06. 07. 2011

Neues Integrationsprogramm / Gemeindebeiträge öffentlicher Verkehr / Neu Entsorgung von Sagex, Styropor und Kaffeekapseln / reduzierte Sommeröffnungszeiten Verwaltung / Baubewilligungen



Winterthurer Modell für die Sozialen Dienste

Das Aarburger Integrationsprogramm wird ersetzt durch das Winterthurer Modell
Die Sozialen Dienste führen seit Jahren ein Integrationsprogramm für Bezügerinnen und Bezüger von Sozialhilfe. Dieses Programm wurde nun ersetzt. Der Gemeinderat hat die Sozialen Dienste ermächtigt, ab sofort das Winterthurer Modell „Passage“ umzusetzen.

Nach dem Winterthurer Modell sollen alle Personen, die ein Sozialhilfegesuch einreichen und arbeitsfähig sind zuerst einen Monat arbeiten und erst danach Sozialhilfe beziehen.

Einen Monat entlöhnte Arbeit
Der Sozialarbeiter führt mit dem Gesuchsteller unmittelbar nach seiner Anmeldung zum Bezug von Sozialhilfe ein Gespräch und vereinbart nach einer ersten Eignungsabklärung die Programmteilnahme. Die Person wird für die Dauer eines Monats in einem Bereich der Gemeinde (Werkhof Bau, Forst etc.) angestellt und bezieht für ihre Arbeitsleistung normal einen Lohn. Als Arbeitgeberin tritt ein spezialisiertes Personalbüro auf, welches auch die Sozialversicherungen abrechnet. Nach Ablauf des „Passage“ nehmen die Sozialen Dienste mit den am Programm Teilgenommenen eine Standortbestimmung vor und legen die weiteren Schritte fest. Die für das „Passage“ Angestellten erhalten am Ende der befristeten Arbeit ein Arbeitszeugnis. Die Beschäftigung wird wiederum für die Beitragszeit bei der Arbeitslosenversicherung angerechnet.

Winterthur hat gute Erfahrungen gemacht
Das Programm „Passage“ bietet Personen, welche arbeitsfähig sind, aber im Moment auf Sozialhilfe angewiesen sind, eine gute wirtschaftliche und soziale Struktur beim Eintritt in die Sozialhilfe. Hingegen führt das Modell bei Personen, welche arbeitsfähig sind, jedoch nicht arbeiten wollen, umgehend zu Abmeldungen von der Sozialhilfe. Das Winterthurer Modell hat ergeben, dass rund 35 Prozent der angemeldeten arbeitsfähigen Sozialhilfebe-ziehenden nach Ablauf des „Passage“ aus verschiedenen Gründen wieder abgemeldet werden. Zum Teil sind Gesuchsteller nicht bereit, am Integrationsprogramm gar teilzunehmen, weshalb die weitere Gesuchsbearbeitung und Sozialhilfeunterstützung unterbleibt. Die Sozialen Dienste werden in den kommenden Monaten Erfahrungen mit der Umsetzung des „Passage“ sammeln. Der Gemeinderat wird Ende der zweiten Jahreshälfte die Öffentlichkeit über die Resultate informieren.





Beitrag an den öffentlichen Verkehr

Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt hat die Gemeindebeiträge an das allgemeine Angebot des öffentlichen Verkehrs eröffnet. Für das Jahr 2011 bezahlt Aarburg 590 892 Franken. Aufgrund der Berechnungen für das Jahr 2012 sind 709 000 Franken im Voranschlag einzustellen.




Entsorgung von Sagex, Styropor und Kaffeekapseln

Mit der Reorganisation der Hauptsammelstelle beim Werkhof konnte mehr Platz geschaffen und dem Anliegen der Einwohner, das Entsorgungsangebot um die Sammlung von Sagex zu erweitern, entsprochen werden. Die Sammelstelle nimmt neu auch Styropor entgegen. Nicht zum Styropor gehören lose Chips. Diese sind meistens nicht aus reinem EPS und daher nicht rezyklierbar. Ebenfalls neu steht ein Sammelcontainer für Kaffeekapseln aus Aluminium bereit. Die Hauptsammelstelle ist geöffnet am Dienstag von 15 bis 17 Uhr und am Samstag von 09.30 bis 11.30 Uhr. Weitere Informationen zur Abfallentsorgung finden Sie >> hier.








Sommeröffnungszeiten der Verwaltung

Wiederum gelten ab der zweiten Schulferienwoche bis und mit der vierten Schulferienwoche, das heisst vom 11. bis 29. Juli 2011, reduzierte Öffnungszeiten des "Rathauses“: Montag, wie üblich von 8 bis 11.45 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr. Dienstag bis Freitag (also auch mittwochs) von 8 bis 11.45 Uhr, nachmittags sind die Büros geschlossen. Individuelle Terminvereinbarungen sind nach vorgängiger Vereinbarung möglich.




Baubewilligungen

Erteilte Baubewilligungen: An Fredy Nater und Werner Steiger für Umbau Autounterstand an der Mühlegasse (Grossmannallee 8); an Swisscom AG für Neubau Outdoor Cabinet Swisscom an der Hofmattstrasse 15; an Roman und Heidi Schmutz-Widmer für Aufbau Laubengang mit Photovoltaikanlage an der Rindelstrasse 3; an Ursula Fahrländer-Hutter für Einbau Solar- und Photovoltaikanlage an der Lindengutstrasse 21; an Daniel Turban für Anbau Velounterstand an der Eggenacherstrasse 2b; an René Wiedmer für Neubau Gartenhaus an der Engelbergstrasse 6.





Gemeinde Aarburg
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