Leiter Bau Planung Umwelt zeigt Ressortleiter die umgesetzten Massnahmen im Städtli
09. 11. 2011

Hochwasserschutz Städtchen / Verkehr Städtli / Bez-Standort Aarburg gefährdet / Anschaffung Schulmobiliar / Pilzkontrolle 2011 / Beförderungen Feuerwehr



Hochwasserschutz Städtchen - Sofortmassnahmen umgesetzt

Als Folge öfterer und intensiverer Regenfälle wird der Abfluss des Abwassers optimiert.
Mehrere starke Niederschläge verursachten im Sommer 2011 Schäden an Gebäuden im Städtchen. Der Gemeinderat ordnete Sofortmassnahmen an. Die Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluss.

Im Sommer 2011 standen die Kellerräumlichkeiten im südlichen Teil des Städtchens zwei Mal innert kürzester Zeit unter Wasser. Dabei entstanden wiederholt Gebäude-Sachschäden. Für die betroffenen Eigentümer war die prekäre Situation nichts Neues. Auch in früheren Jahren kam es nach sehr starken Niederschlägen zu Überschwemmungen, jedoch nie so oft. Die betroffenen Anwohner haben sich teils auf solche Situationen vorbereitet und einfache Hochwasserschutzmassnahmen bei ihren Eingängen eingerichtet.

Ausserordentliche Regenintensitäten
Nach den neusten Ereignissen ordnete der Gemeinderat Sofortmassnahmen zur Entschärfung der Regenabwasserproblematik im Städtchen an. Ein Fachingenieurbüro wurde umgehend beauftragt, die Entwässerungssituation im Städtchen zu überprüfen und geeignete Sofortmassnahmen zu erarbeiten.

Als erstes wurden die Regenmessdaten der jeweiligen Ereignistage untersucht. Die Resultate haben gezeigt, dass es sich um Regenintensitäten handelte, welche nur einmal in 10 respektive in 20 Jahren zu erwarten sind. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass solche Regen mehrmals im jeweiligen Ereignisabschnitt auftreten können. Die öfteren und extremeren Regenintensitäten könnten einen Zusammenhang mit der Klimaveränderung haben.

Gemäss des Generellen Entwässerungsplanes (GEP) aus dem Jahre 1995 wurden die Abwasserleitungen der Gemeinde Aarburg im Mischsystem auf eine Regenintensität, welche einmal in 5 Jahren zu erwarten ist, hydraulisch bemessen.





Bauliche Mängel sind das Problem
Die detaillierte Untersuchung der bestehenden Kanalisationsleitungen und Kontrollschächte haben ergeben, dass keine Leitungsüberlastungen vorliegen. In den Kontrollschächten wurden jedoch bauliche Mängel festgestellt. Die fehlenden Durchlaufrinnen (Bankette und schlechte Sohlenausbildungen) wirken sich auf den sauberen Abwasserabfluss negativ aus. Das Abwasser wird in den Schächten gebremst und führt zum Rückstau in den Leitungen. Die Aufnahmekapazität der Einlaufschächte und Rinnen ist mangelhaft.

Entwässerung optimiert
Aus den gewonnenen Erkenntnissen wurden die Sofortmassnahmen erarbeitet: Fehlende Durchlaufrinnen in umliegenden Hauptleitungsschächten werden erstellt und der Durchfluss wird gesteigert; die Lage der Einlaufschächte im Städtchen und im Aareweg werden optimiert und die Aufnahmekapazität wird erhöht (Schachtroste und Ableitungen); die gepflasterte Entwässerungsrinne vor der Apotheke und der Ablauf in die Abwasserleitung Oltnerstrasse wird optimiert und der Abfluss wird gesteigert sowie eine neue Querrinne mit Schlammsammler fasst das Oberflächenwasser ausgangs der Bärengasse und leitet es ab.

Grundlegende Sanierung mit dem „Bärenplatz“
Mit den Sofortmassnahmen soll die Regenabwasserproblematik im Städtchen entschärft werden bis die geplante Umgestaltung des Bärenplatzes in Angriff genommen wird. Dabei soll die gesamte Entwässerungssituation im Städtchen geprüft und ins Projekt einbezogen werden. Vorgesehen ist, das anfallende Regenwasser vom Schmutzwasser zu trennen. Das Regenwasser (Sauberwasser) soll über eine zu erstellende separate Leitung in die Aare entwässert werden. Die Abwasserreinigung würde damit von Sauberwasser entlastet.





