02. 11. 2011

Perspektive für Aarburger Steuerzahler / SBB-Tageskarten / Zusammenarbeitskonferenz Regionalverband / Gemeindebeitrag öffentlicher Verkehr / Ausbildungsstätte Gemeindeverwaltung / Bloggen Sie Ihre Meinung



Perspektive für die Aarburger Steuerzahlenden

Gemeindeinspektorat stimmt Budget 2012 und Finanzplanung bis 2019 zu. Der Gemeinderat Aarburg hat dem Gemeindeinspektorat des Departements Volkswirtschaft und Inneres das Budget 2012 und den Investitions- und Finanzplan zur Prüfung eingereicht. Das Ergebnis wurde an einer Sitzung mit dem Chef des Gemeindeinspektorats und dem für die Gemeinde zuständigen Gemeindeinspektor besprochen. Das Gemeindeinspektorat fand lobende Worte für die vorausschauende Führung des Finanzhaushalts der Gemeinde Aarburg.

Die letzten Rechnungsabschlüsse verhiessen nichts Gutes. Die Budgetierung 2012 bei einem Aufwand und Ertrag von 37 Mio. Franken war wie in den Vorjahren ausserordentlich schwierig. Eine gewisse Unsicherheit hat sich beim Gemeinderat eingestellt, ob die richtigen Massnahmen getroffen würden. Entwarnung gab es an der Besprechung des Budgets 2012 und des Finanzplans mit der kantonalen Finanzaufsicht. Die Steuerfusserhöhung wird als die richtige Massnahme bestätigt.

Budget 2012 wird genehmigt
Dem Budget 2012 kann das Inspektorat zustimmen. In seiner schriftlichen Bestätigung der Prüfungsbesprechung stellt das Inspektorat fest, dass das Budget 2012 einen Aufwandüberschuss von 460 000 Franken ausweist. Dies trotz der geplanten Steuerfuss-Erhöhung von 119 auf 124 Prozent. Der aktuelle Finanzplan zeige indessen, dass der Bilanzfehlbetrag von rund 2.1 Mio. Franken bis zum Jahr 2015 abgetragen werden könne.

Investitionen tätigen und amortisieren
Das Gemeindeinspektorat hat den Gemeinderat auch darin bekräftigt, trotz der begrenzten Leistungsfähigkeit der Laufenden Rechnung weiterhin Investitionen zu tätigen, das Vermögen in seinem Wert zu erhalten und aktiv die Zukunft zu gestalten, wie es der Gemeinderat mit den Projekten der Stadtaufwertung und der Prüfung der Verselbständigung der Technischen Betriebe mache. Insofern bestärkte die Finanzaufsicht die strategische Ausrichtung des Gemeinderates Aarburg auf der Grundlage des Investitions- und Finanzplans von 2012 bis 2019.

Ab 2016 Steuerfuss von 117 Prozent
Der Investitions- und Finanzplan rechnet mit durchschnittlichen Zuwachsraten bei den Steuern (2.9 Prozent) und beim Nettoaufwand (2 Prozent). Der Steuerfuss ab 2012 wird mit 124 Prozent gerechnet, ab 2016 rechnet der Finanzplan mit einem deutlich tieferen Steuerfuss von 117 Prozent. Zu den Parametern des Finanzplans gehören die Verselbständigung der Technischen Betriebe, der Verkauf der Teilparzelle Bornstrasse und der Verkauf des Areals an der Bahnhofstrasse-Güterstrasse. Diese Aktivitäten wirken sich stabilisierend auf den Finanzhaushalt aus.

Langfristige Finanzplanung im Griff
Der Finanzplan zeigt nach einer schwächelnden Periode mit der Anhäufung eines Bilanzfehlbetrages von mutmasslich 2.1 Mio. Franken per Ende 2012 in allen Belangen einen Aufwärtstrend. Der prognostizierte Ertrag deckt die vorgeschriebenen Abschreibungen und die zusätzlichen Abschreibungen auf dem Bilanzfehlbetrag sowie die Verzinsung der Schulden. Die Nettoschuld liegt in der kommenden Finanzplanperiode deutlich unter der Verschuldungsgrenze. Ab 2016 werden die Nettoinvestitionen trotz Steuerfussreduktion aus eigenen Mitteln finanziert. Ein Blick zurück verrät, dass die Einwohnergemeinde von 1997 bis 2011 34,7 Mio. Franken investiert hat. Die verzinsliche Nettoschuld ist in dieser Zeit um 5 Mio. Franken auf mutmasslich 27.1 Mio. Franken per Ende 2011 angewachsen.

Gemeinderat informiert an Gemeindeversammlung
Die Steuerfusserhöhung ist eine unpopuläre, aber notwendige Massnahme. Die Erhöhung ist nach Auffassung des Gemeindeinspektorats nicht nur richtig sondern auch massvoll. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung am 25. November, dem Budget 2012 mit einem Steuerfuss von neu 124 Prozent zuzustimmen. Er wird den Souverän in den wesentlichen Punkten des Finanzhaushalts orientieren und darlegen, dass die Steuerzahlenden von Aarburg trotz vorübergehender Steuerfusserhöhung mit einer guten Perspektive rechnen dürfen. Das Budget 2012 und Grafiken zur Finanzplanung finden Sie >> hier.  





SBB-Tageskarten online reservieren

Die Gemeindeverwaltung bietet täglich 4 SBB-Tageskarten an. Der Preis pro Karte beträgt 40 Franken. Die Tageskarten können bequem online reserviert werden. Die Reservationen sind verbindlich. Reservationen sind auch über Telefon 062 787 14 14 möglich. Die Auslastung im 3. Quartal lag bei knapp 97 Prozent.





Zusammenarbeitskonferenz Regionalverband

Der Gemeinderat wird mit zwei Vertretern an der Zusammenarbeitskonferenz des Regionalverbands zofingenregio vom 5. November teilnehmen und die Interessen des Aarestädtchens einbringen.





Gemeindebeitrag an den öffentlichen Verkehr

Die Gemeinde Aarburg bezahlt im laufenden Jahr 585 178 Franken an die Aufwendungen des öffentlichen Verkehrs. Diese betragen für den Kanton Aargau 130 Mio. Franken. Die Gemeinden partizipieren mit einem Anteil von 40 Prozent oder 52 Mio. Franken.







Ausbildungsstätte Gemeindeverwaltung

Auf 2012 wurde eine Reform der kaufmännischen Grundbildung angekündigt. Sie soll für die Betriebe Erleichterungen bringen. Informationen dazu verzögern sich jedoch. Die Gemeindeverwaltung Aarburg bildet permanent 6 Lernende zu dienstleistungsorientierten Mitarbeitenden in betriebswirtschaftlichen Prozessen aus.




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