07. 09. 2011

Entwicklung Stadtgebiet Aarburg Nord hat hohe Priorität / Aarbiger Städtli perfekte Kulisse für die Etappe des GP "Rüebliland" / Gemeindevertreter im OK Aargauisch Kantonales Musikfest 2013 in Aarburg / Jungbürgerfeier mit guter Stimmung aber magerer Beteiligung / Neue Ortsvertreterin der Pro Senectute



Entwicklung Stadtgebiet Aarburg Nord hat hohe Priorität

Gemeinderat will am Programm „Projets urbains“ des Bundes teilnehmen
Das Quartierentwicklungsprogramm richtet sich an Klein- und Mittelstädte sowie Agglomerationsgemeinden, die über ein Wohngebiet mit besonderen sozialen und städtebaulichen Herausforderungen verfügen. Der Gemeinderat will sich mit der Bewerbung für „Aarburg Nord“ die fachliche und finanzielle Unterstützung von Bund und Kanton sichern.

Der Gemeinderat Aarburg und mit ihm der Souverän setzen für die geplante Entwicklung von Aarburg die Stadtaufwertung ein. „Aarburg Nord“ wurde als Bearbeitungsschwerpunkt 11 in den gezielten Prozess aufgenommen.

Soziale und städtebauliche Herausforderungen
Das Programm „Projets urbains“ des Bundes, das in die zweite Phase geht (2012 – 2015), bietet dem Gemeinderat die Chance, Integrationsfragen zu klären und die bauliche Entwicklung in die richtige Richtung zu lenken. Die Herausforderungen sind gross. Die Bevölkerungsstruktur im Aarburger Nordteil ist vielfältig. In Bezug auf die bauliche Entwicklung sticht die Anbindung von Aarburg Nord an die im Kanton Aargau meist befahrene Oltnerstrasse heraus. Rund 28 000 Fahrzeuge muss der Abschnitt zwischen dem Tunnelportal der OKUA und Olten aufnehmen und hat entsprechend Einfluss auf die Wohn- und Lebensqualität und die künftige Entwicklung von Aarburg Nord.

Bewerbung beim Bund eingereicht
Der Gemeinderat benötigt sowohl die fachliche wie auch die finanzielle Unterstützung zur Bewältigung dieser Zukunftsaufgaben. Das Programm „Projets urbains“ des Bundes, das durch eine departementsübergreifende Steuergruppe der Bundesämter für Raumentwicklung, Migration und Wohnungswesen sowie der Fachstelle für Rassismusbekämpfung und der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen geleitet wird, gewährleistet dies. Der Kanton beteiligt sich ebenfalls am Projekt. Das Programm verfolgt das Ziel, die Lebensqualität in Wohngebieten nachhaltig zu verbessern und günstige Voraussetzungen für die gesellschaftliche Integration zu schaffen. Der Gemeinderat musste sich bis am 31. August 2011 um die Programmteilnahme beim Bund bewerben.

Kreditbegehren an die GV November 2011
Der Gemeinderat hofft, dass Aarburg ins Programm „Projets urbains“ für die Jahre 2012 – 2015 aufgenommen wird und er der Gemeindeversammlung vom 26. November 2011 das Kreditbegehren für die Inangriffnahme der Arbeiten unterbreiten kann. Vom Bund wurde mit der Bewerbung der maximale Bundesbeitrag von 200 000 Franken beantragt. Er trägt beim „Projets urbains“ die Programmverantwortung. Der Kanton hat einen Beitrag von 100 000 Franken zugesichert. Die Rolle des Kantons ist es, das Projekt zu unterstützen und den Wissenstransfer innerhalb des Kantons sicherzustellen. Die Gemeinde setzt das „Projet urbain“ nach den vereinbarten Grundsätzen und Planungen um und trägt die Projektverantwortung. Diese wird operativ durch das Institut Sozialplanung und Stadtentwicklung der Fachhochschule Nordwestschweiz, zuständig ist Prof. Dr. Matthias Drilling, wahrgenommen.

