03. 12. 2012

Instruktions- und Alarmierungsübungen in den Schulhäusern Hofmatt und Paradiesli durchgeführt und Alarmierungssystem "IAE" erfolgreich ausgetestet



Alarmierungssystem „IAE“ ausgetestet / Erfolgreiche Instruktions- und Alarmierungs-Übungen mit Lehrerschaft und Schülern

Am Dienstag und Freitag  27./30.11.2012 wurde in den Schulhäusern Hofmatt und Paradiesli je eine Evakuationsübung durchgeführt. Dabei half das „IAE“-System – Information / Alarm / Evakuation. Der Alarm wird in den Schulhausgängen akustisch durch moderne Sirenen und in den Schulzimmern durch Lautsprecher ausgelöst. Im und um die Schulanlagen herum hörbare Stimmen fordert dazu auf, sofort nach draussen zu gehen und den Sammelplatz aufzusuchen. Die Schülerinnen und Schüler sind von den Lehrpersonen für den Ernstfall vorbereitet worden. Die nach den Vorgaben von „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“ bekannten Verhaltensregeln (Es brennt – was tun?) sind allen bestens bekannt. Diszipliniert, ruhig und rasch werden die Kinder in Zweierkolonne zügig aus dem Gebäude und weg in Richtung vordefiniertem Sammelplatz geführt. Die Klassen sind komplett, die Lehrkräfte kennen die Anzahl Schüler an jedem Schultag genau. So geht niemals ein Kind in den Gängen oder auf der WC-Anlage vergessen. Wichtig ist auch, dass der Lehrer auch ein Auge auf die Kollegen und deren Klassen links und rechts hat. Denn wenn ein Lautsprecher im Schulzimmer einmal nicht funktionieren sollte, hört man durch die Schulzimmerwände und –Türen je nach Lärmpegel im Klassenzimmer nicht sofort, dass es im Gang draussen „güügget“…


Modernste Brandschutzmassnahmen in den Schulhäusern
Auch der Fluchtweg nach Innen ist beübt und bekannt. Sollte in den Gängen bereits Rauch vorhanden sein, schliessen die (in der Hofmatt) wuchtigen über 2 Meter hohen Brandschutztore die Schulhausgänge sofort ab. Niemand darf durch die Gänge ins Freie! Die Klassen bleiben in diesem Fall in den Schulzimmern, welche in allen Schulhäusern (nach erfolgter Sanierung auch in der Schulanlage Höhe) durch Brandschutztüren in bester Qualität und Sicherheitsnorm ausgestattet sind. Dort wird auf die rettende Feuerwehr gewartet. Alle wissen, dass keine Türen und Fenster geöffnet werden dürfen, denn sonst kann rasch Rauch ins Schulzimmer gelangen.




Modernste IT-Technik mit Alarmierungssystem für alle Schulhäuser
Beobachtet wurde die Übung von Lehrpersonen, Hauswarten und von den Zuständigen für die Sicherheit in der Gemeinde. Herzstück der modernen Alarmierungsanlage „IAE“ ist die bereits im Jahr 2011 in Betrieb genommene neue IT-Anlage. Mit dem IT-Konzept verbunden ist eine höchst moderne Telefonie-Anlage. Die Masterstation des technischen Wunderwerks ist im Schulhaus Paradiesli untergebracht. Auch eine sogenannte USV, eine „Unterbruchfreie  Stromversorgungsanlage“, ist eingebaut. Bei Stromausfall ist damit noch lange „Pfus“ vorhanden, um die Alarmierung auch im Falle eines Stromunterbruchs auf eine gewisse Zeit hinaus zu gewährleisten. Überdies ermöglicht die moderne Anlage für die Schulhauswarte die technische Überwachung von Geräten und Steuerungen im Schulhaus aus der Ferne bzw. über das Mobil-Telefon. Vor allem aber bringt das Alarmierungssystem hohen Nutzen und hohe Sicherheit für Schüler und Lehrpersonen in den 3 Aarburger Schulanlagen bei Rauch, Brand oder sonstigen Ereignissen welche einer Evakuation bedürfen.

Glasfasernetz genutzt
Alle Schulabteilungen sind am Glasfasernetz der Fernsehgenossenschaft Aarburg fga angeschlossen und die daran angehängte IAE-Anlage steht stets auf Standby aktiviert. Aarburg verfügt über eine sehr schnelle Glasfaser-Verkabelung. Das erlaubt nun auch den Einsatz von kostengünstiger gemeindeinterner VOIP-Telefonie, mit welcher die einzelnen Schulhäuser untereinander verbunden sind.

Weitere Schulungen und Alarmübungen nötig und vorgesehen
Die IT-Infrastruktur samt flächendeckendem Alarmierungssystem über alle Aarburger Schulhäuser ist 2011 erfolgreich eingeführt und nun zum zweiten Mal beübt worden. Die heurige Übungen haben kleine Verbesserungsmöglichkeiten im Detail aufgezeigt. Die Bedienung des Alarmierungssystems und der Evakuationssituation wird weiterhin einmal pro Jahr beübt. Auch die Katastrophenorganisation „RFO – Regionales Führungsorgan“ der Zivilschutzregion Wartburg (Gemeinden Aarburg und Oftringen) wird gelegentlich einmal eine umfassende Alarmierungs- und Evakuationsübung anlegen.


Aarburg, 03.12.2012

Urs Wicki
Gemeindeschreiber-Stv./
Bereichsleiter Sicherheit

Gemeinde Aarburg
Rathaus, Städtchen 37
CH-4663 Aarburg

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