13. 06. 2012

AareLand forcieren / Verkehrskontrollen PU Hofmatt-Paradiesli und neue Strassenmarkierungen / Erweiterung Tempo 30-Zone Städtchen / Einführung Tempo 30-Zone Fliederstrasse / Baubewilligungen



AARELAND forcieren

Der Gemeinderat Aarburg ist mit den bisherigen Ergebnissen der Zusammenarbeitskonferenz des Regionalverbands zofingenregio – Verbandsorganisation strukturieren in politische Verbandstätigkeit, Dienstleistungen und Regionsmarketing – grundsätzlich einverstanden. Hinsichtlich Positionierung der Region gilt es zu prüfen, ob die Synergien von „Aareland“ genutzt werden sollen.




Der Regionalverband zofingenregio hat bei seinen Mitgliedsgemeinden eine Gemeindebefragung durchgeführt. Der Gemeinderat Aarburg kann sich den grundsätzlichen Absichten punkto Neustrukturierung anschliessen. Der Gemeindeverband erfüllt seinen Zweck im Wesentlichen, wenn er seine gesetzliche und politische Regionalplanungsarbeit fortsetzt. Für das Dienstleistungsangebot sind wohl neue Wege zu beschreiten. Zwei oder mehrere Gemeinden sind flexibler, wenn sie einzelne Aufgaben vertraglich erfüllen. Die Dienstleistungen werden nach Bedarf der Gemeinden bezogen. Die Leistungen können durchaus dezentral angeboten werden. Auch punkto Regionsmarketing sieht der Gemeinderat Handlungsbedarf. Er gibt zu bedenken, dass mit AARELAND neu eine strategische und anerkannte Plattform (Agglomerationsprogramm) vorhanden ist, um ernsthaft zu prüfen, ob die Vermarktung der Region Zofingen in Zukunft über das AARELAND erfolgen soll. Für den Gemeinderat Aarburg kann zofingenregio Marketing zu wenig Wirkung entfalten, weshalb Aarburg seinen Rückzug per Ende 2013 aus der Aufgabenbeteiligung bekannt gab.





Verkehrskontrollen bei der PU Hofmatt-Paradiesli ausgewertet und weiteres Vorgehen bestimmt / Verschiedene Verbesserungen auf anderen Strassenzügen durch Markierung von Parkfeldern und Parkverbotslinien

Die im Mai 2012 durchgeführten mehrtägigen Kontrollen bei der Personenunterführung (PU) zwischen den Schulanlagen Hofmatt und Paradiesli durch die Securitas, flankiert zeitweise durch die Regionalpolizei, sind ausgewertet.

Das äusserst gefährliche „oberirdische“ Überqueren der Hofmattstrasse musste nicht mehr festgestellt werden. In der PU selbst haben sich leichte Verbesserungen gezeigt. Die Interventionen und Instruktionen von Lehrerschaft und Securitas haben aber nicht bei allen Schülerinnen und Schülern gefruchtet. Einzelne, vor allem etwas ältere SchülerInnen, fahren mit dem Velo nach wie vor noch immer deutlich zu schnell durch die Unterführung. Fussgänger, insbesondere kleinere Schüler, sind dadurch höchst gefährdet. Durch das Nebeneinanderfahren zu Dritt ergab sich in der PU während der Kontrollen sogar ein Massensturz, welcher glücklicherweise glimpflich abgelaufen ist.






Verboten ist die Durchfahrt mit dem Töffli und anderen motorisierten Vehikeln. Auch hier mussten Vergehen festgestellt und Personalien kontrolliert und weitergemeldet werden. Ein Töffli kam gar mit 3 Personen (notabene alle ohne Helm) befrachtet daher! Gefährliche Situationen entstanden auch, weil die PU nicht den Markierungen entsprechend genützt wird: Schülergruppen zu Fuss benützen den Radstreifen und Velofahrer schlängeln sich auf dem Fussgängerbereich durch.

Gefahrenpotential gross
Von Securitas, Schulleitung und Sicherheitsleuten der Gemeinde wird das Gefahrenpotential in der Unterführung übereinstimmend als gross betrachtet. Speziell die „Kleineren“ sind gefährdet. Der Handlungsbedarf wird als dringend taxiert.

Weiteres Vorgehen
Die Situation wird durch Schule und Sicherheitsleute der Gemeinde bis Ende Schuljahr weiter beobachtet. An der Schule soll das Thema mit den Schülerinnen und Schülern auch noch einmal mehr aufgenommen werden.

Ende Schuljahr wird dann definitiv Bilanz gezogen. Ein Ingenieur und ein Spezialist des Bundesamtes für Unfallverhütung bfu stehen bereit, um in dieser Sache beratend zur Seite zu stehen. Eventuell werden bauliche Lösungen, kombiniert mit Ummarkierungen (breiterer Fussgängerbereich, schmälerer Fahrbereich) nötig sein, um eine nachhaltige Verbesserung der Schulwegsicherheit in diesem Bereich erzielen zu können.

Verbesserungen auf anderen Strassenzügen
Zwei andere neuralgische Punkte auf dem Gemeindegebiet wurden zur Verbesserung der Schulwegsicherheit und der allgemeinen Verkehrssicherheit ebenfalls angegangen. Bei den Kindergärten an der Alten Zofingerstrasse ist die Schulwegsicherheit und auch die Zufahrt für Anwohner durch die zunehmende Strassenparkierung und durch „Eltern-Taxis“ je länger je schlechter gewährleistet. Abhilfe schafft nun eine letzte Woche markierte Parkierverbotslinie.


