24. 11. 2011

Papierlose Veranlagung der Steuern / Baugesuchsausschreibung neu online / Fischenz-Pachtvertrag erneuert / Anstieg Arbeitslosigkeit / Delegierte der Aargauischen Pensionskasse



Steuern werden ab 2012 papierlos veranlagt

Kanton und Gemeinde haben eine Vereinbarung zur Benützung von Digitax unterzeichnet. Die Steuerabteilung der Gemeinde Aarburg trifft im Moment die Vorbereitungen zur Einführung von Digitax. Mit Digitax kann effizienter veranlagt und archiviert werden. Die technischen Möglichkeiten werden für das Veranlagungsverfahren ausgeschöpft. Für die Steuerpflichtigen ändert sich nur, dass inskünftig Belegkopien zur Steuererklärung ausreichen.

Im Frühjahr 2012 ist es wieder soweit. Dann sind die Steuererklärungen für das Jahr 2011 einzureichen. Herr und Frau Schweizer füllen ihre Steuererklärungen manuell oder mit einem PC-Programm aus. Im Kanton Aargau steht zum Ausfüllen der Steuererklärung „Easy-Tax“ zur Verfügung. 61 Prozent der Steuerpflichtigen verwenden das einfache Programm. Wer die Steuern einmal mit dem Computer deklariert hat, füllt von Hand keine Steuererklärungen mehr aus.

Firma scannt Steuererklärungen und Belege ein
Mit Digitax, einer Dienstleistung des Kantonalen Steueramtes, wird ein weiterer Schritt zur Effizienzsteigerung des Veranlagungsverfahrens unternommen. Die eingereichten Steuererklärungen und alle Belege werden durch eine spezialisierte Firma eingescannt und der Abteilung Steuern digital zur Verfügung gestellt. Die Firma holt die Unterlagen jeweils im Wochenrhythmus zur elektronischen Verarbeitung ab.

Kopien statt Originale
Für die Steuerpflichtigen ändert sich nicht viel. Immerhin müssen zu ihrem Vorteil keine Originalbelege mehr eingereicht werden. Kopien genügen. Die Steuerunterlagen werden nämlich nach dem Scanning nicht mehr zurückgesandt. Die Veranlagungen und die Rechnungen werden wie bisher ins Haus geschickt. Die Steuerdaten werden allesamt elektronisch archiviert. Sobald die Steuerveranlagungen rechtskräftig sind, können die Papierakten vernichtet werden.

Bildschirm am Schalter
Die Umstellung auf Digitax bedingt, dass pro Arbeitsplatz zwei grossformatige Bildschirme eingesetzt werden, damit die Dokumente gut gelesen werden können. Auf einem Bildschirm wird das Veranlagungsprogramm VERANA bedient. Auf dem zweiten Bildschirm erscheinen die eingescannten DIGITAX-Belege. Die Veranlagungsfachleute verfügen damit an ihren Arbeitsplätzen digital über die Steuerinformationen und können Verknüpfungen herstellen. Am Schalter wird ebenfalls ein Bildschirm eingerichtet, damit Steuerpflichtigen lückenlos Auskunft über das Veranlagungsverfahren erteilt werden kann.

Langfristig werden Ressourcen eingespart
Der Einsatz von Softwarelösungen führt in der Regel selten zu sofortigen Kostenersparnissen. Im Gegenteil, zuerst müssen Investitionen getätigt werden. Die Informatikinfrastruktur muss angepasst werden. Das Personal muss das Werkzeug Digitax erlernen. Läuft das digitale Veranlagungsverfahren, werden jedoch zunehmend Ressourcen eingespart. Das Steuerwesen wird laufend komplexer. Diesbezügliche personelle Mehraufwendungen können durch den Einsatz zweckmässiger technischer Mittel abgefedert werden. So ist der Gemeinderat überzeugt, dass die Steuerabteilung mit dem gültigen Stellenplan bis auf weiteres wird arbeiten können.





Baugesuchs-Ausschreibungen neu online

Die Einwohnerinnen und Einwohner können sich neu via Gemeindehomepage über laufende Baugesuche in der Gemeinde informieren, und zwar über die Rubrik Raumentwicklung/Baugesuche. Weiterhin werden die Baugesuche auch im Allgemeinen Anzeiger veröffentlicht. Die Pläne liegen während der ordentlichen Bürostunden im Rathaus, 2. Stock, auf. Ergänzende Auskünfte zu Baugesuchen erteilt die Abteilung Bau Planung Umwelt.





Fischenz-Pachtvertrag erneuert

Die Ortsbürgergemeinde Aarburg verpachtet dem Fischerverein Aarburg weiterhin das in ihrem Eigentum stehende Revier der Privatfischenz Aarburg. Dieses Angelrevier an der Aare geht vom Mittibächli bei der Friedau, Gemeinde Murgenthal, bis zur Kantonsgrenze Aargau/Solothurn in der Kloos, rechtes Aareufer bis mitte Fluss. Das Revier ist damit zirka 10 Kilometer lang. Es weist eine Fläche von rund 509 000 Quadratmeter aus. Der erneuerte Fischenz-Pachtvertrag hat eine feste Laufdauer vom 1.1.2012 bis 31.12.2017. Der Pachtzins fliesst in die Ortsbürgerkasse. Der Pächter kann Angelkarten in unbeschränkter Zahl abgeben. Neu ist dem Pächter auch die Bootsfischerei gestattet. Der Pächter orientiert die Gemeinde jeweils bis Ende Februar eines jeden Jahres unaufgefordert über die Anzahl der im vergangenen Jahr abgegebenen Angelkarten und die Fischfangstatistik.








Anstieg der Arbeitslosigkeit

Trotz Anstieg der Arbeitslosigkeit im Oktober, wie das Amt für Wirtschaft mitteilt, ist die Situation gegenüber dem Vorjahr besser: 149 (Vorjahr 192) Personen aus Aarburg sind arbeitslos. 232 (285) sind als Stellensuchende gemeldet. 30 (46) Personen sind langzeitarbeitslos.





Delegierte der Aargauischen Pensionskasse

Die Leiterin Finanzen, Bukurije Haliti, wird ab 1. März 2012 Delegierte der Aargauischen Pensionskasse. Sie nimmt den frei werdenden Delegiertensitz des Wahlkreises 9 (Gemeinden) für den Rest der laufenden Amtsperiode 2009 – 2013 ein.







Gemeinde Aarburg
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CH-4663 Aarburg

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