Jugendarbeit im Projekt integriert
Der grösste Teil der Kosten übernimmt die Gemeinde Aarburg, weil die vakante Jugendarbeitsstelle mit dem Quartierentwicklungsprogramm verknüpft respektive diese integriert werden soll. Der Projektkostenbeitrag beläuft sich gemäss Antrag an den Bund auf 100 000 Franken. Für die Jugendarbeits- beziehungsweise Quartierarbeitsstelle werden für die Jahre 2012 bis 2015 240 000 Franken (4 Jahre à 60 000 Franken) berücksichtigt. Der Gemeinderat bereitet der Gemeindeversammlung ein Kreditbegehren für die vierjährige Programmteilnahme von insgesamt 340 000 Franken vor. Die gesamten Projektkosten für die „Integrierte Quartierentwicklung Aarburg Nord“ betragen 640 000 Franken. Ab 2016 soll die Jugendarbeit im jährlichen Voranschlag berücksichtigt werden.




Aarbiger Städtli perfekte Kulisse für die Etappe des GP „Rüebliland“

Das Aarburger Städtli bot am vergangenen Sonntag die Kulisse für den internationalen Radsportanlass GP „Rüebliland“. Der Start des Fahrerfeldes sowie zwei Zieldurchfahrten und die Zielankunft, die Festwirtschaft, das Konzert der Aarburger Big Band, die Veloausstellung und das gut aufgelegte Publikum waren im Aarestädtli für wenige Stunden bestens aufgehoben. Besonders freuen durfte sich der Aarburger GPR-OK-Präsident Martin Weiss über die gelungene Durchführung der Etappe „zu Hause“. Er setzt sich Jahr für Jahr unermüdlich für die Austragung der Radsport-Talentschmiede ein. Anlässlich der würdigen Siegerfeier am Schluss des Etappenrennens betonte er jedoch einmal mehr, dass ein solcher Anlass nur mit der Unterstützung von Sponsoren, den Helferinnen und Helfern und nicht zuletzt des Publikums stattfinden kann. Es ist für die jungen Athleten zu wünschen, dass auch die nächste Austragung des GPR auf die breite Unterstützung im Rüebliland zählen darf.







Gemeindevertreter im OK Aargauisch Kantonales Musikfest 2013 in Aarburg

2013 wird zum Musikfest-Mekka im Aarestädtli. Unter der Leitung von Willi Begert trifft sich das Organisationskomitee des Aargauisch Kantonalen Musikfestes 2013 (Austragung am 21. – 23. und 29./30. Juni) bereits zu den ersten Arbeitssitzungen. Als Vertreter des Gemeinderates arbeitet Vizeammann Alois Spielmann im OK mit. Ebenfalls ins OK berufen ist Urs Wicki, Gemeindeschreiber-Stellvertreter, er übernimmt Spezialverwaltungsaufgaben. Die Durchführung des KMF 2013 wird durch den Gemeinderat im Rahmen der Möglichkeiten und insbesondere ideell voll unterstützt.





Jungbürgerfeier mit guter Stimmung aber magerer Beteiligung

Am vergangenen Freitag lud der Gemeinderat rund 50 Jungbürgerinnen und Jungbürger zur traditionellen Feier im Hotel Krone ein. Der Einladung folgten lediglich 5 Teilnehmer. Gemeinderat Michael Meier informierte die Jungbürgerinnen und Jungbürger über die Volljährigkeit und über die damit erlangten Rechte und Pflichten. Danach hielt er ein kurzes Referat über die Stadtaufwertung. Die Teilnehmer konnten anschliessend ihre Treffsicherheit beim Kegelturnier beweisen. Der Abend wurde mit einem feinen Nachtessen und einem interessanten Gedankenaustausch über das Leben in Aarburg, die Ausbildung und die Zukunftspläne der Jungbürger abgerundet. Der Gemeinderat will aufgrund des geringen Interesses die Jungbürgerfeier überdenken.





Neue Ortsvertreterin der Pro Senectute

Die Pro Senectute, „Für das Alter“, Aargau will lokal verankert sein und führt eine Beratungsstelle im Bezirk, aber auch in jeder Gemeinde stehen der Bevölkerung Ansprechpersonen zur Verfügung. Neue Ortsvertreterin in Aarburg ist Bettina Grolimund-Müller. Sie unterstützt die Ortsvertreterinnen Margrith Bär, Christine Müller und Frieda Walser in den verschiedenen Aufgaben wie dem Besuch zum 75. Geburtstag ihrer Einwohnerinnen und Einwohner und der Organisation der traditionellen Herbstsammlung.



Gemeinde Aarburg
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CH-4663 Aarburg

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