          
Kindergärten Alte Zofingerstrasse  Hausmattweg


Dasselbe Problem musste am Hausmattweg gelöst werden. Die Sichtradien und die Zufahrt zu den privaten Liegenschaften werden durch Dauerparkierer stark eingeschränkt. Eine Parkierverbotlinie und weiss markierte Parkfelder auf ca. 3 Fahrzeuglängen schaffen auch hier nun „Luft“ und damit bessere Sichtverhältnisse, was nicht zuletzt auch der Schulwegsicherheit in diesem von Kindern stark frequentierten Wegstück zugute kommt.




Erweiterung Tempo 30-Zone Städtchen /
Einführung Tempo 30-Zone Fliederstrasse

Die Umsetzung der Massnahmen erfolgt ab 18. Juni 2012.

Zur Optimierung der Verkehrssituation Städtchen/OKUA wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton und dem Städtchengewerbe konkrete Massnahmen ausgearbeitet. Diese wurden am 26. September 2011 durch den Gemeinderat Aarburg beschlossen. Ende März 2012 wurde die Öffentlichkeit darüber bereits ausführlich informiert. Der Bericht ist auf der Homepage der Gemeinde Aarburg unter der Rubrik News 2012, „Verkehrsmassnahmen Städtchen“ aufgeschaltet. Nun werden die Massnahmen ab 18. Juni 2012 wie folgt umgesetzt:

Erweiterung der Tempo 30-Zone Städtchen
Das nördliche Portal wird von der Alten Turnhalle zum Alten Friedhof versetzt. Nebst der Erweiterung der „Tempo-30-Zone Städtchen“ auf der Oltnerstrasse wird auch im Gebiet Bifang/Wallgrabenweg/Hofmattstrasse die Tempo-30-Zone eingeführt.

Einführung Tempo 30-Zone Fliederstrasse
Mit der Einführung der Tempo-30-Zone auf der Fliederstrasse wird das letzte dafür vorgesehene Gebiet mit der 30-er Zone ausgestattet.

Ergänzung der Signalisation „Linksabbiegeverbot“ beim Aareübergang
Die bestehende Signalisation beim Aareübergang (Boningerbrücke) auf der Aarburgerstrasse in Richtung Damm Linksabbiegeverbot „Ausgenommen Velo, Mofa, Landwirtschaftliche Fahrzeuge und im Verkehr mit der Altstadt“ wird ergänzt mit „bis Wallgrabenweg“.

Ausdehnung der Wechselsignalisation auf der Oltnerstrasse
Die bestehende Wechselsignalisation auf der Oltnerstrasse, Bereich Alte Post sowie Bereich Alte Turnhalle jeweils in Richtung Städtchen „Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder zwischen 24.00 Uhr – 06.00 Uhr, Im Verkehr mit der Altstadt gestattet“ wird auf 22.00 Uhr – 06.00 Uhr ausgedehnt.



   



Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Signalisation der Nahziele auf der OKUA ergänzt
Als weitere Optimierung der Verkehrssituation Städtchen/OKUA werden voraussichtlich im September 2012 auf den Anzeigetafeln der OKUA die effektiven Nahziele anstelle „Transit“ ergänzt. Somit erhoffen sich der Kanton und der Gemeinderat den gesetzten Zielen zur Verkehrsberuhigung und zur Abnahme des Verkehrsaufkommens durchs Städtchen etwas näher zu kommen.

Ein ausführlicher Bericht über die Massnahmen folgt nach der Umsetzung.





Baubewilligungen

An Bruno Dragone für Aufstockung Stützmauer im Städtchen 28; an Kapitan AG, c/o Falck & Cie AG für Umbau Mehrfamilienhaus an der Frohburgstrasse 7; an Heidi Ruckli für Wohnraumerweiterung an der Pilatusstrasse 49a; an Einwohnergemeinde Aarburg für Erschliessung Paradiesli-Falkenhof 3. Etappe, Verlängerung Bornstrasse; an Hugo und Susanne Klooser-Meier für Kleinbauten an der Aare an der Schönmattstrasse 28; an Jürg Stapfer für Kleinbauten an der Aare an der Schönmattstrasse 26; an Lukas Putschert und Vilma Egger-Zuin für Kleinbauten an der Aare an der Schönmattstrasse 24; an Nikolco Mitevski und Emilija Ognanovska-Mitevska für Kleinbauten an der Aare an der Schönmattstrasse 20; an Doris und Guido Koch-Nyfenegger für Kleinbauten an der Aare an der Schönmattstrasse 14; an Fiore Zulian für Kleinbauten an der Aare an der Schönmattstrasse 16; an Kurt Jäger für Neubau Container-Unterstand an der Feldstrasse 6; an; Zimmerli Textil AG für wärmetechnische Sanierung und Neubau Vordach an der Feldstrasse 25; an Marco und Barbara Scheidegger für einen Parkplatz und Terrainveränderungen am Tunnelweg 15; an Muse Komani für Ausbau und Sanierung Mehrfamilienhaus an der Lindengutstrasse 5/7.









 

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