08. 06. 2011

Sanierung und Erweiterung Schulanlage Höhe / Verzicht auf Fahrverbot Brüschholz / Abstimmung "Gishalde" genehmigt / Leitung Soziale Dienste übernommen / Auflage Kant. Nutzungsplan Wiggertalstrasse



„Aus dem Architektur-Studienauftrag ist ein überzeugendes Projekt hervorgegangen“

Die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage „Höhe“ nimmt Gestalt an.
Der Gemeinderat hat im Interesse einer qualitativ guten Planung einen Studienauftrag unter drei ortsbekannten Architekturbüros in Auftrag gegeben. Die eingereichten und bewerteten Projekte, allen voran das siegreiche, werden am 20. Juni dem interessierten Publikum gezeigt.

Seit geraumer Zeit ist ein grösserer Sanierungsbedarf in der Schulanlage Höhe bekannt, vor allem auch in energetischer Hinsicht. Dazu kommen ungenügende Raumverhältnisse sowie fehlender Schulraum. Auch Mängel bei der Nutzung der Infrastruktur müssen behoben werden.

Gemeinderat setzte Arbeitsgruppe ein
Eine Arbeitsgruppe unter dem Vorsitz von Ressortleiter Rolf Walser hat im Herbst 2010 die Arbeit aufgenommen und die baulichen und räumlichen Bedürfnisse zusammengetragen. Die Abteilung Bau Planung Umwelt hat das Programm zum Studienauftrag erstellt und eine kompetente Fachjury bestellt. Die Anforderungen an die drei Büros waren hoch und umfangreich. Das Raumprogramm muss unter Einbindung der bestehenden Gebäude bewältigt werden. Die Sanierungsmassnahmen, die Kosten und mögliche Etappierungen müssen aufgezeigt werden.

Jurierung erfolgte nach Zwischenbesprechung
Der Studienauftrag erfolgte nicht anonym respektive persönlich an drei ortsbekannte Büros. Dies bot der Jury Gelegenheit, die Architekten nach der halben Bearbeitungszeit einzeln zu Zwischenbesprechungen einzuladen. Dabei wurde den Planerteams eine Zwischenkritik abgegeben und Hinweise für die Weiterbearbeitung abgegeben. Mit dem Zwischenschritt wurde sichergestellt, dass alle drei Projekte realisierbare Lösungen aufzeigten.

Architektonisch und betrieblich überzeugendes Projekt
Die Jurierung erfolgte am 24. Mai. Nach minuziöser Prüfung, Diskussion und Beurteilung hat sich ein Entwurf als das betrieblich, architektonisch und ökonomisch beste Projekt herauskristallisiert. Die Siegerin des Studienauftrags, welche an der Vernissage vorgestellt werden wird, hat alle Kosten inkl. sämtliche Sanierungen nachvollziehbar und realistisch ausgewiesen und zwei verschiedene Etappierungsvarianten vorgeschlagen.

Sowohl Ressortleiter Rolf Walser wie auch Jurypräsident Pius Flury, dipl. Arch. ETH SIA, Solothurn und Lars Bolliger, Leiter Bau Planung Umwelt zeigten sich zufrieden mit dem Resultat. „Aus dem Architektur-Studienauftrag ist ein überzeugendes Projekt hervorgegangen.“ Es bildet eine sehr gute Grundlage für die Ausarbeitung des Projektes. Der Gemeinderat will der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November 2011 das Kreditbegehren vorlegen.

Öffentliche Vernissage und Ausstellung
Die Pläne und Modelle der drei Projekte sind im Ladenkokal Städtchen 18 (neben dem Restaurant Bären) ausgestellt, und zwar vom Dienstag, 21. Juni bis am Donnerstag, 23. Juni 2011 jeweils zwischen 17.00 und 19.00 Uhr. Am Montag, 20. Juni 2011 findet um 19.30 Uhr die Vernissage statt, zu der die Bevölkerung herzlich eingeladen ist.





Verzicht auf Fahrverbot Brüschholz

Der Gemeinderat verzichtet auf die Signalisation des geplanten Fahrverbots auf der Brüschholzstrasse. Gegen die publizierte Verkehrsbeschränkung auf dem Aarburger Abschnitt, von der Abzweigung Steinrain bis zur Gemeindegrenze Oftringen, sind zahlreiche Einwendungen eingegangen. Die Brüschholzstrasse im Eigentum der Ortsbürgergemeinde Aarburg führt durch den Wald und am Wald entlang. Das Fahrverbot sollte dazu dienen, das Verkehrsaufkommen auf der „Waldstrasse“ gering zu halten. Die Strasse soll nicht als Umfahrungsstrasse der in Stosszeiten überlasteten Kantonsstrasse Oftringen – Aarburg dienen. Und die Verkehrsbeschränkung sollte zur Sicherheit auf der Brüschholzstrasse beitragen. Bisher galt die Brüschholzstrasse als Verbindungsstrasse der erschlossenen Quartiere von Aarburg und von Oftringen, so wird es auch bleiben. Der Gemeinderat heisst in seinem formellen Entscheid die Einwendungen gut.





Abstimmung „Gishalde“ genehmigt

Das Bezirksamt Zofingen hat, nachdem keine Abstimmungsbeschwerde eingereicht worden ist, die Abstimmung „Gishalde“ vom 15.5.2011 genehmigt. Die Zonenplanung „Gishalde“ muss vom Regierungsrat noch genehmigt und mit Rechtsmittel an das Verwaltungsgericht publiziert werden. Der Gemeinderat hofft, dass keine Beschwerden mehr erfolgen und die Zonenplanung Anfang September rechtskräftig wird. Die Projektarbeit zur 2000 Watt-Wohnsiedlung kann dann auf rechtsverbindlichen Grundlagen durchgeführt werden.




Max Hirsbrunner hat Leitung übernommen

Der Sozialdienst liegt wieder vollumfänglich in den Händen des eigenen Gemeindepersonals. Max Hirsbrunner, Aarau, diplomierter und erfahrener Sozialarbeiter, hat am 1. Juni 2011 den Aarburger Sozialdienst übernommen. Seit dem Abgang von Personal des Sozialdienstes Ende letzten Jahres wurde die Abteilung interimistisch durch Ulrich Bohren vom Büro Bohren & Lehner, Aarau, kompetent geführt. Sozialarbeitende wurden eingestellt. Das neue Sozialarbeiterteam mit bestehenden Kaufleuten ist noch im Aufbau begriffen. Der Gemeinderat hat unter der Vorarbeit des Büros Bohren & Lehner die Richtlinien für die Sozialarbeit festgelegt und noch umzusetzende Massnahmen bei den Sozialen Diensten beschlossen.






Auflage Kantonaler Nutzungsplan Wiggertalstrasse

Vom 7. Juni bis 6. Juli 2011 liegt der kantonale Nutzungsplan Wiggertalstrasse, Abschnitt Bernstrasse bis Strengelbacherstrasse, öffentlich bei der Abteilung Bau Planung Umwelt, Rathaus, 3. Stock, auf. Auf dem Gemeindegebiet von Aarburg, Oftringen und Zofingen werden aufgrund des generellen Projekts verschie-dene Strassen- und Baulinien angepasst.


 

Gemeinde Aarburg
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