Verkehr Städtli

Der Gemeinderat hat im Zusammenhang mit der auf Frühjahr 2012 vorgesehenen Verlängerung der Tempo 30-Zone und der klareren Signalisation der Nahziele auch die Erweiterung der zeitlichen Beschränkung für den Transitverkehr mitgeteilt. Im Verkehr mit der Altstadt, d.h. für den Einkauf und so weiter, ist der Zugang 24 Stunden am Tag frei. Die zeitlichen Beschränkungen gelten ausschliesslich für den reinen Durchgangsverkehr, der auf die Umfahrung gelenkt werden muss.





Bezirksschule Aarburg

Nach der regierungsrätlichen Botschaft zur 2. Lesung des Schulgesetzes im Grossen Rat sollen sechs Bezirksschulen nach einer Übergangsfrist von 8 Jahren geschlossen werden, darunter die Bezirksschule Aarburg. Gemeinderat und Schulpflege sind der Auffassung, dass Oberstufenzentren wie Aarburg unbefristet eine Bezirksschule weiterführen sollen, zumal die Entwicklung von Aarburg mit einem Bevölkerungswachstum und einer Zunahme der Schülerzahlen rechnet. Minimalanforderungen mögen für die Realisierung neuer Bezirksschulen Sinn machen. Absolut keinen Sinn macht jedoch, bereits heute über ein Auslaufen von Bezirksschulen in 8 Jahren zu entscheiden. Heute führt die Schule Aarburg weniger als 8 Abteilungen, weshalb beim neuen Volksschule-Modell 6/3 weniger als 6 Abteilungen zu verzeichnen wären, das die Begründung der Aargauer Regierung zu den Minimalanforderungen an einen Bezirksschulstandort. Gemeinderat und Schulpflege haben einzelne Grossratsmitglieder für eine Korrektur der fraglichen Bestimmung im Schulgesetz sensibilisiert. Ein Abstrafen der bestens funktionierenden Bezirksschule am Oberstufenzentrum Aarburg, lediglich aufgrund von Minimalanforderungen für primär neue Bezirksschulen, würde von den Aarburger Behörden nicht hingenommen.








Anschaffung Schulmobiliar

Für rund 30 000 Franken ersetzt die Schule Schulmobiliar (Stühle, Pulte, Korpusse) in verschiedenen Schulhäusern. Die Gemeindeversammlung hatte am 25.11.2005 eine dritte und letzte Tranche für den Ersatz des 35- bis 50-jährigen Mobiliars bewilligt. Der Verpflichtungskredit von 207 000 Franken soll an der Rechnungsgmeind 2012 abgerechnet werden. Seit 1997 wurden in 3 Etappen total 696 000 Franken für den Ersatz des Schulmobiliars bewilligt. Das Schulmobiliar in den Schulen Aarburg wird damit per Ende 2011 zweckmässig erneuert sein.





Pilzkontrolle 2011

Pilzkontrolleur Otto Fürst, Gunzgen, hat während der Pilzsaison 75.2 Kilogramm (Vorjahr 30.5 Kilogramm) essbare, 7.1 Kilogramm (1.5) nicht essbare und 1.8 Kilogramm (0.2) giftige Pilze kontrolliert. Insgesamt wurden 67 (Vorjahr 31) Arten kontrolliert. Die am meisten gesammelten Speisepilze waren der Rotfuss-Röhrling, der Schuster und der Marone-Röhrling.








Beförderungen in der Feuerwehr

Der Gemeinderat befördert auf Antrag der Feuerwehrkommission folgende Feuerwehrmänner auf den 1. Januar 2012:

  • Loosli Martin, vom Korporal zum Leutnant
  • Wullschleger Sandro, vom Korporal zum Leutnant
  • Bättig Dominik, vom Wachtmeister zum Feldweibel
  • Stauffer Roland, vom Soldaten zum Wachtmeister
  • Fankhauser Anton, vom Soldaten zum Korporal
  • Wullschleger Ursula, vom Soldaten zum Korporal
  • Knuchel Markus, vom Soldaten zum Gefreiten

Der Gemeinderat gratuliert den Feuerwehrmännern zu ihrer Beförderung und wünscht ihnen in ihren Chargen viel Erfolg und Befriedigung.


 

Gemeinde Aarburg
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