgewiesen wurden 51 Begehren. 3 188 Zahlungsbefehle wurden ausgestellt, davon erfolgten 3 185 ordentliche Betreibungen auf Pfändung oder Konkurs und 2 Betreibungen auf Grundpfandverwertung sowie 1 Betreibung auf Faustpfandverwertung. Rechtsvorschläge wurden 285 gezählt. 2 207 Mal führten die Begehren zum Pfändungsvollzug. Weitere Zahlen: 83 Konkursandrohungen, 1 092 Verwertungen, 1 115 Verlustscheine nach Art. 115 SchKG und 524 Verlustscheine nach Art. 149 SchKG.





Gemeinde Aarburg
Rathaus, Städtchen 37
CH-4663 Aarburg

Telefon 062 787 14 20
Fax 062 787 14 10
E-mail: info@aarburg.ch